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Warum du wissen musst, wofür du stehst

Kennst du das? Du bist großartig in dem, was du tust und brennst für dein Herzensthema oder Business wie das Feuer bei Olympia. Aber wenn es darum geht, über deine Dienstleistung oder dein Angebot zu sprechen, fehlen dir schlichtweg die Worte. Nicht, dass du nicht den ganzen Tag über deine Vision reden könntest – ganz im Gegenteil! Aber an einem Tag ist dein Kopf voll mit Worten, Themen und Inhalten, die du unbedingt und sofort mit der Welt teilen möchtest und es fällt dir unfassbar schwer, zu priorisieren und die vielen, wichtigen Informationen zu Botschaften zu konkretisieren. Und an einem anderen Tag bist du so überfordert, dass du lieber gar nichts postest oder sagst – aus Angst, zu viel zu teilen und die Menschen komplett zu verwirren, statt sie für deine Idee zu begeistern. 

Eins vorweg: Du bist nicht allein. So wie du dich manchmal fühlst, geht es ganz vielen von uns. Es ist auch überhaupt gar nicht schlimm, hin und wieder unsicher zu sein. Das zeigt vor allem eins: dass dir dein Lieblingsthema so sehr am Herzen liegt, dass du unbedingt alles perfekt machen möchtest. Und das ist erst mal eins: Mega schön! Dieses Gefühl von Unsicherheit muss und sollte aber kein Dauerzustand sein. Ich möchte heute gerne mit dir einen (von vielen Aspekten) anschauen, der dir in deiner Kommunikation aktuell vielleicht im Weg stehen könnte.  

Wie dir Klarheit in deiner Kommunikation hilft

„Unklarheit“ ist eine der größten Stolperfallen. Unklarheit über dein Business-Konzept, deine langfristige Vision, deine Ziele, deine Botschaften, deine Kunden. Wenn du nicht ganz klar weißt und verinnerlicht hast, warum du tust, was du tust, was und wen du mit deinem Projekt erreichen möchtest und was du in der Welt verändern möchtest, wird kein Mensch da draußen auch nur einen deiner Posts, Blog-Artikel oder eines deiner Videos verstehen. Und nicht nur das: Wenn du selbst nicht 120% klar über dein Angebot oder deine Dienstleistung bist, wirst du deine potenziellen Lieblingskunden im besten Fall „nur“ langweilen und verwirren, weil sie dich im wahrsten Sinne des Wortes nicht verstehen. Im schlimmsten Fall werden sie dich und deine Vision sogar missverstehen und durch Interpretationen falsche Schlüsse ziehen, die sie vielleicht sogar von dir entfernen oder sie dazu bewegen, ihre eigenen Geschichte über dich mit anderen Menschen zu teilen („Geh bloß nicht zu der, die…“). 

Ein Beispiel: Eine Kundin kontaktierte mich, weil in verschiedenen Facebook Gruppen und unter ihren eigenen Postings geteilt wurde, sie würde ein Abnehm-Programm verkaufen, dass nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen würde. Davon ab, dass die Zielversprechung bei Angeboten noch mal ein gesondertes, sehr sensibles Thema ist (und beim Thema Abnehmen sowieso :-P), lag die Stolperfalle hier ganz klar in der Kommunikation. Tatsächlich wollte sie keinen Abnehm-Wunder-Kurs verkaufen. Ihr ging es vielmehr darum, ihre Kunden für ein neues Gefühl zum eigenen Körper und ein Bewusstsein hinsichtlich achtsamer und bewusster Ernährung zu sensibilisieren – also in erster Linie um ein verändertes Lebensgefühl und erst im zweiten Schritt um eine mögliche Gewichtsreduzierung in der Folge. Mit schnellem Handeln, einem interaktiven Community Management und einer neuen, auf sie und ihr Programm zugeschnittenen Kommunikation konnten wir das Missverständnis schnell beheben. Dieses Beispiel soll dir keine Angst machen. Ich möchte bei dir ein Bewusstsein dafür schaffen, auf was du zukünftig verstärkt achten darfst. Ja, das Thema Positionierung und Ausrichtung ist sehr komplex und nicht in einen Post zu pressen. Ich verlinke dir hier einen weiterführenden Blog-Post speziell zu diesem Thema – über 65 weitere Artikel findest du direkt auf meinem Blog. Aber es gibt ein paar Dinge, die du heute schon tun kannst, um mehr Klarheit und Fokus in deine Kommunikation zu bringen.  

