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Warum du wissen musst, wofür du stehst

Kennst du das? Du bist großartig in dem, was du tust und brennst für dein Herzensthema oder Business wie das Feuer bei Olympia. Aber wenn es darum geht, über deine Dienstleistung oder dein Angebot zu sprechen, fehlen dir schlichtweg die Worte. Nicht, dass du nicht den ganzen Tag über deine Vision reden könntest – ganz im Gegenteil! Aber an einem Tag ist dein Kopf voll mit Worten, Themen und Inhalten, die du unbedingt und sofort mit der Welt teilen möchtest und es fällt dir unfassbar schwer, zu priorisieren und die vielen, wichtigen Informationen zu Botschaften zu konkretisieren. Und an einem anderen Tag bist du so überfordert, dass du lieber gar nichts postest oder sagst – aus Angst, zu viel zu teilen und die Menschen komplett zu verwirren, statt sie für deine Idee zu begeistern. 

Eins vorweg: Du bist nicht allein. So wie du dich manchmal fühlst, geht es ganz vielen von uns. Es ist auch überhaupt gar nicht schlimm, hin und wieder unsicher zu sein. Das zeigt vor allem eins: dass dir dein Lieblingsthema so sehr am Herzen liegt, dass du unbedingt alles perfekt machen möchtest. Und das ist erst mal eins: Mega schön! Dieses Gefühl von Unsicherheit muss und sollte aber kein Dauerzustand sein. Ich möchte heute gerne mit dir einen (von vielen Aspekten) anschauen, der dir in deiner Kommunikation aktuell vielleicht im Weg stehen könnte.  

Wie dir Klarheit in deiner Kommunikation hilft

„Unklarheit“ ist eine der größten Stolperfallen. Unklarheit über dein Business-Konzept, deine langfristige Vision, deine Ziele, deine Botschaften, deine Kunden. Wenn du nicht ganz klar weißt und verinnerlicht hast, warum du tust, was du tust, was und wen du mit deinem Projekt erreichen möchtest und was du in der Welt verändern möchtest, wird kein Mensch da draußen auch nur einen deiner Posts, Blog-Artikel oder eines deiner Videos verstehen. Und nicht nur das: Wenn du selbst nicht 120% klar über dein Angebot oder deine Dienstleistung bist, wirst du deine potenziellen Lieblingskunden im besten Fall „nur“ langweilen und verwirren, weil sie dich im wahrsten Sinne des Wortes nicht verstehen. Im schlimmsten Fall werden sie dich und deine Vision sogar missverstehen und durch Interpretationen falsche Schlüsse ziehen, die sie vielleicht sogar von dir entfernen oder sie dazu bewegen, ihre eigenen Geschichte über dich mit anderen Menschen zu teilen („Geh bloß nicht zu der, die…“). 

Ein Beispiel: Eine Kundin kontaktierte mich, weil in verschiedenen Facebook Gruppen und unter ihren eigenen Postings geteilt wurde, sie würde ein Abnehm-Programm verkaufen, dass nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen würde. Davon ab, dass die Zielversprechung bei Angeboten noch mal ein gesondertes, sehr sensibles Thema ist (und beim Thema Abnehmen sowieso :-P), lag die Stolperfalle hier ganz klar in der Kommunikation. Tatsächlich wollte sie keinen Abnehm-Wunder-Kurs verkaufen. Ihr ging es vielmehr darum, ihre Kunden für ein neues Gefühl zum eigenen Körper und ein Bewusstsein hinsichtlich achtsamer und bewusster Ernährung zu sensibilisieren – also in erster Linie um ein verändertes Lebensgefühl und erst im zweiten Schritt um eine mögliche Gewichtsreduzierung in der Folge. Mit schnellem Handeln, einem interaktiven Community Management und einer neuen, auf sie und ihr Programm zugeschnittenen Kommunikation konnten wir das Missverständnis schnell beheben. Dieses Beispiel soll dir keine Angst machen. Ich möchte bei dir ein Bewusstsein dafür schaffen, auf was du zukünftig verstärkt achten darfst. Ja, das Thema Positionierung und Ausrichtung ist sehr komplex und nicht in einen Post zu pressen. Ich verlinke dir hier einen weiterführenden Blog-Post speziell zu diesem Thema – über 65 weitere Artikel findest du direkt auf meinem Blog. Aber es gibt ein paar Dinge, die du heute schon tun kannst, um mehr Klarheit und Fokus in deine Kommunikation zu bringen.  

