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Warum du eine Positionierung für deine Kommunikation brauchst

„Positioning first. Communication second.“

Positionierung. Ein Begriff, den du mit Sicherheit schon einmal gehört hast, wenn du mit deinem Herzens-Business gestartet bist oder deine Selbstständigkeit planst. Vielleicht hast du dich sogar schon ein bisschen in die Thematik eingelesen und dir gedacht: „Oh wow,… da wartet aber ein ganzes Gebirge an Schreib- und Kopfarbeit auf mich.“ Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Eine ordentliche Positionierung erfordert Zeit und Energie. Aber: Es lohnt sich! Und vor allem: Wenn dein Ziel ist, in einer Sprache und mit Worten zu kommunizieren, die die Welt versteht und – noch mehr – sie berührt UND die deine Botschaften direkt in die Herzen deiner Zielgruppe katapultiert, kommst du um eine Positionierung nicht herum. Heute möchte ich dir gern einmal zeigen, warum deine Business-Positionierung so unfassbar wertvoll für dich ist.

Wobei hilft dir eine Positionierung? Deine Zielgruppe erkennt, welchen Vorteil oder Mehrwert sie dank dir erhalten kann und wie sich dadurch ihr Leben verbessert. Bei einer Positionierung geht es darum, den unterscheidenden – und damit entscheidenden! – Aspekt in deiner Business-Idee zu finden. Es ist ein Konzept deiner Marke, das dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet und dich für deine Zielgruppe überhaupt erst interessant macht. Du zeigst damit die Stärken und Qualitäten deines Produkts oder deiner Dienstleistung auf (USP = Unique Selling Point) mit dem Ziel, von deiner Zielgruppe klar und positiv von anderen Mitbewerbern unterschieden zu werden. Mit einer Positionierung wird dir die Kommunikation für dein Business so viel leichter fallen, weil du deine Zielgruppen treffsicher erkennst, ihre Bedürfnisse verstehst und das Wichtigste: Du erreichst sie.

Warum ist eine Positionierung so wichtig für deine Kommunikation? Deine Business-Positionierung zeigt dir und anderen auf einen Blick, WAS du anbietest, für WEN du es machst, was dein WARUM ist und WIE du deine Idee anbietest.

Wie kannst du heute sofort mit der Positionierung deiner Business-Idee starten? Nimm dir ein wenig Zeit, schreib dein Business-Konzept auf und stell dir dabei die folgenden Fragen: .

1. Was: Welchen Nutzen stiftest du für deine Kunden mit deinem Angebot?

2. Wen: An welche Kundenkreise richtest du dich mit deinem Business?

3. Warum: Warum tust du, was du tust? (Einen ausführlichen Artikel dazu findest du auf meinem Blog -> LINK IN BIO)

4. Wie: Wie bringst du deine Einzigartigkeit in dein Unternehmen ein und machst es damit unverwechselbar? (Geschäftsmodell, Kommunikationskanäle etc.)

Das hört sich erst mal nach super langweiliger Konzeptionierungsarbeit an – und jaaa…, ein Stück weit ist es das auch. Aber ich verspreche dir: Es macht auch unfassbar viel Spaß! Vor allem, wenn du am Ende deine Idee von allen Seiten beleuchtet hast und sie, wie dein Lieblingskinderbuch, in- und auswendig kennst. Dann hast du auf jede mögliche Frage und jedes Worst Case Szenario – von dir oder anderen – eine Antwort und fühlst dich so sicher im Sattel wie ein Cowboy beim texanischen Rodeo (also, wie ein richtig guter, meine ich :-P). Damit fällt es dir auch super easy, treffende, emotionale Formulierungen zu finden, die die Botschaften deiner Vision transportieren und die Menschen mitten im Herzen erreichen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren.

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Deine Lisa

Wie du die Sprache für deine Vision findest

Heute teile ich mir dir 10 Inspirationen, wie du die ersten Schritte auf dem Weg zu deiner ganz persönlichen Sprache für deine Herzensvision gehst, die du sofort umsetzen kannst.

  1. Orientiere dich mit deinen Worten und deiner Sprache am Kommunikationsstil deines Gegenübers.
  2. Werde zum Storyteller und verpacke jede Information und Botschaft in Geschichten.
  3. Kommuniziere kurz, klar & knackig. Immer.
  4. Kommunikation Plus: In jeder Botschaft, die du teilst, muss ein Mehrwert für den Empfänger liegen.
  5. Ehrlichkeit statt Marketing-Bla-Bla: Du musst nicht alles sagen, aber was du sagst, muss 100% wahr sein.
  6. Emapthy rocks: Fühl dich in das Gefühlsleben deines Gegenübers hinein.
  7. Lege vor jeder Kommunikation dein Ziel und deinen Standpunkt zu dem Thema fest, über das du sprechen möchtest.
  8. Make it easy: Verwende Verben statt Substantive, verzichte auf Genitivketten und Passivsätze.
  9. Kommunikation ist mehr: Achte neben deinen Worten auch auf deine Tonlage und deine Körpersprache – und die Reaktion deines Gegenübers darauf.
  10. Dialog statt Monolog: Baue Fragen ein und schaffe Raum für Interaktion.