Frage dich: Wofür möchte ich mit meinem Herzensprojekt stehen?  

Das Thema Werte ist unfassbar spannend und wichtig – für Klarheit, für deine Positionierung und auch, um auf dieser Basis und mit diesem Wissen großartige Stories zu kreieren. Tritt mal einen Schritt zurück von den klassischen Verkaufs-Phrasen und stell dir mal folgende Fragen (und schreib deine Antworten super-gern in die Kommentare, wenn du magst): 

  • Was vermehrst du mit deiner Business-Idee in der Welt? 
  • Was möchtest du mit deinem Angebot in der Welt verändern? 
  • Was ist deinen Kunden dank deiner Dienstleistung jetzt möglich? 
  • Welche Rolle/Funktion nimmt dein Unternehmen aus Sicht deiner Kunden ein? 

Die Antworten werden dir dabei helfen, ein erstes Verständnis davon zu bekommen, wo deine Idee und deine Lieblingskunden matchen und welche Sprache und Ansätze du in deiner Kommunikation verwenden solltest, um sie auch wirklich im Herzen zu erreichen. Und dann: Fang an, Geschichten zu kreieren, die immer wieder auf deine Werte und die Bedürfnisse deiner Lieblingskunden einzahlen.  

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren. Wenn du noch tiefer eintauchen möchtest in das Thema Sprache, Story & Vision, schreib mir sehr gern eine Nachricht und wir schauen, wie ich dich am besten auf deiner Reise zum begeisternden Botschafter für deine Vision unterstützen kann. 

GIVE YOUR VISION your VOICE! 

Deine Lisa 

Wie du deine Botschaften nach draußen bringst, ohne zu werben oder zu nerven

Erinnere dich mal, wie es sich anfühlt, wenn du eine großartige Geschichte hörst, liest oder dir im Kino anschaust? Die Welt bleibt für einen Augenblick stehen. Stell dir vor, so würden die Menschen fühlen, wenn du über dein Unternehmen, deine Vision oder dein Herzensthema sprichst und schreibst. Stell dir vor, welche Ergebnisse du erzielen könntest, wenn du Menschen auf diese Weise ansprechen und inspirieren würdest.

Deine Geschichten zu erzählen, kann den Unterschied machen – dir Gehör zu verschaffen, Vertrauen aufzubauen und die Menschen zu erreichen, deren Leben du dank deines Angebots bereichern kannst. Und doch wissen so viele von uns nicht, was diese Geschichten sind. Wir zweifeln sogar daran, ob wir überhaupt interessante Inhalte haben oder kämpfen damit, herauszufinden, wie wir unsere eigenen Geschichten erzählen sollen.

Wenn du deine „Core Story“ – das Herzstück deiner Kommunikation und die authentischste Darstellung von dir selbst – kennst, verstehst du, wer du im tiefsten Inneren bist und wofür du stehst. Dann bringst du Authentizität und Glaubwürdigkeit in alles, was du in deinem Geschäft tust. Und das Großartige: Daraus ergibt sich so viel weiterer Erzählstoff, so viele weitere Geschichten für dich und dein Business.


Bist du bereit, Botschafter deiner Vision zu werden? Als Story-Coach begleite ich dich gern auf deiner Reise und teile mit dir in meinen Trainings wertvolle Tipps, Tools & Ansätze aus meinem über 15-jährigen Erfahrungsschatz, wie du deine Stimme in die Welt hinaustragen, großartige Menschen und Lieblingskunden anziehen und deine Vision zum Leben erwecken kannst.

Schick mir einfach eine Nachricht – ich freue mich, von dir zu hören.