Frage dich: Wofür möchte ich mit meinem Herzensprojekt stehen?  

Das Thema Werte ist unfassbar spannend und wichtig – für Klarheit, für deine Positionierung und auch, um auf dieser Basis und mit diesem Wissen großartige Stories zu kreieren. Tritt mal einen Schritt zurück von den klassischen Verkaufs-Phrasen und stell dir mal folgende Fragen (und schreib deine Antworten super-gern in die Kommentare, wenn du magst): 

  • Was vermehrst du mit deiner Business-Idee in der Welt? 
  • Was möchtest du mit deinem Angebot in der Welt verändern? 
  • Was ist deinen Kunden dank deiner Dienstleistung jetzt möglich? 
  • Welche Rolle/Funktion nimmt dein Unternehmen aus Sicht deiner Kunden ein? 

Die Antworten werden dir dabei helfen, ein erstes Verständnis davon zu bekommen, wo deine Idee und deine Lieblingskunden matchen und welche Sprache und Ansätze du in deiner Kommunikation verwenden solltest, um sie auch wirklich im Herzen zu erreichen. Und dann: Fang an, Geschichten zu kreieren, die immer wieder auf deine Werte und die Bedürfnisse deiner Lieblingskunden einzahlen.  

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren. Wenn du noch tiefer eintauchen möchtest in das Thema Sprache, Story & Vision, schreib mir sehr gern eine Nachricht und wir schauen, wie ich dich am besten auf deiner Reise zum begeisternden Botschafter für deine Vision unterstützen kann. 

GIVE YOUR VISION your VOICE! 

Deine Lisa 

Wie du deine Botschaften nach draußen bringst, ohne zu werben oder zu nerven

Erinnere dich mal, wie es sich anfühlt, wenn du eine großartige Geschichte hörst, liest oder dir im Kino anschaust? Die Welt bleibt für einen Augenblick stehen. Stell dir vor, so würden die Menschen fühlen, wenn du über dein Unternehmen, deine Vision oder dein Herzensthema sprichst und schreibst. Stell dir vor, welche Ergebnisse du erzielen könntest, wenn du Menschen auf diese Weise ansprechen und inspirieren würdest.

Deine Geschichten zu erzählen, kann den Unterschied machen – dir Gehör zu verschaffen, Vertrauen aufzubauen und die Menschen zu erreichen, deren Leben du dank deines Angebots bereichern kannst. Und doch wissen so viele von uns nicht, was diese Geschichten sind. Wir zweifeln sogar daran, ob wir überhaupt interessante Inhalte haben oder kämpfen damit, herauszufinden, wie wir unsere eigenen Geschichten erzählen sollen.

Wenn du deine „Core Story“ – das Herzstück deiner Kommunikation und die authentischste Darstellung von dir selbst – kennst, verstehst du, wer du im tiefsten Inneren bist und wofür du stehst. Dann bringst du Authentizität und Glaubwürdigkeit in alles, was du in deinem Geschäft tust. Und das Großartige: Daraus ergibt sich so viel weiterer Erzählstoff, so viele weitere Geschichten für dich und dein Business.