Sprache und Kommunikation sind mein absolutes Herzensthema. Ich finde es so unfassbar spannend, weil jeder von uns damit ein Mega-Tool im Gepäck hat das er oder sie „nur“ verstehen muss, um es sinnvoll für die eigenen Herzensangelegenheiten zu nutzen.

In meinem bald erscheinenden Online-Programm befasst sich ein ganzes Modul genau damit: Wie du deiner Herzensvision eine Sprache gibst.

Was ist dein Herzensthema, das du mit der Welt teilst oder teilen möchtest?

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Deine Lisa

Wie du deine Lebensvision findest

Vor ein paar Tagen hatte ich ein sehr spannendes und tiefes Gespräch mit einer Freundin zum Thema „Den eignen Lebensweg finden und leben“. Ich liebe es, darüber zu sprechen und zu philosophieren, weil es mein eigenes Leben so wahnsinnig schön und grundlegend verändert hat. Deshalb ist dieser Aspekt heute auch einer von vier Säulen meines Herzens-Business „visiontellers“, zu dem ich auf meinen Kanälen regelmäßig Content und Inspirationen teile. Ich freue mich jedes Mal wie verrückt, von euch zu hören oder zu lesen, dass sich noch ein Träumer mehr auf den Weg zu seiner Herzensvision macht und nach Antworten sucht.

Eine der meist gestellten Fragen in diesem Kontext ist:

„Wie finde ich mein Lebensvision?“

Ich möchte heute ein paar Inspirationen mit euch teilen, wie ihr euch eurer Vision nähern oder euren Traum zu einer Vision konkretisieren könnt.

Reicht es, wenn ich liebe, was ich tue?

Dieser Punkt wird oft missverstanden und es ist auch der Grund, warum so viele großartige Ideen und Träume nie das Licht der Welt erblicken: Wenn du das, was du machst „nur“ liebst, wirst du sehr wahrscheinlich nicht die Kraft und Energie aufbringen, diesen Traum auf ein starkes Fundament zu stellen, ihn zu einer Vision zu entwickeln, um damit Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Eine Vision ist größer als ein Traum – viel größer! Hier geht es nicht nur darum, einer Leidenschaft nachzugehen, die dir viel Spaß macht. Es geht darum, etwas in die Welt zu bringen und damit langfristig eine Veränderung zu bewirken.

Muss ich ein absoluter Experte auf meinem Gebiet sein?

Auch eine spannende Frage, die ich mit einem eindeutigen „Jein“ beantworten möchte. Die Frage, wann ich ein Experte, also „fertig“ bin, um mit meiner Idee raus in die Welt zu gehen, hat sich sicher jeder von uns schon einmal gestellt. Und oft schleicht sich ein „jetzt auf jeden Fall noch nicht“ ein. Richtigerweise, denn „fertig“ im Sinne von „es gibt nichts mehr zu lernen“ sind wir nie – zum Glück! Sonst wäre das Leben auch echt ganz schön öde. Getreu einem meiner Lieblingssätze „Jetzt ist immer der richtige Zeitpunkt“ kannst du also auch bei 0 starten und „einfach nur“ für das Thema brennen. Dann solltest du aber ein Mindset mitbringen, das überdurchschnittlich große Lust hat, sich in dem Bereich weiterzuentwickeln und zu lernen.

Muss meine Vision einzigartig sein?

Ein Thema, das so alt ist wie die Träume in den Köpfen der Menschen. Muss eine Business-Idee nicht einzigartig am Markt sein, um überhaupt gesehen und Erfolg haben zu können? Ich sage ganz klar: Gerade in der aktuellen Zeit wirst du vermutlich kein Thema finden, dass es noch nicht gibt. Aber es liegt an dir, aus dem Thema DEIN Thema zu machen. Wie machst du das? Indem du schaust, wie du dich und deine persönliche Signatur einbringst. Du kannst beispielsweise den Fokus auf einen Aspekt legen, der besonders ist und der dir sehr liegt. So kann es Hunderte Friseure in einer Stadt geben aber nur einen, bei dem abends noch Koch-Kurse angeboten weil, weil der Inhaber ein begnadeter Koch ist, und die Teilnehmer sich bei Pasta und Vino über die neuesten Frisuren-Trends austauschen können (nur mal so als ganz verrückte Idee :-P). Damit erschaffst du etwas aus einem bekannten Thema, dass so in der Form einzigartig ist. Wichtig ist dabei natürlich immer, dass es am Markt eine Nachfrage dazu gibt.

