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Wie du unbewusst eine Abwehrhaltung mit deiner Kommunikation hervorrufst und wie du es verhinderst

Die menschliche Reaktanz – ein super spannendes Thema, wie ich finde, und unfassbar wichtig zu verstehen, wenn du die Welt mit deiner Sprache für deine Idee und deine Botschaften begeistern möchtest. Dabei wirst du nämlich zwangsläufig auf Widerstände zu deiner Kommunikation für dein ❤️-Thema treffen – seien es Zweifel, Kritik, Ignoranz oder einfach nur Desinteresse.

Reaktanz ist eine äußerst komplexe, menschliche Abwehrreaktion und eigentlich kein Verhalten, sondern die zugrunde liegende Motivation. Es erfolgt unbewusst und wird durch verschiedene Reize im Innen oder Außen ausgelöst. Reaktanz tritt – ganz grob – ein, wenn wir uns unter Druck gesetzt oder manipuliert fühlen oder wenn wir unseren Freiheitsspielraum, die Wahlmöglichkeiten, eingeschränkt sehen. Das kann durch emotionale Argumentation, bsp. im Streit, passieren, aber auch durch Verbote oder Zensur. Oder durch stark Produkt fokussierte oder werbliche Kommunikation. Die Folge: Argumente für das Produkt oder die Dienstleistung werden grundsätzlich, quasi ungeprüft, abgelehnt – egal, wie wahr oder vorteilhaft sie für die Welt sind.

Hier kommen die Stories, die ganz individuelle Sprache deines Herzensprojektes ins Spiel. Wenn du deine Business-Idee, das Angebot deines Projektes oder das Produkt selbst in einen kommunikativen Rahmen, in Geschichten, packst und dieses teilst, sinkt die menschliche Abwehrhaltung auf fast 0, da wirklich gute, nicht werbliche Geschichten weder manipulieren oder unter Druck setzen noch die Handlungsfreiheit einschränken. Sie begeistern und sie berühren unsere Fantasie, aber sie geben keine Handlungsempfehlung vor. Ob deine Sprache und Geschichten dieses wichtigste Kriterium auch tatsächlich erfüllen, solltest du immer überprüfen bzw. im Hinterkopf haben, wenn du das Gefühl hast, deine Botschaften werden nicht verstanden oder erzielen nicht die gewünschten Emotionen.

Warum dein „Warum“ wichtiger ist als dein USP


Ist deine Business-Idee einzigartig in deiner Stadt, deinem Land, auf dieser Welt? Oder gibt es von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung eher schon so an die 25.000 identische Versionen auf dem Markt? Was erst mal wie eine mittelgroße Katastrophe klingt, ist nicht nur für viele von uns Realität. Es ist vor allem eins: halb so schlimm. Denn in einer Welt, in der Produkte und Dienstleistungen immer ähnlicher werden und die Unterschiede und damit die Wettbewerbsvorteile gar nicht mehr oder nur auf den zweiten Blick erkennbar sind, reicht der kommunikative Fokus auf den USP („Unique Selling Point“ / Alleinstellungsmerkmal) ohnehin nicht mehr aus, um deine Idee in die Welt und zum Strahlen zu bringen.

Ob Coaching, Smartphone, Friseur oder vegane Naturkosmetik: Die Produktpaletten wachsen in den einzelnen Bereichen gefühlt täglich und das ins Unermessliche. Der Anspruch an die Basis-Features ist gestiegen, sodass die Produkte sich immer mehr angleichen und vorhandene, minimale Unterschiede oft nur noch bei sehr genauer Betrachtung, im Design oder im Leistungsspektrum, erkennbar sind. Der Laie entscheidet auch nach intensiver Recherche und eingehendem Vergleich am Ende oft intuitiv, aus dem Bauch heraus. Wenn die alleinige Begeisterung über das Produkt selbst nicht (mehr) funktioniert, sind die Gesichter hinter dem Produkt gefragt. Du – mit deiner Geschichte, deiner Vision, deinen Träumen, und Ideen, die die Welt verändern wollen. Anstatt über das „Was“ („Was bietest du an?“) – also dein Produkt – zu sprechen, fokussiere dich auf dein „Warum“ („Warum machst du, was du machst?“). Dein Warum macht dich nicht nur einzigartig, es liefert dir auch grandiose, sinnstiftende Geschichten in Einklang mit deiner ganz persönlichen Vision, an die sich die Menschen viel leichter erinnern werden als an komplizierte, austauschbare Produktspezifikationen.


Erzählst du der Welt schon deine Geschichte?

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Deine Lisa

3 gute Gründe, warum Stories dein Herzensbusiness erfolgreicher machen

1.
Gut erzählte Geschichten sprühen nur so vor Emotionen. Authentisch erzählt, weiß deine Zielgruppe danach nicht nur, was du machst, sondern auch warum. Und wenn sie dein Warum überzeugt und begeistert, ist das der sichere Weg ins Herz deiner Kunden.

2.
Wenn du deine Zielgruppe emotional mit deinen Geschichten erreichst, hast du geschafft, wovon viele Unternehmen träumen: Du hast eine Vertrauensbasis geschaffen. Wenn dein Produkt / deine Dienstleistung nicht total konträr zu deiner kommunizierten Vision inkl. Werten ist, werden sie dein Angebot lieben.