Bist du bereit, Botschafter deiner Vision zu werden? Als Story-Coach begleite ich dich gern auf deiner Reise und teile mit dir in meinen Trainings wertvolle Tipps, Tools & Ansätze aus meinem über 15-jährigen Erfahrungsschatz, wie du deine Stimme in die Welt hinaustragen, großartige Menschen und Lieblingskunden anziehen und deine Vision zum Leben erwecken kannst.

Schick mir einfach eine Nachricht – ich freue mich, von dir zu hören.

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Deine Lisa

Business to Business (B2B) oder Business to Consumer (B2C)? Weder noch, sondern Human to Human (H2H)!

Ein Unternehmen kann weder mit einem Unternehmen kommunizieren (B2B) noch mit einem Menschen / Konsumenten (B2C). Warum? Selbst, wenn im Vordergrund eine Marke oder ein Unternehmen steht – dahinter verbirgt sich immer ein Mensch. Unabhängig von der Fassade sind es also immer mindestens zwei Menschen, die in Interaktion treten, miteinander sprechen und sich gegenseitig zuhören.

In der Fachsprache nennt sich das „H2H“ – Human to Human-Kommunikation. Dieser Ansatz trotzt der Debatte, ob B2B-Kommunikation anders bzw. weniger emotional sein sollte, weil eben nicht direkt mit Menschen / Konsumenten gesprochen wird, sondern mit Unternehmen. Dass diese Behauptung nicht haltbar ist, haben unzählige Studien gezeigt, die die menschliche Kommunikation und die Wirkungsweise von Sprache und Emotionen untersucht haben. Entscheidend ist also, dass du bei allem, was du tust, immer eine bestimmte Zielgruppe bzw. Persona im Hinterkopf hast, die du erreichen möchtest. Ob klassischer Einkäufer in einem Unternehmen oder Hundebesitzer: Überlege immer ausgehend von dem Menschen „dahinter“, wie du mit ihm sprechen würdest, über welche Kanäle und welches Format am geeignetsten ist.

Wichtig ist, dass die Kommunikation persönlich und authentisch ist. Geh deshalb raus aus dem Schatten und der Anonymität deines Unternehmens / deiner Marke und zeig dich und dein Gesicht. Das machen immer mehr große Unternehmen erfolgreich vor. Microsoft Deutschland, beispielsweise, bindet seine Mitarbeiter ganz bewusst und immer stärker in die Kommunikation ein und lässt sie so zu Botschaftern der Marke und der eigenen Produkte werden – natürlich freiwillig. Bei ein und demselben Posting auf Facebook, LinkedIn oder Twitter würde der Unternehmens-Account niemals den gleichen Grad an Emotionalität erreichen wie der persönlicher Account eines Mitarbeiters.

Was kannst du aus diesem Beispiel für deine Kommunikation mitnehmen?

Wenn du das nächste Mal mit deiner Zielgruppe sprechen möchtest, halte einmal kurz inne und mach dir ein klares Bild davon, welchen Menschen du ansprechen möchtest, wie du diesen Menschen am besten erreichst – und zwar so, als würde er direkt vor dir stehen

In meinem bald erscheinenden Online-Kurs gehen wir auf all diese Punkte im Detail ein, so dass du deine ganz eigene Sprache für dich und dein Herzens-Business entwickelst, die die Menschen berührt und direkt ins Herz trifft. Natürlich kannst du mich auch direkt kontaktieren für ein kostenloses Erstgespräch – kontaktiere mich via Email.

Ich freu mich, von dir zu hören.

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Deine Lisa

Warum du eine Positionierung für deine Kommunikation brauchst

„Positioning first. Communication second.“

Positionierung. Ein Begriff, den du mit Sicherheit schon einmal gehört hast, wenn du mit deinem Herzens-Business gestartet bist oder deine Selbstständigkeit planst. Vielleicht hast du dich sogar schon ein bisschen in die Thematik eingelesen und dir gedacht: „Oh wow,… da wartet aber ein ganzes Gebirge an Schreib- und Kopfarbeit auf mich.“ Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Eine ordentliche Positionierung erfordert Zeit und Energie. Aber: Es lohnt sich! Und vor allem: Wenn dein Ziel ist, in einer Sprache und mit Worten zu kommunizieren, die die Welt versteht und – noch mehr – sie berührt UND die deine Botschaften direkt in die Herzen deiner Zielgruppe katapultiert, kommst du um eine Positionierung nicht herum. Heute möchte ich dir gern einmal zeigen, warum deine Business-Positionierung so unfassbar wertvoll für dich ist.