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Deine Lisa

Wie du die Sprache für deine Vision findest

Heute teile ich mir dir 10 Inspirationen, wie du die ersten Schritte auf dem Weg zu deiner ganz persönlichen Sprache für deine Herzensvision gehst, die du sofort umsetzen kannst.

  1. Orientiere dich mit deinen Worten und deiner Sprache am Kommunikationsstil deines Gegenübers.
  2. Werde zum Storyteller und verpacke jede Information und Botschaft in Geschichten.
  3. Kommuniziere kurz, klar & knackig. Immer.
  4. Kommunikation Plus: In jeder Botschaft, die du teilst, muss ein Mehrwert für den Empfänger liegen.
  5. Ehrlichkeit statt Marketing-Bla-Bla: Du musst nicht alles sagen, aber was du sagst, muss 100% wahr sein.
  6. Emapthy rocks: Fühl dich in das Gefühlsleben deines Gegenübers hinein.
  7. Lege vor jeder Kommunikation dein Ziel und deinen Standpunkt zu dem Thema fest, über das du sprechen möchtest.
  8. Make it easy: Verwende Verben statt Substantive, verzichte auf Genitivketten und Passivsätze.
  9. Kommunikation ist mehr: Achte neben deinen Worten auch auf deine Tonlage und deine Körpersprache – und die Reaktion deines Gegenübers darauf.
  10. Dialog statt Monolog: Baue Fragen ein und schaffe Raum für Interaktion.

Sprache und Kommunikation sind mein absolutes Herzensthema. Ich finde es so unfassbar spannend, weil jeder von uns damit ein Mega-Tool im Gepäck hat das er oder sie „nur“ verstehen muss, um es sinnvoll für die eigenen Herzensangelegenheiten zu nutzen.

In meinem bald erscheinenden Online-Programm befasst sich ein ganzes Modul genau damit: Wie du deiner Herzensvision eine Sprache gibst.

Was ist dein Herzensthema, das du mit der Welt teilst oder teilen möchtest?

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Deine Lisa

Versteht dich deine Zielgruppe?

Wenn du diesem Kanal schon etwas länger folgst, dann weißt du, wie wichtig Kommunikation und Storytelling für deine Vision ist. Es geht dabei natürlich nicht um das Erzählen irgendwelcher Geschichten. Es geht darum, Botschaften und Werte von dir und/oder deinem Business in Form von Geschichten zu deiner Zielgruppe zu bringen – am besten, direkt in die Herzen. Die richtigen Botschaften verpackt in die richtige Sprache und in die richtigen Geschichten sind so wirksam, weil Menschen komplexe Zusammenhänge besser verstehen können, wenn sie in Form von Geschichten vermittelt werden. Vor jeder deiner Story solltest du dir also erst einmal Gedanken darüber machen, welche Emotionen und welche Reaktionen du bei deinem Gegenüber hervorrufen möchtest. Mit deinen Stories nimmst du deine Zielgruppe an die Hand und begleitest sie auf dem Weg zu deinem Ziel – beispielsweise deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder dein Produkt zu erwerben. Denn deine Business-Vision kann nur zum Leben erweckt werden und groß werden, wenn du Unterstützer an deiner Seite hast. Diese Bindung erreichst du, indem du deine Zielgruppe mit deinen Worten, deiner Sprache und Botschaften erreichst, berührst und begeisterst.

Hier 4 Tipps für dich, die du am besten gleich einmal ausprobierst:

  1. Das Nicht-Verstehen ist der häufigste Grund, warum bei Menschen mit Desinteresse oder sogar Ablehnung reagieren. Damit deine Zielgruppe dich versteht, vermeide unbedingt Missverständnisse durch unklare Botschaften. Frag dich selbst immer, ob du dich verstehen würdest, wenn du nicht so tief in deinem Herzensthema stecken würdest. Wenn du dir unsicher bist, lass mal eine Freundin oder einen Freund auf deine Kommunikation schauen und lass dir ehrliches Feedback geben.
  2. Gerade in der Kommunikation auf Social Media bekommst du die Reaktion deines Gegenübers häufig gar nicht mit. Daher ist es umso wichtiger, klar und verständlich zu kommunizieren. Zusätzlich kannst du mit Fragen in deinen Posts zum Austausch einladen und so deine Zielgruppe besser kennenlernen.
  3. Hole deine Zielgruppe da ab, wo sie gerade steht – in ihrem Leben, mit ihren Themen und Herausforderungen. Investiere ein bisschen Zeit und informiere dich darüber, was die Menschen bewegt, die du erreichen möchtest – abgesehen von deinem Herzensthema natürlich, das ja eure Schnittstelle ist.
  4. Die Themen zu kennen, die deine Zielgruppe interessiert, reicht aber nicht. Am Ende ist die Art und Weise, wie du den Blick auf ein Thema richtest und welche Worte du wählst, ganz entscheidend. Lerne die Sprache deiner Zielgruppe ganz genau kennen und teste mal ein paar verschiedene Wörter und Begriffe aus. Du kannst auch eine kleine Recherche auf Blogs oder in Foren starten und schauen, wie deine Zielgruppe spricht.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Beitrag inspirieren.

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Deine Lisa

Wie du die magische Kraft der Einfachheit für dein Visiontelling nutzt

Simplicity als Superkraft für dein Visiontelling? Was erst einmal klingt wie ein alter Hut, ist wohl eine der elementarsten Eigenschaften von richtig guten Geschichten (und Kommunikation allgemein) – und gleichzeitig das, woran die meisten scheitern. Warum? Weil „Einfachheit“ oft mit „leicht“ im Sinne von „zu leicht“, „zu einfach“ gleichgesetzt wird. Das verwundert nicht, wenn du mal “einfach” im Duden nachschlägst. Was du aber auch in dem dicken, gelben Schinken findest, ist das Synonym „leicht verständlich“. Und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Einfachheit in der Kommunikation und den Geschichten für deine Vision bedeutet in erster Linie, dass du die Botschaften rund um dein Herzensprojekt kurz, knapp – also leicht verständlich – UND emotional erzählst. Mit dieser Kombi landen sie auf kürzestem Wege im Kopf und Herzen deiner Zuhörer. Der Grund dafür ist, ganz genau, simpel: Neben Geschichten (anstelle von trockenen Fakten) liebt unser Gehirn Automatismen, weil es dadurch Energie einsparen kann. Alle eintreffenden Informationen werden also von den unbewusst arbeitenden Hirnarealen sofort auf Bekanntheit untersucht und mit bereits abgespeicherten Mustervorlagen aus früheren Erfahrungen abgeglichen. Gibt es ein Match, dann, und erst dann kann der Zuhörer weiter in die Tiefe und die wesentlichen Botschaften eintauchen. Deshalb ist es absolut ratsam, an diesem Punkt auf überflüssige Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu verzichten, auch wenn es dir noch so schwer fällt und du am liebsten noch ganz viel tolle Insights teilen möchtest – keep it simple! Der Zuhörer würde sie gar nicht wahrnehmen bzw. annehmen und im Worst Case sogar ablehnen, weil er sich noch nicht verbunden fühlt mit dir und der Geschichte.

Einfachheit im Visiontelling heißt also nicht, sich mit der erstbesten Lösung zufriedenzugeben, wie viele fälschlicherweise vermeintlich „einfachen“ Stories unterstellen („Das hätte ich auch gekonnt!“). Es heißt, die Geschichte auf das Wesentliche zu reduzieren, durchdacht zu kürzen und wegzulassen, bis alles Überflüssige verschwunden ist. 

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Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Warum du nie ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufst

Ich finde es so unfassbar spannend, wie sich deine gesamte Kommunikation drehen kann, sobald du den Fokus vom Produkt auf die Idee dahinter, die größere Vision, legst. Denn auch wenn der Verstand beim Prozess für oder gegen einen Kauf eine Rolle spielt – entscheidend ist das Gefühl dabei.

Und weil unser Gehirn Geschichten kennt und liebt, ist der direkte Weg zu unseren Emotionen der über Geschichten – keine Fake-Stories oder falschen Versprechungen, sondern authentische, sinnstiftende Geschichten, die deine Botschaften und deine Vision transportieren und zu dir und deinem Herzensprojekt passen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa

Kennst du schon die unfassbare Power unserer Sprache und wie du sie für deine Vision nutzen kannst?

Sprache – sie begegnet uns überall. In Büchern, auf Werbeplakaten, im Business-Meeting oder in den Social Media. Wir beherrschen die ersten Worte bereits im frühesten Kleinkindalter und vergessen später oft dieses wunderbare Geschenk, das uns jeden Tag for free zur Verfügung steht. Und die Macht, die Worte mit sich bringen. Denn Sprache ist viel mehr als einfach nur die Vermittlung von Informationen. Sprache weckt Emotionen – je nachdem, wie wir sie verwenden. Wir kommen anderen Menschen näher über Worte oder entfernen uns von ihnen. Oft sind wir uns dessen gar nicht bewusst und wundern uns, warum unser Umfeld auf bestimmte Aussagen von uns anders reagiert als erwartet – oder warum wir selbst plötzlich einen unbeschreiblichen Hunger haben, nachdem wir einen Pizza-Flyer aus dem Briefkasten gefischt haben.

Emotionen finden in unserem Körper statt – das spüren wir ganz deutlich, wenn ein anderer Mensch uns bsp. etwas besonders Schönes sagt wie „Ich liebe dich“. Dann schlägt unser Herz schneller und wir bekommen dieses wohlig-warme Gefühl. Aber natürlich auch, wenn wir eine schlimme Nachricht hören und die Worte uns buchstäblich durch Mark und Bein fahren. Wir teilen unsere Emotionen schriftlich oder mündlich – von Angesicht zu Angesicht, durch unsere Körpersprache, durch Mimik und Gestik, durch unsere Stimme und die Betonung, durch Füllwörter. Unsere Wörter zusammen mit den non-verbalen Komponenten erzeugen dann die Gesamtaussage. Dabei hat jeder von uns oft die eigene „Sprach-Landkarte“ im Kopf und vergisst, dass diese nicht universell von der ganzen Welt genutzt wird. Dann kann Kommunikation zu Missverständnissen führen.

Gerade bei der Kommunikation in den Social Media ist es gar nicht so einfach, die eigenen Botschaften richtig zu übermitteln und die gewünschten Emotionen hervorzurufen. Wir können nicht sofort überprüfen, wie unser Gegenüber darauf reagiert (außer über Kommentare oder anderes Feedback). Deshalb ist es hier noch wichtiger, was du wie kommunizierst.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren und dich für das Wunderwerk Sprache (neu) begeistern.

Warum du dein „Warum“ in deiner Biografie findest

Welche Geschichten haben mich geprägt? Welche Geschichten haben mich bestärkt? Welche Geschichten möchte ich zukünftig von mir – und damit auch von meinem Herzensprojekt – erzählen? Wie du weißt, sind deine persönliche Lebensgeschichte und die Geschichte deines Business untrennbar miteinander verbunden (oder sollten es zumindest sein, wenn du die Botschaften deiner Vision in die Welt bringen möchtest).

Wer wir für uns und andere sind, beruht nicht zuletzt auf den Geschichten, die wir uns und anderen von uns erzählen. Aus all diesen Erzählungen bildet sich unsere Identität und beeinflusst unser Sein und unser Handeln.

Setz dir mal die Forscherbrille auf und untersuch deine persönliche Lebensgeschichte, alle Hochs und Tiefs, und entwickle neue Sichtweisen und Perspektiven. Und wenn du bei diesem Prozess Unterstützung brauchst, kontaktiere mich sehr gern. Denn natürlich ist das Eintauchen in die eigene Vergangenheit und vor allem in schmerzhafte Situationen nicht immer ganz leicht. Oft ist es mit einer Menge Scham verbunden und manche Erlebnisse und Erfahrungen sind ganz tief im Unterbewusstsein vergraben. Lass uns diesen Schatz heben – denn genau diese Herausforderungen machen dich und dein Projekt einzigartig. Du brauchst sie, um deinem Herzensprojekt ein stabiles Fundament, ein (individuelles) Gesicht und vor allem, ein ganz starkes Warum, dein Warum, zu geben. Und vielleicht gibt es da draußen jemanden, der genau deine Geschichte hören muss.

Ich hoffe du konntest neue Inspirationen aus diesem Post mitnehmen und bist jetzt on fire, deine eigene Geschichte zu entdecken und dein Herzensprojekt damit zum Fliegen zu bringen. 

Connecting the dots: Was deine Lebensgeschichte mit deiner Lebensvision zu tun hat

„Own your story“ – ich liebe diese Formulierung, weil sie sich nicht nur auf deine Geschichte, sondern auf einfach alles im Leben anwenden lässt. Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Der Satz ist in der Motivationsszene und Persönlichkeitsentwicklung sehr beliebt und kann, ganz frei, übersetzt werden mit: „Deine eigene Geschichte voll annehmen/aus vollem Herzen lieben und leben“. Ziemlich groß und schön, oder? Gemeint ist, dass du dich für etwas voll verantwortlich fühlst und zu 100% dahinter und dafür einstehst – in dem Fall, für deine eigene Geschichte. Doch es geht nicht nur darum, dein Leben mit allen Höhen und Tiefen anzuerkennen, sondern dass du noch einen Schritt weitergehst und deine einzigartige Geschichte, die niemand sonst so auf der Welt erlebt hat, genau dafür feierst – dass sie so ist, wie sie ist: Mit abgebrochenem Studium und zwei Jahren auf dem Fahrersitz eines Taxis. Mit der Trauer, deinen wichtigsten Menschen verloren zu haben. Mit deiner schweren Kindheit ohne liebende Eltern. Mit dem Stigma einer körperlichen Beeinträchtigung oder was auch immer das Leben dir für einen „Makel“ geschenkt hat. Ja, du hast richtig gelesen – „geschenkt“. Denn am Ende stellt sich sowieso die Frage, wer „das perfekte Leben“ definiert und bestimmt, dass sich die ganze Menschheit danach richten muss.

Aber das ist ein anderes Thema. Klar ist: Es ist alles eine Frage der Perspektive. Das ist nicht einfach ein seichter Spruch auf der Postkarte beim Kiosk nebenan. Denn all diese Erlebnisse und Erfahrungen haben dich erst zu dem Menschen gemacht haben, der du heute bist. Sie unterscheiden dich von den 7,6 Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten – dein „Makel“ ist dein größtes Geschenk.

Dass es uns nicht immer sofort in jeder herausfordernden Situation gelingt, unsere Perspektive zu wechseln, ist kein Geheimnis. Das muss uns aber auch gar nicht zwangsläufig immer gelingen. Es reicht, wenn du im Hier und Jetzt, also im Rückblick auf dein Leben oder die herausfordernde Situation, anerkennst, dass du sie gemeistert hast (sonst wärest du heute nicht hier, klar, oder?) und dass es Werkzeuge in deinem Leben gegeben hat, mit denen du das geschafft hast. Klingt nicht allein das schon nach einer mega Heldenstory? Es gibt übrigens das großartige Coaching-Tool „Reverse Engineering“, mit dem du in herausfordernden Zeiten schon vorher diese Perspektive einnehmen kannst – googel und versuch es super gern mal.

Warum spreche ich dieses Thema hier überhaupt an und wie hängt es mit deiner Sprache für dein Herzensprojekt oder deine Lebensvision zusammen?

Ganz einfach: Viele Menschen übersehen, dass es eine direkte Verbindung zwischen ihrer persönlichen, ganz individuellen Lebensgeschichte und ihrem Herzensprojekt gibt. Oft hast du nicht einfach nur wie zufällig eine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema, sondern die Vorliebe dafür speist sich nicht selten aus einem persönlichen Bezug, weil du etwas in deinem Leben erlebt hast, das mit diesem Thema matcht. Vielleicht hast du eine Lösungsstrategie gefunden, bsp. weißt du, wie man ein glückliches Leben trotz schwerer Krankheit führen kann. Oder du hast dich vom weltschlimmsten Liebeskummer nach einer toxischen Beziehung geheilt. Kurz gesagt: Du hattest ein Problem in deinem Leben, hast eine Lösung dafür gefunden und möchtest das nun gern weitergeben. Denn nichts liegt uns Menschen näher als Wissen, das bereichert, sinnstiftend ist und Leben verändert, weiterzugeben. Unsere persönlichen Geschichten und Erlebnisse führen uns also oft auf direktem Wege zu unserem Herzensthema oder unserer Lebensvision. Weil unser persönliches Leid, das noch in unseren Knochen steckt sowie das erlösende Gefühl danach die allerstärkste Motivation ist, die wir im Leben finden können.

Häufig ist es auch andersherum: Wir haben eine riesige Leidenschaft für etwas, beispielsweise für das Schreiben oder das Klavierspielen. Und weil es uns so unfassbar leicht fällt oder uns in einen so tiefen Flow bringt, dass es sich nach allem, nur nicht nach Arbeit anfühlt, nehmen wir es als selbstverständlich hin und messen dieser Fähigkeit keinen großen Wert bei. „Ich ein Experte??? Auf gar keinen Fall! Ich mach das nur zum Spaß. Ich hab auch gar keine Ausbildung auf diesem Gebiet, dass ich das zu einem Business machen und dafür auch noch Geld verlangen könnte.“ Achja, die guten, alten Glaubenssätze haben einen echt langen Bart, aber sind auch äußerst hartnäckig.

Du siehst – deine persönliche Lebensgeschichte und besonders die Momente, als du scheinbar am Boden gelegen hast, und deine Herzensmissionen bedingen sich und machen dich mit deinem ❤️-Thema zu dem, wonach alle am Markt streben: einzigartig. Wenn du das verstanden hast, beide Elemente zusammenführst und eine gemeinsame Geschichte, deine authentische Geschichte erzählst, dann kannst du zwar nicht sagen: „I own my story.“ Du müsstest dann noch ergänzen: „Because I love my story. And that’s why I tell my story.“

Wäre das nicht wundervoll?

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa

Warum die erfolgreichsten Business-Stories nie ein Produkt platzieren

Die Königsdisziplin, wenn du keine reine Produktkommunikation machen möchtest, sondern sinnstiftende Heartstories für dein Herzensprojekt oder dein Herzensbusiness erzählen möchtest: Gib den Anspruch auf, dass du – dein Unternehmen, deine Marke, dein Produkt – in den Stories oder Story-Schnipseln erwähnt werden musst. Richtig gute Stories können nur richtig gut sein, wenn sie dem Leser, Zuhörer oder Zuschauer nicht im Sekundentakt den Marken-, Produkt- oder Unternehmensnamen um die Ohren hauen. Und das Um-die-Ohren-Hauen geht von der einfachen Nennung des Unternehmensnamens bis zur (ständigen) Referenz innerhalb des Kontextes auf das eigene Produkt oder die eigene Marke. Das zu machen ist nicht falsch, es hat dann nur einfach nichts mehr mit Storytelling zu tun, dafür aber sehr viel mit Werbung in eigener Sache. Du könntest dann genauso gut eine Anzeige kaufen oder einen Online-Banner auf der Website einer deiner Prio-1-Medien buchen. Business-Stories dürfen vieles sein – spannend, interessant, begeisternd, unterhaltsam, überraschend, verrückt –, aber eines dürfen sie auf keinen Fall: werblich sein.

Wenn du dein eigener Chef bist, kannst du die Entscheidung selbst treffen und dein Branding bei den Business-Stories auf ein Minimum herunterfahren. Wenn du für ein Unternehmen arbeitest, wird diese Diskussion einige Nerven (und Tassen Kaffee… ☕️) kosten. 😉 Aber es lohnt sich – versprochen! ✌🏼

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Deine Lisa