„Mit meinen Ideen lässt sich kein Geld verdienen“ meets „Für mein Herzensprojekt möchte ich kein Geld nehmen“

Beim Thema Geld zerplatzen leider die meisten der großartigen Ideen, die raus in die Welt möchten. Denn immer noch wird in unserer Gesellschaft viel zu oft zwischen „Beruf“ und „Berufung“ getrennt. „Mein Brot-und-Lohn-Job kann mir nie so viel Spaß machen wie ein Lieblings-Hobby“ oder „Das, was ich gut kann und liebe, ist nicht gut genug zum Geldverdienen“ sind nur zwei der unzähligen Glaubenssätze, die viele von uns kennen und sich mantra-artig aufsagen. Das ist so schade, denn wenn du ein wenig Arbeit und Energie in diese Frage steckst, kannst du etwas finden, dass dir Spaß macht UND mit dem du Geld verdienen kannst. Das ist am Ende der Schlüssel, um deine Vision zu finden. Und genau diese Frage solltest du dir als allererstes stellen: Möchtest du dein Herzensprojekt überhaupt zu einer Vision ausbauen? Falls du jetzt nickst, musst du zwangsläufig schauen, wie du damit Geld verdienen kannst. Andernfalls hast du – wegen deines Hauptjobs, den du brauchst, um Geld zu verdienen – keine Kapazitäten, keine starke Motivation und vermutlich nur noch sehr, sehr wenig Freunde und Freizeit, um deinen Traum in die Welt zu bringen und etwas zu verändern. Der Wunsch, mit deiner Vision einen Beitrag für die Welt zu leisten, musst du leben. Denn dann ist es eine logische Konsequenz, dass du mit deiner Vision Geld verdienen musst. Schau dir mal folgenden, einfachen Gedankengang an:

  • Wenn du mit deiner Vision Geld verdienst >
  • hast du zwangsläufig eine größere Reichweite und außerdem die Möglichkeit, diese Aufmerksamkeit mit finanziellem Investitionen (Werbung, Mitarbeiter anstellen, Kooperationen etc.) immer weiter zu erhöhen >
  • was dazu führt, dass automatisch noch mehr Menschen von dir und deiner Vision erfahren >
  • und du so die Welt verändern kannst.

Ziemlich groß, oder?

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Artikel inspirieren. Mehr Tipps, Inspirationen und Tools, wie du dein Herzensthema findest, es zu einer Vision transformierst und es mit deinen Botschaften raus in die Welt bringst, findest du in meinem Online-Programm GIVE YOUR VISON your VOICE (coming soon). Darin gibts ein ganzes Modul zum Thema „Deine Berufung finden“.

Deine Lisa

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Wie du dein Herzensthema zu deiner Herzensvision machst

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Herzensthema, einem Herzensprojekt, einem Herzensbusiness und einer Herzensvision? Inhaltlich geht’s bei allen vier Bezeichnungen um das Gleiche: Um deine größte(n) Leidenschaft(en) – das, wofür dein Herz brennt. Wo du eintauchen kannst und in den Flow kommst und komplett Zeit und Raum um dich vergisst. Das kann eine konkrete Thematik sein wie Nachhaltigkeit, es kann andere Menschen oder Lebewesen betreffen wie bsp. Hunde oder – größer gefasst – das Thema Tierschutz. Oder es kann um ganz konkrete Problemstellungen gehen: Toxische Beziehungen auflösen, Hautprobleme heilen, ein erfülltes Leben führen. Vielleicht ist deine Leidenschaft auch eine besondere Gabe wie bsp. das Schreiben. Oder Musik machen oder unterrichten. Oft verknüpfen sich auch zwei Aspekte miteinander, wenn du bsp. zum Thema Liebeskummer einen Blog ins Leben rufst und dort selbst Beiträge über deine Erfahrungen schreibst und veröffentlichst.