Wobei hilft dir eine Positionierung? Deine Zielgruppe erkennt, welchen Vorteil oder Mehrwert sie dank dir erhalten kann und wie sich dadurch ihr Leben verbessert. Bei einer Positionierung geht es darum, den unterscheidenden – und damit entscheidenden! – Aspekt in deiner Business-Idee zu finden. Es ist ein Konzept deiner Marke, das dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet und dich für deine Zielgruppe überhaupt erst interessant macht. Du zeigst damit die Stärken und Qualitäten deines Produkts oder deiner Dienstleistung auf (USP = Unique Selling Point) mit dem Ziel, von deiner Zielgruppe klar und positiv von anderen Mitbewerbern unterschieden zu werden. Mit einer Positionierung wird dir die Kommunikation für dein Business so viel leichter fallen, weil du deine Zielgruppen treffsicher erkennst, ihre Bedürfnisse verstehst und das Wichtigste: Du erreichst sie.

Warum ist eine Positionierung so wichtig für deine Kommunikation? Deine Business-Positionierung zeigt dir und anderen auf einen Blick, WAS du anbietest, für WEN du es machst, was dein WARUM ist und WIE du deine Idee anbietest.

Wie kannst du heute sofort mit der Positionierung deiner Business-Idee starten? Nimm dir ein wenig Zeit, schreib dein Business-Konzept auf und stell dir dabei die folgenden Fragen: .

1. Was: Welchen Nutzen stiftest du für deine Kunden mit deinem Angebot?

2. Wen: An welche Kundenkreise richtest du dich mit deinem Business?

3. Warum: Warum tust du, was du tust? (Einen ausführlichen Artikel dazu findest du auf meinem Blog -> LINK IN BIO)

4. Wie: Wie bringst du deine Einzigartigkeit in dein Unternehmen ein und machst es damit unverwechselbar? (Geschäftsmodell, Kommunikationskanäle etc.)

Das hört sich erst mal nach super langweiliger Konzeptionierungsarbeit an – und jaaa…, ein Stück weit ist es das auch. Aber ich verspreche dir: Es macht auch unfassbar viel Spaß! Vor allem, wenn du am Ende deine Idee von allen Seiten beleuchtet hast und sie, wie dein Lieblingskinderbuch, in- und auswendig kennst. Dann hast du auf jede mögliche Frage und jedes Worst Case Szenario – von dir oder anderen – eine Antwort und fühlst dich so sicher im Sattel wie ein Cowboy beim texanischen Rodeo (also, wie ein richtig guter, meine ich :-P). Damit fällt es dir auch super easy, treffende, emotionale Formulierungen zu finden, die die Botschaften deiner Vision transportieren und die Menschen mitten im Herzen erreichen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren.

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Deine Lisa

Wie du die Sprache für deine Vision findest

Heute teile ich mir dir 10 Inspirationen, wie du die ersten Schritte auf dem Weg zu deiner ganz persönlichen Sprache für deine Herzensvision gehst, die du sofort umsetzen kannst.

