Über mich

„Grenzen existieren nur für den, der aufhört, über sich selbst hinauszuwachsen.“

 

Dass ich mal auf über 16 Jahre Erfahrung im professionellen Arbeiten mit der Sprache zurückblicken werde, war eigentlich abzusehen. Seit ich denken kann, schreibe ich: Gedanken ins Tagebuch, Briefe an Oma, Geschichten über Freundschaften, Gedichte von der Liebe – Herz und Kopf waren und sind stets randvoll gefüllt. Das Lesen und das Kreieren eigener Geschichten war sehr früh ein fester Bestandteil meines Lebens. Im zarten Alter von 9 Jahren hielt ich stolz meine ersten „Lesungen“ selbst geschriebener Erzählungen – aus farbigen Leitz-Schnellheftern und vor versammelter Familie im Wohnzimmer. Heute überrascht es mich nicht, dass eigentlich immer mindestens ein Vierbeiner darin eine Hauptrolle spielte (und heute mein Seelenhund „Piya“ an meiner Seite ist).

In der Schule liebte ich die kreativen Einheiten, in denen wir Mappen mit unseren Geschichten füllen und gestalten durften. Auch wenn ich es da noch nicht benennen konnte, fühlte ich bereits da, was ein Flow-Erlebnis ist. Mit dem Berufsbild der Journalistin bekam meine Schreibliebe dann endlich einen Namen.

Dass mir der NC für das Journalismus-Studium (schlanke 1,2 vs. lebensfrohe 3,0) erst mal einen dicken Strich durch die Rechnung machte, konnte meine Motivation nicht lange trüben. Wie ich später noch sehr häufig erfahren durfte, war und ist Flexibilität neben einer unbändigen Alles-ist-möglich-Mentalität eine meiner absoluten und einfachsten Lieblings-Skills. Auf den Deutsch-Leistungskurs folgten erste praktische Erfahrungen beim Radio (u.a. Hit-Radio Antenne) und schließlich ein Studium der Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaften – der großartigste Plan B, den mir das Leben hätte schenken können. Das Lesen von Fachliteratur, das Erforschen der Sprache und besonders das professionelle Schreiben versetzte mich in einen so energievollen Flow, der mich in meinem Wunsch bestärkte, das Schreiben zum Beruf zu machen.

Mit Begeisterung habe ich heute viele meiner Hochschularbeiten veröffentlicht und freue mich jedes Mal unfassbar darüber, wenn sie von nachfolgenden Studentengenerationen für ihre Arbeiten herangezogen werden.


Wie ich meine Passion zum Beruf machte

Nach Stationen bei einer städtischen Tageszeitung und bei einem großen Buchverlag zog es mich 2010 mit meiner Masterarbeit über Günter Grass („Vergangenheit die nicht vergehen will: Günter Grass und das Dritte Reich“) im Gepäck in meine Lieblingsstadt Hamburg. Hier arbeitete ich bei einer Tageszeitung und tauchte schließlich in die große Welt der Public Relations und Kommunikationsagenturen ein – eine unglaublich spannende und prägende Erfahrung mit Kunden von Lego bis Vapiano über Staedtler. Nach einer Auszeit – heute würde man vermutlich das viel coolere Wort „Sabbatical“ wählen – folgte ich einer weiteren Leidenschaft: Andere Menschen für die deutsche Sprache und Kultur zu begeistern und sie in ihrem Sein zu empowern. Als Sprach-Coach und -Lehrer in einer Sprachschule entdeckte ich einmal mehr, wie gerne ich mit Menschen zusammenarbeitete, ihre persönlichen Geschichten erfuhr und sie auf ihrem Weg begleitete. Nach weiteren Kommunikationsjobs bsp. im Universitätsklinikum Hamburg folgte eine unglaublich spannende Zeit als Freelancerin für Copywriting, in der ich immer mehr spürte, wie sich begeistertes, selbst bestimmtes Arbeiten anfühlte.

Heute arbeite ich hauptberuflich als Storyteller & Content Creator im Business Segment des Audio-Unternehmens Sennheiser, veröffentliche als Autorin selbst verfasste Poetry-Texte und unterstütze als Holistic Communication Coach & Mentor Menschen dabei, ihre Botschaften mit den richtigen Worten nach draußen in die Welt zu bringen. Das alles manchmal von überall auf der Welt, aber meistens von meiner Lieblingsstadt aus: Hamburg.

Meine ausführliche Vita findest du auf LinkedIn und Xing.