Es geht also immer um etwas, für das du eine überdurchschnittlich große Affinität hast, es dir sehr leicht fällt, dich in dem Bereich weiterzuentwickeln und du große Begeisterung dafür hast, dir neues Wissen anzueignen. Oft besteht der Drang, diese Leidenschaft und dieses Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Der Unterschied ist also ganz offensichtlich nicht das „Was“, sondern welchen Stellenwert du deiner Leidenschaft in deinem Leben einräumst. Schauen wir uns das einmal genauer an:

1. Herzensthema: Du hast eine Affinität und ein großes Interesse für einen Bereich, dem du vielleicht in deiner Freizeit hin und wieder nachgehst. Vielleicht ist es auch schon zu einem Hobby geworden, vielleicht wertschätzt du es aber auch noch gar nicht, weil es dir so „normal“ und selbstverständlich vorkommt. Oft siehst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass du mit deiner Person in diesem Bereich einen wirklichen Unterschied in der Welt machen kannst.

2. Herzensprojekt: Du hast eine Affinität und ein großes Interesse für einen Bereich plus den großen Wunsch, dein Wissen und deine Leidenschaft dafür mit anderen Menschen zu teilen und ihnen damit einen Mehrwert zu schenken. Du träumst bereits davon, etwas Großes damit zu erreichen und der Gedanke, dass du damit raus in die Welt gehst, ist nicht mehr ganz so abwegig wie noch in Stadium 1 (Herzensthema).

3. Herzensbusiness: Wie in Stadium 1 + 2 plus der hohen Motivation, aus deiner Vorliebe oder deinem Hobby eine professionelle Geschäftsidee zu machen, damit noch mehr Menschen deine Botschaften hören und von deinem Wissen profitieren können. Du gehst deiner Leidenschaft nicht mehr nur in deiner Freizeit nach und lässt Freunde und Familie an deiner Projektidee teilhaben, sondern arbeitest Vollzeit (und am Wochenende) dafür. Du wertschätzt dich, deine Leistung und deinen Traum, indem du ihm einen Preis gibst.

4. Herzensvision: Wie in den Stadien 1-3 plus starken Zielen, was du mit deiner Geschäftsidee langfristig und nachhaltig erreichen möchtest. Eine Vision ist längst kein Traum mehr oder eine Vino-Idee und beschränkt sich nicht mehr nur auf dein Business selbst. Es ist zu deiner Wahrheit geworden, die du mit jeder Faser deines Körpers lebst – auch nach Feierabend. Der Welt und den Menschen etwas (zurück) zu geben steht hier häufig stark im Fokus der energiegeladenen Motivation, während viele großartige Herzensthemen leider viel zu selten fliegen lernen.

Ich finde es unglaublich, aus einer Idee, einer Vorliebe oder einem Hobby eine Vision zu machen, die die Welt berühren und verändern kann und finde es super spannend, mich immer mal wieder zu fragen, wo ich gerade stehe und langfristig hinmöchte. Was ein Herzensthema am Ende zu einer Herzensvision macht, ist eine Menge Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Disziplin gepaart mit extremer Motivation, Begeisterung und Business-Spirit.

An welchem Punkt deiner Reise bist du gerade?

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Deine Lisa

Connecting the dots: Was deine Lebensgeschichte mit deiner Lebensvision zu tun hat

„Own your story“ – ich liebe diese Formulierung, weil sie sich nicht nur auf deine Geschichte, sondern auf einfach alles im Leben anwenden lässt. Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Der Satz ist in der Motivationsszene und Persönlichkeitsentwicklung sehr beliebt und kann, ganz frei, übersetzt werden mit: „Deine eigene Geschichte voll annehmen/aus vollem Herzen lieben und leben“. Ziemlich groß und schön, oder? Gemeint ist, dass du dich für etwas voll verantwortlich fühlst und zu 100% dahinter und dafür einstehst – in dem Fall, für deine eigene Geschichte. Doch es geht nicht nur darum, dein Leben mit allen Höhen und Tiefen anzuerkennen, sondern dass du noch einen Schritt weitergehst und deine einzigartige Geschichte, die niemand sonst so auf der Welt erlebt hat, genau dafür feierst – dass sie so ist, wie sie ist: Mit abgebrochenem Studium und zwei Jahren auf dem Fahrersitz eines Taxis. Mit der Trauer, deinen wichtigsten Menschen verloren zu haben. Mit deiner schweren Kindheit ohne liebende Eltern. Mit dem Stigma einer körperlichen Beeinträchtigung oder was auch immer das Leben dir für einen „Makel“ geschenkt hat. Ja, du hast richtig gelesen – „geschenkt“. Denn am Ende stellt sich sowieso die Frage, wer „das perfekte Leben“ definiert und bestimmt, dass sich die ganze Menschheit danach richten muss.