  1. Orientiere dich mit deinen Worten und deiner Sprache am Kommunikationsstil deines Gegenübers.
  2. Werde zum Storyteller und verpacke jede Information und Botschaft in Geschichten.
  3. Kommuniziere kurz, klar & knackig. Immer.
  4. Kommunikation Plus: In jeder Botschaft, die du teilst, muss ein Mehrwert für den Empfänger liegen.
  5. Ehrlichkeit statt Marketing-Bla-Bla: Du musst nicht alles sagen, aber was du sagst, muss 100% wahr sein.
  6. Emapthy rocks: Fühl dich in das Gefühlsleben deines Gegenübers hinein.
  7. Lege vor jeder Kommunikation dein Ziel und deinen Standpunkt zu dem Thema fest, über das du sprechen möchtest.
  8. Make it easy: Verwende Verben statt Substantive, verzichte auf Genitivketten und Passivsätze.
  9. Kommunikation ist mehr: Achte neben deinen Worten auch auf deine Tonlage und deine Körpersprache – und die Reaktion deines Gegenübers darauf.
  10. Dialog statt Monolog: Baue Fragen ein und schaffe Raum für Interaktion.

Sprache und Kommunikation sind mein absolutes Herzensthema. Ich finde es so unfassbar spannend, weil jeder von uns damit ein Mega-Tool im Gepäck hat das er oder sie „nur“ verstehen muss, um es sinnvoll für die eigenen Herzensangelegenheiten zu nutzen.

In meinem bald erscheinenden Online-Programm befasst sich ein ganzes Modul genau damit: Wie du deiner Herzensvision eine Sprache gibst.

Was ist dein Herzensthema, das du mit der Welt teilst oder teilen möchtest?

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Deine Lisa

Wie du gehirnfreundlich kommunizierst

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum manche deiner Postings unfassbar viele Likes und Kommentare generieren und andere scheinbar gar nicht zur Kenntnis genommen werden?

Oder warum du im Gespräch mit einem Kunden sofort ein Feuer beim anderen entfachst und bei einem anderen Überzeugungsarbeit leisten musst als wolltest du den anderen dazu bringen, dir sein Haus inklusive Auto und Hund zu überlassen – for free, versteht sich?

Dabei geht es in allen Fällen um ein und dasselbe: Um die Botschaften deines Herzensprojektes.

Dafür kann es zwei mögliche Gründe geben:

1. Viele Wörter, die wir in unserer täglichen Kommunikation gebrauchen, sind bedeutungsleer, schwer verständlich und abstrakt – auch wenn uns das selbst oft gar nicht bewusst ist. Damit das Gehirn sie verarbeiten kann, müsste es einen enormen Aufwand betreiben.

2. Unsere kommunizierten Botschaften wirken nicht authentisch, also passen nicht zu uns und/oder unserem Herzensprojekt und der Empfänger glaubt uns einfach nicht, was wir da erzählen.

Beides führt dazu, dass das Gehirn unseres Gegenübers unmerklich, aber sofort dicht macht. Da unser Gehirn allein 25% der Gesamtenergie im Körper für die Aufrechterhaltung aller lebensnotwendigen Funktionen benötigt, muss es so handeln, um unser Überleben zu sichern und schickt die Worte zum Ohr rein – und zum anderen wieder raus.

Sinn und Funktion von Sprache ist es, etwas auszulösen, zu bewirken oder zu verhindern. Das Gehirn entscheidet sekundenschnell, ob eine Assoziation zu den Worten besteht und ordnet ihnen eine entsprechende, emotionale Wertigkeit zu – oder auch nicht –, um anschließend eine der Grundreaktionen auszulösen: Zustimmung, Ablehnung, Angriff, Flucht, Neugier, Desinteresse.

Deine neue Challenge ist also, deine Botschaften ab sofort „gehirnfreundlich“ zu teilen.


Ich hoffe ich konnte dich mit dem Post inspirieren.