3.
Hast du erst einmal eine authentische Geschichte deiner Business-Vision entwickelt, lassen sich zahlreiche Story-Schnipsel davon ableiten. So hast du deiner Zielgruppe immer etwas Interessantes zu erzählen und bist stets präsent in ihren Köpfen – auch, wenn du gerade keine Aktion oder Promo anbieten kannst.

Gib deinem Herzens-Business ein Gesicht – mit authentischen und auf dich zugeschnittenen Geschichten.

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Deine Lisa

Wie du mit deinen Postings direkt den Sprung in die Herzen deiner Kunden schaffst

Vielleicht kennst du das: Du schreibst regelmäßig Beiträge für deinen Blog, veröffentlichst täglich Postings auf deinen Social Media-Kanälen und teilst deine Geschichte(n) mit deiner Zielgruppe. Du steckst da eine ganze Menge Zeit und Arbeit rein – aber du hast das Gefühl, dass deine Botschaften nicht so richtig ankommen. Dass du den Unterschied, deinen USP (= Unique Selling Point), warum dein Business also anders ist als die vielen anderen am Markt, nicht richtig rüberbringen kannst. Woran liegt das?

Stories und spannende Inhalte zu teilen ist das Eine. Diesen Content optimal für deine Zielgruppe und deine potenziellen Kunden aufzubereiten etwas ganz Anderes. Ein Schlüssel ist defintiv, dass du dir eine gewisse Liebe zum Detail in deiner Kommunikation aneignest. Du erzählst deine Geschichten bereits? Super! Allerdings reicht das oftmals nicht aus. Denn die Emotionen, also das, warum deine Kunden deine Beiträge nicht nur lesen, sondern du sie mitten ins Herz triffst, verbergen sich im Detail. Je detaillierter du in deiner Beschreibung wirst, je achtsamer du deine Worte auswählst und wirklich in deine Texte reinfühlst, desto einfacher ist es für deine Leser, diese Emotionen auch zu empfinden.

Wenn du also das nächste Mal den Rechner aufklappst, schalt einfach mal deinen Kopf aus und lass dein Herz sprechen. Viel Spaß beim Texten!

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Deine Lisa

Tell me a story: Warum ein schönes Bild nicht (immer) reicht

Ein schönes Bild, ein kurzer Text dazu – gern mit blumigen Worten, vielen Sonderzeichen und noch mehr Emoticons – und fertig ist der Facebook- oder Instagram-Post. Kommt dir das bekannt vor?

Viele, die ihr Herzens-Business noch nicht lange betreiben oder wenig Ahnung von Kommunikation und Storytelling haben, lassen das riesige Potenzial auf ihren Social Media Plattformen ungenutzt. Warum? Weil sie falsch kommunizieren. Und mit „falsch“ meine ich nicht “schlecht“. Es müsste oft nur ein wenig mehr Energie reingesteckt werden. Ein häufiger Fehler beispielsweise, den frische Selbstständige mit wenig Kommunikationserfahrung machen ist, dass sie nur aus ihrer Perspektive denken und kommunizieren. Das, was sie vielleicht total großartig an ihrer Dienstleistung oder ihrem Produkt finden, kann für den Kunden aber absolut uninteressant sein. Und auch mit der Begeisterung ist das so eine Sache. Viele Selbstständige feiern ihren eigenen Job in den Postings so sehr ab und glauben, so auch ihre Kunden anzustecken. Das Problem daran: Die Kunden wollen (und sollen :-P) in der Regel nicht deinen Job machen, sondern bei dir kaufen / deine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Deshalb brauchen spannende Postings, die deine Kunden begeistern und anstecken, emotionales Storytelling, dass auf dich und dein Herzensprojekt zugeschnitten ist – und natürlich die richtige Perspektive.

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Deine Lisa

2 Dinge, die du in der Kommunikation mit deinen Kunden beachten solltest

1. Der Wechsel von der klassischen Sender-Empfänger-Kommunikation zum Dialog-Modell hat die Zuständigkeiten aufgeweicht: Die Rolle des Senders ist nicht mehr einer exklusiven Expertengruppe (Unternehmen, Journalisten) vorbehalten. Jeder kann heute (semi-)professionell Inhalte teilen.


2. Zu der Vielzahl an Kommunikatoren kommt ein Strom an Kommunikationskanälen und -plattformen. Instagram, Facebook, Flyer, Newsletter… auf jeden von uns prasseln tagtäglich über alle möglichen Kanäle eine Vielzahl an Informationen ein. Nicht selten werden Blocker und Filter verwendet, um sich vor der Flut an Botschaften zu schützen. •
Wie kannst du dich und deine Botschaften von der Masse abheben? Nicht, indem du deine Kunden mit deinen Botschaften bombardierst. Die Kunst ist es, ihnen Informationen bereitzustellen, die sie freiwillig konsumieren – weil die Inhalte relevant für sie sind. Mithilfe von Storytelling und dem sogenannten Pull-Ansatz (im Gegensatz zum Push-Ansatz).