Aber das ist ein anderes Thema. Klar ist: Es ist alles eine Frage der Perspektive. Das ist nicht einfach ein seichter Spruch auf der Postkarte beim Kiosk nebenan. Denn all diese Erlebnisse und Erfahrungen haben dich erst zu dem Menschen gemacht haben, der du heute bist. Sie unterscheiden dich von den 7,6 Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten – dein „Makel“ ist dein größtes Geschenk.

Dass es uns nicht immer sofort in jeder herausfordernden Situation gelingt, unsere Perspektive zu wechseln, ist kein Geheimnis. Das muss uns aber auch gar nicht zwangsläufig immer gelingen. Es reicht, wenn du im Hier und Jetzt, also im Rückblick auf dein Leben oder die herausfordernde Situation, anerkennst, dass du sie gemeistert hast (sonst wärest du heute nicht hier, klar, oder?) und dass es Werkzeuge in deinem Leben gegeben hat, mit denen du das geschafft hast. Klingt nicht allein das schon nach einer mega Heldenstory? Es gibt übrigens das großartige Coaching-Tool „Reverse Engineering“, mit dem du in herausfordernden Zeiten schon vorher diese Perspektive einnehmen kannst – googel und versuch es super gern mal.

Warum spreche ich dieses Thema hier überhaupt an und wie hängt es mit deiner Sprache für dein Herzensprojekt oder deine Lebensvision zusammen?

Ganz einfach: Viele Menschen übersehen, dass es eine direkte Verbindung zwischen ihrer persönlichen, ganz individuellen Lebensgeschichte und ihrem Herzensprojekt gibt. Oft hast du nicht einfach nur wie zufällig eine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema, sondern die Vorliebe dafür speist sich nicht selten aus einem persönlichen Bezug, weil du etwas in deinem Leben erlebt hast, das mit diesem Thema matcht. Vielleicht hast du eine Lösungsstrategie gefunden, bsp. weißt du, wie man ein glückliches Leben trotz schwerer Krankheit führen kann. Oder du hast dich vom weltschlimmsten Liebeskummer nach einer toxischen Beziehung geheilt. Kurz gesagt: Du hattest ein Problem in deinem Leben, hast eine Lösung dafür gefunden und möchtest das nun gern weitergeben. Denn nichts liegt uns Menschen näher als Wissen, das bereichert, sinnstiftend ist und Leben verändert, weiterzugeben. Unsere persönlichen Geschichten und Erlebnisse führen uns also oft auf direktem Wege zu unserem Herzensthema oder unserer Lebensvision. Weil unser persönliches Leid, das noch in unseren Knochen steckt sowie das erlösende Gefühl danach die allerstärkste Motivation ist, die wir im Leben finden können.

Häufig ist es auch andersherum: Wir haben eine riesige Leidenschaft für etwas, beispielsweise für das Schreiben oder das Klavierspielen. Und weil es uns so unfassbar leicht fällt oder uns in einen so tiefen Flow bringt, dass es sich nach allem, nur nicht nach Arbeit anfühlt, nehmen wir es als selbstverständlich hin und messen dieser Fähigkeit keinen großen Wert bei. „Ich ein Experte??? Auf gar keinen Fall! Ich mach das nur zum Spaß. Ich hab auch gar keine Ausbildung auf diesem Gebiet, dass ich das zu einem Business machen und dafür auch noch Geld verlangen könnte.“ Achja, die guten, alten Glaubenssätze haben einen echt langen Bart, aber sind auch äußerst hartnäckig.

Du siehst – deine persönliche Lebensgeschichte und besonders die Momente, als du scheinbar am Boden gelegen hast, und deine Herzensmissionen bedingen sich und machen dich mit deinem ❤️-Thema zu dem, wonach alle am Markt streben: einzigartig. Wenn du das verstanden hast, beide Elemente zusammenführst und eine gemeinsame Geschichte, deine authentische Geschichte erzählst, dann kannst du zwar nicht sagen: „I own my story.“ Du müsstest dann noch ergänzen: „Because I love my story. And that’s why I tell my story.“

Wäre das nicht wundervoll?

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Kennst du schon deine „original medicine“?

„Der Sinn des Lebens besteht darin, deine Gabe zu finden. Der Zweck des Lebens ist, sie zu verschenken.“ (Pablo Picasso)

Die Ureinwohner Amerikas nennen es die „Original Medicine“ 🧪 – eine einzigartige und ganz persönliche Medizin für die Welt, die jeder Mensch von Geburt an in sich trägt und die sich durch ihn entfalten darf. 👐🏼 Jede Gabe ist wertvoll und es gibt kein besser oder schlechter.

Hast du dein Geschenk für die Welt schon entdeckt und ausgepackt? 🎁 Und: ☝🏼 Teilst du deine Lebensvision und deine Botschaften schon mit uns?