Dein Lisa

Wann zielgruppenspezifische Kommunikation wirklich sinnvoll ist

Ohne Frage, es ist es super wichtig, dass du weißt, mit wem du deine Botschaften teilen möchtest. Du solltest eine Vorstellung oder sogar ein sehr genaues Verständnis von deiner Zielgruppe haben – also von den Menschen, die du für deine Idee begeistern möchtest und die langfristig deine Kunden werden sollen. Das kannst du mit fundierten, aber auch aufwendigen (und teuren) Marktforschungsstudien herausfinden und dir so eine spezifische Persona kreieren. Es gibt aber auch einfachere Wege wie Umfragen oder die Resonanz auf Postings und Blogbeiträge.


Fakt ist: Im Visiontelling funktionieren die Gehirne von uns Menschen – von Politikern, Supermarktverkäuferinnen, Hochschulabsolventen – alle gleich. Der Grad der Bildung oder Expertise in einem bestimmten Gebiet spielt bei der Annahme oder Ablehnung von Informationen und Botschaften in Form von Stories erst einmal keine Rolle. Dazu kannst du super gern noch mal meinen letzten Post zum Thema „Keep it simple“ lesen, wann es eine Information in unser Gehirn schafft und wann nicht. Unserem Gehirn geht es nicht um Perfektion. Nicht jedes Detail einer Botschaft oder einer Story muss 120%ig korrekt sein. Ausschlaggebend ist eine ausreichende Wahrscheinlichkeit. Es macht hier sogar Sinn, die Story nicht zu engmaschig zu stricken, um der Fantasie Raum zu lassen. Wir halten fest: Eine einzige Geschichte kann für ein gemischtes Publikum funktionieren und ist sogar die optimalere Lösung – wenn sie sich auf die Superzutat „Einfachheit“ beruft und an Mustervorlagen im Gehirn anknüpft, also an bereits bekannte Inhalte, Formen und Themen bzw. Metaphern (bsp. „David gegen Goliath“).

Was wirklich ganz unterschiedlich bei uns Menschen ist, ist unser Sprachverständnis – die Worte, Begriffe und die Grammatik, die wir verstehen und zu denen wir Assoziationen haben. Im besten Fall ist es eine Sprache, die bei uns positive Emotionen, Vertrauen und ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit dem Absender hervorruft. Es macht also Sinn, deine „One Story“ zu deiner Vision sprachlich für deine unterschiedlichen Zielgruppen anzupassen.

Ich hoffe ich konnte dich mit dem heutigen Post inspirieren. GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

Wie du die magische Kraft der Einfachheit für dein Visiontelling nutzt

Simplicity als Superkraft für dein Visiontelling? Was erst einmal klingt wie ein alter Hut, ist wohl eine der elementarsten Eigenschaften von richtig guten Geschichten (und Kommunikation allgemein) – und gleichzeitig das, woran die meisten scheitern. Warum? Weil „Einfachheit“ oft mit „leicht“ im Sinne von „zu leicht“, „zu einfach“ gleichgesetzt wird. Das verwundert nicht, wenn du mal “einfach” im Duden nachschlägst. Was du aber auch in dem dicken, gelben Schinken findest, ist das Synonym „leicht verständlich“. Und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Einfachheit in der Kommunikation und den Geschichten für deine Vision bedeutet in erster Linie, dass du die Botschaften rund um dein Herzensprojekt kurz, knapp – also leicht verständlich – UND emotional erzählst. Mit dieser Kombi landen sie auf kürzestem Wege im Kopf und Herzen deiner Zuhörer. Der Grund dafür ist, ganz genau, simpel: Neben Geschichten (anstelle von trockenen Fakten) liebt unser Gehirn Automatismen, weil es dadurch Energie einsparen kann. Alle eintreffenden Informationen werden also von den unbewusst arbeitenden Hirnarealen sofort auf Bekanntheit untersucht und mit bereits abgespeicherten Mustervorlagen aus früheren Erfahrungen abgeglichen. Gibt es ein Match, dann, und erst dann kann der Zuhörer weiter in die Tiefe und die wesentlichen Botschaften eintauchen. Deshalb ist es absolut ratsam, an diesem Punkt auf überflüssige Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu verzichten, auch wenn es dir noch so schwer fällt und du am liebsten noch ganz viel tolle Insights teilen möchtest – keep it simple! Der Zuhörer würde sie gar nicht wahrnehmen bzw. annehmen und im Worst Case sogar ablehnen, weil er sich noch nicht verbunden fühlt mit dir und der Geschichte.

