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Warum du wissen musst, wofür du stehst

Kennst du das? Du bist großartig in dem, was du tust und brennst für dein Herzensthema oder Business wie das Feuer bei Olympia. Aber wenn es darum geht, über deine Dienstleistung oder dein Angebot zu sprechen, fehlen dir schlichtweg die Worte. Nicht, dass du nicht den ganzen Tag über deine Vision reden könntest – ganz im Gegenteil! Aber an einem Tag ist dein Kopf voll mit Worten, Themen und Inhalten, die du unbedingt und sofort mit der Welt teilen möchtest und es fällt dir unfassbar schwer, zu priorisieren und die vielen, wichtigen Informationen zu Botschaften zu konkretisieren. Und an einem anderen Tag bist du so überfordert, dass du lieber gar nichts postest oder sagst – aus Angst, zu viel zu teilen und die Menschen komplett zu verwirren, statt sie für deine Idee zu begeistern. 

Eins vorweg: Du bist nicht allein. So wie du dich manchmal fühlst, geht es ganz vielen von uns. Es ist auch überhaupt gar nicht schlimm, hin und wieder unsicher zu sein. Das zeigt vor allem eins: dass dir dein Lieblingsthema so sehr am Herzen liegt, dass du unbedingt alles perfekt machen möchtest. Und das ist erst mal eins: Mega schön! Dieses Gefühl von Unsicherheit muss und sollte aber kein Dauerzustand sein. Ich möchte heute gerne mit dir einen (von vielen Aspekten) anschauen, der dir in deiner Kommunikation aktuell vielleicht im Weg stehen könnte.  

Wie dir Klarheit in deiner Kommunikation hilft

„Unklarheit“ ist eine der größten Stolperfallen. Unklarheit über dein Business-Konzept, deine langfristige Vision, deine Ziele, deine Botschaften, deine Kunden. Wenn du nicht ganz klar weißt und verinnerlicht hast, warum du tust, was du tust, was und wen du mit deinem Projekt erreichen möchtest und was du in der Welt verändern möchtest, wird kein Mensch da draußen auch nur einen deiner Posts, Blog-Artikel oder eines deiner Videos verstehen. Und nicht nur das: Wenn du selbst nicht 120% klar über dein Angebot oder deine Dienstleistung bist, wirst du deine potenziellen Lieblingskunden im besten Fall „nur“ langweilen und verwirren, weil sie dich im wahrsten Sinne des Wortes nicht verstehen. Im schlimmsten Fall werden sie dich und deine Vision sogar missverstehen und durch Interpretationen falsche Schlüsse ziehen, die sie vielleicht sogar von dir entfernen oder sie dazu bewegen, ihre eigenen Geschichte über dich mit anderen Menschen zu teilen („Geh bloß nicht zu der, die…“). 

Ein Beispiel: Eine Kundin kontaktierte mich, weil in verschiedenen Facebook Gruppen und unter ihren eigenen Postings geteilt wurde, sie würde ein Abnehm-Programm verkaufen, dass nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen würde. Davon ab, dass die Zielversprechung bei Angeboten noch mal ein gesondertes, sehr sensibles Thema ist (und beim Thema Abnehmen sowieso :-P), lag die Stolperfalle hier ganz klar in der Kommunikation. Tatsächlich wollte sie keinen Abnehm-Wunder-Kurs verkaufen. Ihr ging es vielmehr darum, ihre Kunden für ein neues Gefühl zum eigenen Körper und ein Bewusstsein hinsichtlich achtsamer und bewusster Ernährung zu sensibilisieren – also in erster Linie um ein verändertes Lebensgefühl und erst im zweiten Schritt um eine mögliche Gewichtsreduzierung in der Folge. Mit schnellem Handeln, einem interaktiven Community Management und einer neuen, auf sie und ihr Programm zugeschnittenen Kommunikation konnten wir das Missverständnis schnell beheben. Dieses Beispiel soll dir keine Angst machen. Ich möchte bei dir ein Bewusstsein dafür schaffen, auf was du zukünftig verstärkt achten darfst. Ja, das Thema Positionierung und Ausrichtung ist sehr komplex und nicht in einen Post zu pressen. Ich verlinke dir hier einen weiterführenden Blog-Post speziell zu diesem Thema – über 65 weitere Artikel findest du direkt auf meinem Blog. Aber es gibt ein paar Dinge, die du heute schon tun kannst, um mehr Klarheit und Fokus in deine Kommunikation zu bringen.  

Frage dich: Wofür möchte ich mit meinem Herzensprojekt stehen?  

Das Thema Werte ist unfassbar spannend und wichtig – für Klarheit, für deine Positionierung und auch, um auf dieser Basis und mit diesem Wissen großartige Stories zu kreieren. Tritt mal einen Schritt zurück von den klassischen Verkaufs-Phrasen und stell dir mal folgende Fragen (und schreib deine Antworten super-gern in die Kommentare, wenn du magst): 

  • Was vermehrst du mit deiner Business-Idee in der Welt? 
  • Was möchtest du mit deinem Angebot in der Welt verändern? 
  • Was ist deinen Kunden dank deiner Dienstleistung jetzt möglich? 
  • Welche Rolle/Funktion nimmt dein Unternehmen aus Sicht deiner Kunden ein? 

Die Antworten werden dir dabei helfen, ein erstes Verständnis davon zu bekommen, wo deine Idee und deine Lieblingskunden matchen und welche Sprache und Ansätze du in deiner Kommunikation verwenden solltest, um sie auch wirklich im Herzen zu erreichen. Und dann: Fang an, Geschichten zu kreieren, die immer wieder auf deine Werte und die Bedürfnisse deiner Lieblingskunden einzahlen.  

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren. Wenn du noch tiefer eintauchen möchtest in das Thema Sprache, Story & Vision, schreib mir sehr gern eine Nachricht und wir schauen, wie ich dich am besten auf deiner Reise zum begeisternden Botschafter für deine Vision unterstützen kann. 

GIVE YOUR VISION your VOICE! 

Deine Lisa 

Business to Business (B2B) oder Business to Consumer (B2C)? Weder noch, sondern Human to Human (H2H)!

Ein Unternehmen kann weder mit einem Unternehmen kommunizieren (B2B) noch mit einem Menschen / Konsumenten (B2C). Warum? Selbst, wenn im Vordergrund eine Marke oder ein Unternehmen steht – dahinter verbirgt sich immer ein Mensch. Unabhängig von der Fassade sind es also immer mindestens zwei Menschen, die in Interaktion treten, miteinander sprechen und sich gegenseitig zuhören.

In der Fachsprache nennt sich das „H2H“ – Human to Human-Kommunikation. Dieser Ansatz trotzt der Debatte, ob B2B-Kommunikation anders bzw. weniger emotional sein sollte, weil eben nicht direkt mit Menschen / Konsumenten gesprochen wird, sondern mit Unternehmen. Dass diese Behauptung nicht haltbar ist, haben unzählige Studien gezeigt, die die menschliche Kommunikation und die Wirkungsweise von Sprache und Emotionen untersucht haben. Entscheidend ist also, dass du bei allem, was du tust, immer eine bestimmte Zielgruppe bzw. Persona im Hinterkopf hast, die du erreichen möchtest. Ob klassischer Einkäufer in einem Unternehmen oder Hundebesitzer: Überlege immer ausgehend von dem Menschen „dahinter“, wie du mit ihm sprechen würdest, über welche Kanäle und welches Format am geeignetsten ist.

Wichtig ist, dass die Kommunikation persönlich und authentisch ist. Geh deshalb raus aus dem Schatten und der Anonymität deines Unternehmens / deiner Marke und zeig dich und dein Gesicht. Das machen immer mehr große Unternehmen erfolgreich vor. Microsoft Deutschland, beispielsweise, bindet seine Mitarbeiter ganz bewusst und immer stärker in die Kommunikation ein und lässt sie so zu Botschaftern der Marke und der eigenen Produkte werden – natürlich freiwillig. Bei ein und demselben Posting auf Facebook, LinkedIn oder Twitter würde der Unternehmens-Account niemals den gleichen Grad an Emotionalität erreichen wie der persönlicher Account eines Mitarbeiters.

Was kannst du aus diesem Beispiel für deine Kommunikation mitnehmen?

Wenn du das nächste Mal mit deiner Zielgruppe sprechen möchtest, halte einmal kurz inne und mach dir ein klares Bild davon, welchen Menschen du ansprechen möchtest, wie du diesen Menschen am besten erreichst – und zwar so, als würde er direkt vor dir stehen

In meinem bald erscheinenden Online-Kurs gehen wir auf all diese Punkte im Detail ein, so dass du deine ganz eigene Sprache für dich und dein Herzens-Business entwickelst, die die Menschen berührt und direkt ins Herz trifft. Natürlich kannst du mich auch direkt kontaktieren für ein kostenloses Erstgespräch – kontaktiere mich via Email.

Ich freu mich, von dir zu hören.

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Warum du eine Positionierung für deine Kommunikation brauchst

„Positioning first. Communication second.“

Positionierung. Ein Begriff, den du mit Sicherheit schon einmal gehört hast, wenn du mit deinem Herzens-Business gestartet bist oder deine Selbstständigkeit planst. Vielleicht hast du dich sogar schon ein bisschen in die Thematik eingelesen und dir gedacht: „Oh wow,… da wartet aber ein ganzes Gebirge an Schreib- und Kopfarbeit auf mich.“ Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Eine ordentliche Positionierung erfordert Zeit und Energie. Aber: Es lohnt sich! Und vor allem: Wenn dein Ziel ist, in einer Sprache und mit Worten zu kommunizieren, die die Welt versteht und – noch mehr – sie berührt UND die deine Botschaften direkt in die Herzen deiner Zielgruppe katapultiert, kommst du um eine Positionierung nicht herum. Heute möchte ich dir gern einmal zeigen, warum deine Business-Positionierung so unfassbar wertvoll für dich ist.

Wobei hilft dir eine Positionierung? Deine Zielgruppe erkennt, welchen Vorteil oder Mehrwert sie dank dir erhalten kann und wie sich dadurch ihr Leben verbessert. Bei einer Positionierung geht es darum, den unterscheidenden – und damit entscheidenden! – Aspekt in deiner Business-Idee zu finden. Es ist ein Konzept deiner Marke, das dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet und dich für deine Zielgruppe überhaupt erst interessant macht. Du zeigst damit die Stärken und Qualitäten deines Produkts oder deiner Dienstleistung auf (USP = Unique Selling Point) mit dem Ziel, von deiner Zielgruppe klar und positiv von anderen Mitbewerbern unterschieden zu werden. Mit einer Positionierung wird dir die Kommunikation für dein Business so viel leichter fallen, weil du deine Zielgruppen treffsicher erkennst, ihre Bedürfnisse verstehst und das Wichtigste: Du erreichst sie.

Warum ist eine Positionierung so wichtig für deine Kommunikation? Deine Business-Positionierung zeigt dir und anderen auf einen Blick, WAS du anbietest, für WEN du es machst, was dein WARUM ist und WIE du deine Idee anbietest.

Wie kannst du heute sofort mit der Positionierung deiner Business-Idee starten? Nimm dir ein wenig Zeit, schreib dein Business-Konzept auf und stell dir dabei die folgenden Fragen: .

1. Was: Welchen Nutzen stiftest du für deine Kunden mit deinem Angebot?

2. Wen: An welche Kundenkreise richtest du dich mit deinem Business?

3. Warum: Warum tust du, was du tust? (Einen ausführlichen Artikel dazu findest du auf meinem Blog -> LINK IN BIO)

4. Wie: Wie bringst du deine Einzigartigkeit in dein Unternehmen ein und machst es damit unverwechselbar? (Geschäftsmodell, Kommunikationskanäle etc.)

Das hört sich erst mal nach super langweiliger Konzeptionierungsarbeit an – und jaaa…, ein Stück weit ist es das auch. Aber ich verspreche dir: Es macht auch unfassbar viel Spaß! Vor allem, wenn du am Ende deine Idee von allen Seiten beleuchtet hast und sie, wie dein Lieblingskinderbuch, in- und auswendig kennst. Dann hast du auf jede mögliche Frage und jedes Worst Case Szenario – von dir oder anderen – eine Antwort und fühlst dich so sicher im Sattel wie ein Cowboy beim texanischen Rodeo (also, wie ein richtig guter, meine ich :-P). Damit fällt es dir auch super easy, treffende, emotionale Formulierungen zu finden, die die Botschaften deiner Vision transportieren und die Menschen mitten im Herzen erreichen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren.

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Versteht dich deine Zielgruppe?

Wenn du diesem Kanal schon etwas länger folgst, dann weißt du, wie wichtig Kommunikation und Storytelling für deine Vision ist. Es geht dabei natürlich nicht um das Erzählen irgendwelcher Geschichten. Es geht darum, Botschaften und Werte von dir und/oder deinem Business in Form von Geschichten zu deiner Zielgruppe zu bringen – am besten, direkt in die Herzen. Die richtigen Botschaften verpackt in die richtige Sprache und in die richtigen Geschichten sind so wirksam, weil Menschen komplexe Zusammenhänge besser verstehen können, wenn sie in Form von Geschichten vermittelt werden. Vor jeder deiner Story solltest du dir also erst einmal Gedanken darüber machen, welche Emotionen und welche Reaktionen du bei deinem Gegenüber hervorrufen möchtest. Mit deinen Stories nimmst du deine Zielgruppe an die Hand und begleitest sie auf dem Weg zu deinem Ziel – beispielsweise deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder dein Produkt zu erwerben. Denn deine Business-Vision kann nur zum Leben erweckt werden und groß werden, wenn du Unterstützer an deiner Seite hast. Diese Bindung erreichst du, indem du deine Zielgruppe mit deinen Worten, deiner Sprache und Botschaften erreichst, berührst und begeisterst.

Hier 4 Tipps für dich, die du am besten gleich einmal ausprobierst:

  1. Das Nicht-Verstehen ist der häufigste Grund, warum bei Menschen mit Desinteresse oder sogar Ablehnung reagieren. Damit deine Zielgruppe dich versteht, vermeide unbedingt Missverständnisse durch unklare Botschaften. Frag dich selbst immer, ob du dich verstehen würdest, wenn du nicht so tief in deinem Herzensthema stecken würdest. Wenn du dir unsicher bist, lass mal eine Freundin oder einen Freund auf deine Kommunikation schauen und lass dir ehrliches Feedback geben.
  2. Gerade in der Kommunikation auf Social Media bekommst du die Reaktion deines Gegenübers häufig gar nicht mit. Daher ist es umso wichtiger, klar und verständlich zu kommunizieren. Zusätzlich kannst du mit Fragen in deinen Posts zum Austausch einladen und so deine Zielgruppe besser kennenlernen.
  3. Hole deine Zielgruppe da ab, wo sie gerade steht – in ihrem Leben, mit ihren Themen und Herausforderungen. Investiere ein bisschen Zeit und informiere dich darüber, was die Menschen bewegt, die du erreichen möchtest – abgesehen von deinem Herzensthema natürlich, das ja eure Schnittstelle ist.
  4. Die Themen zu kennen, die deine Zielgruppe interessiert, reicht aber nicht. Am Ende ist die Art und Weise, wie du den Blick auf ein Thema richtest und welche Worte du wählst, ganz entscheidend. Lerne die Sprache deiner Zielgruppe ganz genau kennen und teste mal ein paar verschiedene Wörter und Begriffe aus. Du kannst auch eine kleine Recherche auf Blogs oder in Foren starten und schauen, wie deine Zielgruppe spricht.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Beitrag inspirieren.

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Warum die beste Story nicht die ist, die uns gefällt

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Diesen Satz habe ich vor ein paar Tagen mal wieder gehört. Von Torsten Panzer beim Content Marketing Day der Hamburg Media School. Und dabei wurde mir klar, dass wir den Fisch leider viel zu oft vergessen und stattdessen Monate und Jahre mit der Angel am Wasser sitzen und warten, ohne das etwas passiert. Doch warum passiert das immer noch, obwohl wir wissen, dass der Kunde am Ende die Entscheidung für oder gegen eine Marke oder ein Produkt trifft? Weil der Angler viel zu häufig ein Problem mit dem Priorisieren hat.

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