Ich hoffe ich konnte dich mit dem Gedanken inspirieren!

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Deine Lisa

Warum deine Lebensgeschichte deine Vision einzigartig macht

“Desire is the lifeblood of a story.” (Robert McKee)


Viele großartige Filme zeigen uns eindrucksvoll die enorme Power dieses Storytelling-Elements: Das Streben nach etwas Größerem. Nach Freiheit, Selbstverwirklichung oder nach Liebe. Wir alle haben sicherlich schon mehr als 1 x im Kino gesessen und gebannt auf die Leinwand gestarrt (und dabei vielleicht die ein oder andere Träne verdrückt), als der Protagonist sich auch von den größten Tiefschlägen nicht aufhielten lies, weil er ein größeres Ziel, einen Traum oder eine Vision hatte. Diese Heldengeschichten fesseln, gerade weil sie unperfekt sind. Und weil sie sich als Antrieb einem unserer vier menschlichen Grundbedürfnisse bedienen: Sicherheit, Liebe, Freiheit, Entfaltung. Auch, wenn deine persönliche Motivation eine andere ist als die des Helden im Film, so kannst du zumindest seine Geschichte nachempfinden und dich in ihn – seine Gefühle und Handlungen – hineinversetzen. •
Was bedeutet das jetzt für dich?

1. Du kannst dich entspannen, wenn deine persönliche Lebensgeschichte und/oder die deines Businesses eher einer Achterbahnfahrt ohne rotem Faden gleicht. Menschen lieben Helden, weil sie sich leicht mit ihnen und ihren brüchigen, emotionsgeladenen Geschichten identifizieren können – und das auch noch gern. Oder kennst du einen einzigen Helden, der einen „gesellschaftsfähigen“ Lebenslauf hat? Batman vielleicht? 🦇 Eher nicht. Mach das, was du als deine Schwäche betrachtest, zum Kern deiner Story!

2. Schau dir einmal dich, dein Business und dein bisheriges Leben ganz genau an und prüfe, welchem der vier menschlichen Grundbedürfnisse du dich am ehesten zuordnen kannst. Sicherheit, Gemeinschaft/Liebe, Unabhängigkeit oder Selbstverwirklichung – wähle deinen höchsten Wert aus, der am besten passt, positioniere dich klar und zahle zukünftig mit jeder Kommunikation genau und nur darauf ein. Nichts anderes machen Marken wir Coca-Cola (= Gemeinschaft/Zusammengehörigkeit) oder Nike (= Selbstverwirklichung).

Fang heute an, deine Heldengeschichte (neu) zu schreiben und zu feiern! 🥳

Start from „Why“: Wie du mit dem „Golden Circle“ deine Vision formst


In meinem letzten Post ging es um dein „Warum“ (= Vision) und warum es so wichtig ist, den Fokus nicht primär auf dein „Was“ (= Produkt) zu legen. Heute möchte ich noch etwas tiefer eintauchen und euch den „Goldenen Kreis“ von dem großartigen Simon Sinek vorstellen. •
Die meisten Unternehmen oder Marken kommunizieren nach dem folgenden Schema: Sie erklären dem Kunden lang und breit, was sie anbieten (Ergebnisse / Fakten / Produkte), nur, um im Anschluss bis ins kleinste Detail auszuführen, wie sie arbeiten und was sie vom Wettbewerb unterscheidet. Viele stoppen hier und glauben, ihre Kommunikationspflicht erfüllt zu haben. Nur einige wenige schließen noch den wichtigsten aller drei Punkte an (und wenn sie Glück haben, sind noch ein paar wenige nicht eingeschlafen… 😬); ihre Vision, Werte und Motivation. Kurz: Ihr Warum. Dabei gibt erst dein Warum deinem Business einen Sinn und ein Ziel. Und das zu kennen und vor allem zu erzählen, ist ganz entscheidend für die Überzeugungskraft und den Erfolg deiner Idee.

Der „Goldene Kreis“ oder auch „Golden Circle“ stellt diese Formel in drei kreisförmigen Bahnen dar. Ganz in der Mitte steht das „Warum“, im nächst äußeren Kreis folgt das „Wie“ und ganz außen ist das „Was“. Die meisten Unternehmen kommunizieren von außen nach innen – inspirierende und emotionalisierende Kommunikation geht aber genau andersherum – also: Du startest immer mit dem Warum deiner Arbeit, deiner Vision und deinem Ziel für die Welt, und baust es als Fundament in deine gesamte Kommunikation ein. Anschließend erklärst du den Prozess der Umsetzung, also wie du arbeitest und erst am Ende – fast beiläufig – erzählst du, welches Produkt oder welche Dienstleistung du anbietest.

Warum. Wie. Was. Nutzt du schon die unfassbare Power des „Golden Circle“ für dein Herzensprojekt?

Wieso du dich selbst daran hinderst, deine Herzensvision zum Fliegen zu bringen (und wie du das sofort ändern kannst)

Kennst du das? Gestern warst du noch in deiner höchsten Energie, hast von innen nach außen gestrahlt und dein Bild über das, was du raus in diese Welt bringen möchtest, war so klar und schillernd vor deinen Augen wie der Sternenhimmel in einer wolkenlosen Nacht. Du konntest förmlich sehen, wie dein Herzensprojekt große Flügel bekommt und in die Lüfte abhebt. Kein einziger Gedanke, ob dieser Weg der richtige ist. Oder ob du das alles kannst. Und finanziell schaffst. Einfach nur die volle Ladung Zuversicht, Motivation und Begeisterung für dich und deine Idee.

Und heute? Ja, heute ist von diesem großartigen Gefühl noch ungefähr so viel übrig wie der letzte Schluck kalter Kaffee in deiner Tasse. Irgendwie fühlt sich alles nicht mehr so überragend an und in deinem Kopf läuft die Kinovorstellung „Worst-Case-Szenario Part I” – und zwar in Dauerschleife: Wie soll ich das alles schaffen? Bin ich überhaupt gut genug für das, was ich vorhabe? Als wenn die Welt auf mich gewartet hätte – es gibt doch schon 1000 andere wie mich am Markt? Warum sollte sich bitte genau jemand für mich interessieren? Und mal angenommen, ich schaffe – wie auch immer – die ersten Schritte. Wie soll ich an Kunden kommen, die mir für diese Schnapsidee auch noch Geld bezahlen? Was habe ich mir eigentlich bloß bei der ganzen Sache gedacht?

Davon abgesehen, dass diese Vorstellung schön zeigt, was negativer Selftalk mit uns macht, möchte ich dir den Regisseur dieser Drama-Aufführung vorstellen; gestatten – die Angst. Sie kommt in Form von Zweifeln, Sorgen und anderen schlechten Gedanken und zwar genau immer dann, wenn wir uns raus wagen aus der Komfortzone. Wenn wir unsere „sichere“ Umgebung verlassen und neues wagen. Neues, das unser Herz höher hüpfen lässt, aber das gleichzeitig auch Risiken birgt – wie jede neue Erfahrung. Max Herre besingt es in einem seiner Songs so schön: „Hoch geflogen und so oft verbrannt“. Und es stimmt, denn wenn wir 100% Herzblut in ein neues Projekt stecken, sind das definitiv zwei Optionen, die eintreten können. An dieser Stelle möchte ich aber gleich zwei Fragen einwerfen: 

1. Wie hoch ist der Preis für dich, es nicht zumindest zu versuchen, dein Herzensprojekt in die Welt zu bringen?
2. An wie vielen Herausforderungen in deinem Leben bist du schon zerbrochen (ich meine nicht gescheitert)?

Da du heute hier bist und diesen Post liest, lässt sich die zweite Frage eindeutig beantworten: an keiner einzigen. Auf die erste Frage wirst du deine ganz persönliche Antwort finden. Aber wenn dein Herzensprojekt, deine Vision, tief aus deinem Herzen kommt, dann wirst du nicht mit 90 Jahren in deinem gemütlichen Schaukelstuhl in der Abendsonne sitzen wollen und dir eingestehen müssen, dass du dich einfach nicht getraut hast, deinem Herzen zu folgen.

Das Ganze ist also hausgemacht – Moment, das ist eine gute Nachricht. Denn das bedeutet, dass du allein es wieder auflösen kannst. Was kann dir dabei helfen, wenn sich die Angst mal wieder in deinen Kopf schleicht?

1. Versuche zuallererst, wieder zurück in dein Herz zu kommen. Hieraus entspringt deine ganze Fantasie und Kreativität – hier passiert die Magie. Unser Kopf und unser Gehirn sind wichtig, damit wir auch in die Umsetzung kommen und uns nicht in schönen Wunschvorstellungen verlieren. Aber Angst wird im Kopf geboren, denn auf diese Weise gleicht unser Gehirn alles ab, was passiert, und versucht die Dinge einzuordnen und vor allem, uns zu schützen. Dein Kopf möchte nicht, dass du glücklich bist. Er möchte, dass du sicher bist. Wer besorgte Eltern hat oder sich selbst zu diesen zählt, weiß, was es für einen riesigen Unterschied in der Art und Weise der Ratschläge macht. Und Sicherheit bietet die Komfortzone, aber ganz bestimmt nicht das wild life da draußen.


2. Du musst nicht wissen, wie die Dinge passieren – wie deine Kunden zu dir kommen, wie du einen Verlag findest oder was auch immer gerade deine größte Sorge ist. Du musst einzig und allein daran glauben, dass es passieren wird. Und wenn dir dieser Shift nicht gelingt, frag dich mal, ob du selbst zu 100% an dich und deine Idee glaubst. Denn: Wie sollen andere von dir begeistert sein und gerne für deine Leistung bezahlen, wenn du es selbst nicht tust? Das ist genau wie mit der Liebe. Erst, wenn du dich selbst liebst, werden es auch andere tun.

3. Punkt 3 knüpft an Nr. 2 an: Wenn du Zweifel oder Ängste hast, kann es sein, dass du deine Vision noch nicht richtig fühlst. Versuche, deine Idee zu schärfen und noch detaillierter auszuarbeiten, was du wirklich erreichen möchtest. Schreibe es auf, zeichne Bilder dazu, visualisiere deine Idee, sag dir jeden Morgen die gleiche Affirmation in den Spiegel – was auch immer du brauchst und dir dabei hilft, damit du selbst felsenfest davon überzeugt bist, dass es funktionieren wird. 🎯 Manchmal fehlt auch einfach ein großes Warum. Falls deine Vision aktuell noch stark auf dich und deine Person fixiert ist – öffne den Kreis und schau, wie du anderen, der Welt, einen Mehrwert damit bieten kannst. Denn wenn du wirklich verstehst, dass du mit deinen Fähigkeiten und der Umsetzung deiner Vision anderen Menschen helfen kannst, kannst du nicht mehr nicht losgehen.

4. Manchmal, oder nein, sehr oft sogar ist die Verwirklichung und Umsetzung eines Herzensprojektes an Bedingungen geknüpft. Wenn du ein Buch schreiben möchtest, wirst du weniger mit deinen Freunden in der Sonne sitzen und ein leckeres Eis essen können. Wenn du dich in einem Bereich weiterbilden möchtest, wirst du an den Wochenenden früh aufstehen und lernen müssen und natürlich dein ganzes Urlaubsgeld zurückhalten, um dir das Studium leisten zu können. Und wenn du deine Ernährung umstellen und ein Fitnessprogramm starten möchtest, werden sich vermutlich Teile deines Umfeldes von dir abwenden, weil du nicht mehr jeden Abend ein Bierchen mit ihnen trinken gehen möchtest und sie mit deinem neuen Lebensstil nichts mehr anfangen können. Das alles sind Bedingungen, die du erfüllen musst, um deine Vision aus vollem Herzen zu leben. Frag dich, ob du wirklich und mit jeder Faser deines Körpers bereit dazu bist – auch bei 36 Grad im Schatten.

Ich hoffe sehr, dass ich dich mit diesem Post inspirieren konnte. Falls ja, schenk mir gern ein Herz. Und jetzt: Go for your vision!

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Deine Lisa

Go for your vision: Warum die Welt genau deinen Traum braucht

Hast du schon eine Lebensvision? Das, wofür dein Herz brennt? Woran du Tag und Nacht denken musst, weil es dich so begeistert? Etwas, das dich morgens mit Motivation aus dem Bett springen lässt? Kurz, was du unbedingt noch wahr werden lassen musst in diesem Leben? Falls du deine Vision noch nicht kennst, sieh dir noch mal meinen Post „Frag dich mal: Wofür brennt mein Herz eigentlich wirklich?“ an und beantworte die fünf Fragen – für mich waren es echte Game Changer.


Aber gehen wir mal davon aus, du kennst deine Herzensvision und weißt ganz genau, welches Geschenk du in die Welt hinaus tragen möchtest – dann frag ich dich jetzt: Machst du es schon? Weiß die Welt, warum deine Arbeit so wertvoll, deine Idee so besonders, genau DU die richtige Person dafür bist? Oder denken die Leute da draußen noch, du verkaufst einfach nur eine Dienstleistung oder ein Produkt? Ändere heute deine Herangehensweise. Ändere heute dein Mindset und geh raus, als gäbe es niemanden mit deiner Idee. Denn es ist die Wahrheit: Auch wenn es schon 1000 Marketing-Menschen, 800 Coaches, Friseure und 200 Hunde-Gassi-Services in deiner Stadt gibt – es gibt niemanden, der wie du ist. Und genau DAS ist deine Superpower.

Ich zähl auf dich und deinen Traum. Bring deine Vision nach draußen und: Go for it!

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Deine
Lisa