Einfachheit im Visiontelling heißt also nicht, sich mit der erstbesten Lösung zufriedenzugeben, wie viele fälschlicherweise vermeintlich „einfachen“ Stories unterstellen („Das hätte ich auch gekonnt!“). Es heißt, die Geschichte auf das Wesentliche zu reduzieren, durchdacht zu kürzen und wegzulassen, bis alles Überflüssige verschwunden ist. 

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Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Warum du nie ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufst

Ich finde es so unfassbar spannend, wie sich deine gesamte Kommunikation drehen kann, sobald du den Fokus vom Produkt auf die Idee dahinter, die größere Vision, legst. Denn auch wenn der Verstand beim Prozess für oder gegen einen Kauf eine Rolle spielt – entscheidend ist das Gefühl dabei.

Und weil unser Gehirn Geschichten kennt und liebt, ist der direkte Weg zu unseren Emotionen der über Geschichten – keine Fake-Stories oder falschen Versprechungen, sondern authentische, sinnstiftende Geschichten, die deine Botschaften und deine Vision transportieren und zu dir und deinem Herzensprojekt passen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa

Was emotionsgeladende Botschaften im menschlichen Gehirn bewirken

Kennst du das? Du hast viel Zeit und Geld in das Design deiner Website und deines Logos investierst aber irgendwie bleibt der große Bähm! aus… Das könnte an deinem Fokus liegen. Denn Marken, Business-Ideen und Herzensprojekte sind so viel mehr als nur ein Logo oder eine Website. Sie sind, im Idealfall, alle Eindrücke und vor allem Emotionen, die du aussendest und die bei den Empfängern ankommen. Ein großartiger Test, um herauszufinden, ob deine Zielgruppe deine Botschaften wirklich verstanden und verinnerlicht hat, ist, wenn sie deine Inhalte auch ohne dein Logo mit dir oder deinem Herzensbusiness verbinden.

Damit deine Botschaften die Menschen auch wirklich erreichen und etwas in der Welt verändern, muss deine Zielgruppe also eine emotionale Assoziation aufbauen. Du kennst es sicher: Hochemotionale Marken wie Apple bewirken eine enorm starke Bindung bei ihren Kunden. Trotzdem wird immer noch diskutiert, ob die Handlung von bestimmten Zielgruppen (beispielsweise im B2B-Bereich) rational statt emotional ist. Das liegt vor allem daran, dass Emotionen lange Zeit als Störung der Vernunft galten. Dank der Arbeit einiger Neurobiologen wie Antonio Demasio und Joseph LeDoux Mitte der 90er ist aber heute eindeutig bewiesen, dass Entscheidungen ohne Emotionen gar nicht möglich sind.

Warum ist das so? Emotionen entstehen im limbischen System – noch bevor das Großhirn davon weiß. Wenn eine emotionsgeladende Botschaft ausgesendet wird, löst sie starke Gefühle im Bereich des limbischen Systems, vor allem in der Amygdala aus. Die Amygdala steuert unsere Emotionen, Lust und den Wunsch nach Belohnung. Ein Verlangen entsteht, sobald unser Belohnungssystem aktiv wird. Emotionen sind also auch bei rationalen Entscheidungen eine ganz wichtige Komponente.

In der Kommunikation für dein Lieblingsprojekt reicht die Kommunikation der Produktfeatures oder deiner Leistung längst nicht mehr aus. Im Gegenteil: Mach es dir zum Ziel, mit Sprache, konsistenten Geschichten und Botschaften deine emotionale Erlebniswelt zu erschaffen und lade die Welt dazu ein.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa