Schlagwort-Archive: Business

Warum du wissen musst, wofür du stehst

Kennst du das? Du bist großartig in dem, was du tust und brennst für dein Herzensthema oder Business wie das Feuer bei Olympia. Aber wenn es darum geht, über deine Dienstleistung oder dein Angebot zu sprechen, fehlen dir schlichtweg die Worte. Nicht, dass du nicht den ganzen Tag über deine Vision reden könntest – ganz im Gegenteil! Aber an einem Tag ist dein Kopf voll mit Worten, Themen und Inhalten, die du unbedingt und sofort mit der Welt teilen möchtest und es fällt dir unfassbar schwer, zu priorisieren und die vielen, wichtigen Informationen zu Botschaften zu konkretisieren. Und an einem anderen Tag bist du so überfordert, dass du lieber gar nichts postest oder sagst – aus Angst, zu viel zu teilen und die Menschen komplett zu verwirren, statt sie für deine Idee zu begeistern. 

Eins vorweg: Du bist nicht allein. So wie du dich manchmal fühlst, geht es ganz vielen von uns. Es ist auch überhaupt gar nicht schlimm, hin und wieder unsicher zu sein. Das zeigt vor allem eins: dass dir dein Lieblingsthema so sehr am Herzen liegt, dass du unbedingt alles perfekt machen möchtest. Und das ist erst mal eins: Mega schön! Dieses Gefühl von Unsicherheit muss und sollte aber kein Dauerzustand sein. Ich möchte heute gerne mit dir einen (von vielen Aspekten) anschauen, der dir in deiner Kommunikation aktuell vielleicht im Weg stehen könnte.  

Wie dir Klarheit in deiner Kommunikation hilft

„Unklarheit“ ist eine der größten Stolperfallen. Unklarheit über dein Business-Konzept, deine langfristige Vision, deine Ziele, deine Botschaften, deine Kunden. Wenn du nicht ganz klar weißt und verinnerlicht hast, warum du tust, was du tust, was und wen du mit deinem Projekt erreichen möchtest und was du in der Welt verändern möchtest, wird kein Mensch da draußen auch nur einen deiner Posts, Blog-Artikel oder eines deiner Videos verstehen. Und nicht nur das: Wenn du selbst nicht 120% klar über dein Angebot oder deine Dienstleistung bist, wirst du deine potenziellen Lieblingskunden im besten Fall „nur“ langweilen und verwirren, weil sie dich im wahrsten Sinne des Wortes nicht verstehen. Im schlimmsten Fall werden sie dich und deine Vision sogar missverstehen und durch Interpretationen falsche Schlüsse ziehen, die sie vielleicht sogar von dir entfernen oder sie dazu bewegen, ihre eigenen Geschichte über dich mit anderen Menschen zu teilen („Geh bloß nicht zu der, die…“). 

Ein Beispiel: Eine Kundin kontaktierte mich, weil in verschiedenen Facebook Gruppen und unter ihren eigenen Postings geteilt wurde, sie würde ein Abnehm-Programm verkaufen, dass nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen würde. Davon ab, dass die Zielversprechung bei Angeboten noch mal ein gesondertes, sehr sensibles Thema ist (und beim Thema Abnehmen sowieso :-P), lag die Stolperfalle hier ganz klar in der Kommunikation. Tatsächlich wollte sie keinen Abnehm-Wunder-Kurs verkaufen. Ihr ging es vielmehr darum, ihre Kunden für ein neues Gefühl zum eigenen Körper und ein Bewusstsein hinsichtlich achtsamer und bewusster Ernährung zu sensibilisieren – also in erster Linie um ein verändertes Lebensgefühl und erst im zweiten Schritt um eine mögliche Gewichtsreduzierung in der Folge. Mit schnellem Handeln, einem interaktiven Community Management und einer neuen, auf sie und ihr Programm zugeschnittenen Kommunikation konnten wir das Missverständnis schnell beheben. Dieses Beispiel soll dir keine Angst machen. Ich möchte bei dir ein Bewusstsein dafür schaffen, auf was du zukünftig verstärkt achten darfst. Ja, das Thema Positionierung und Ausrichtung ist sehr komplex und nicht in einen Post zu pressen. Ich verlinke dir hier einen weiterführenden Blog-Post speziell zu diesem Thema – über 65 weitere Artikel findest du direkt auf meinem Blog. Aber es gibt ein paar Dinge, die du heute schon tun kannst, um mehr Klarheit und Fokus in deine Kommunikation zu bringen.  

Frage dich: Wofür möchte ich mit meinem Herzensprojekt stehen?  

Das Thema Werte ist unfassbar spannend und wichtig – für Klarheit, für deine Positionierung und auch, um auf dieser Basis und mit diesem Wissen großartige Stories zu kreieren. Tritt mal einen Schritt zurück von den klassischen Verkaufs-Phrasen und stell dir mal folgende Fragen (und schreib deine Antworten super-gern in die Kommentare, wenn du magst): 

  • Was vermehrst du mit deiner Business-Idee in der Welt? 
  • Was möchtest du mit deinem Angebot in der Welt verändern? 
  • Was ist deinen Kunden dank deiner Dienstleistung jetzt möglich? 
  • Welche Rolle/Funktion nimmt dein Unternehmen aus Sicht deiner Kunden ein? 

Die Antworten werden dir dabei helfen, ein erstes Verständnis davon zu bekommen, wo deine Idee und deine Lieblingskunden matchen und welche Sprache und Ansätze du in deiner Kommunikation verwenden solltest, um sie auch wirklich im Herzen zu erreichen. Und dann: Fang an, Geschichten zu kreieren, die immer wieder auf deine Werte und die Bedürfnisse deiner Lieblingskunden einzahlen.  

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren. Wenn du noch tiefer eintauchen möchtest in das Thema Sprache, Story & Vision, schreib mir sehr gern eine Nachricht und wir schauen, wie ich dich am besten auf deiner Reise zum begeisternden Botschafter für deine Vision unterstützen kann. 

GIVE YOUR VISION your VOICE! 

Deine Lisa 

Warum du eine Positionierung für deine Kommunikation brauchst

„Positioning first. Communication second.“

Positionierung. Ein Begriff, den du mit Sicherheit schon einmal gehört hast, wenn du mit deinem Herzens-Business gestartet bist oder deine Selbstständigkeit planst. Vielleicht hast du dich sogar schon ein bisschen in die Thematik eingelesen und dir gedacht: „Oh wow,… da wartet aber ein ganzes Gebirge an Schreib- und Kopfarbeit auf mich.“ Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht. Eine ordentliche Positionierung erfordert Zeit und Energie. Aber: Es lohnt sich! Und vor allem: Wenn dein Ziel ist, in einer Sprache und mit Worten zu kommunizieren, die die Welt versteht und – noch mehr – sie berührt UND die deine Botschaften direkt in die Herzen deiner Zielgruppe katapultiert, kommst du um eine Positionierung nicht herum. Heute möchte ich dir gern einmal zeigen, warum deine Business-Positionierung so unfassbar wertvoll für dich ist.

Wobei hilft dir eine Positionierung? Deine Zielgruppe erkennt, welchen Vorteil oder Mehrwert sie dank dir erhalten kann und wie sich dadurch ihr Leben verbessert. Bei einer Positionierung geht es darum, den unterscheidenden – und damit entscheidenden! – Aspekt in deiner Business-Idee zu finden. Es ist ein Konzept deiner Marke, das dich von deinen Mitbewerbern unterscheidet und dich für deine Zielgruppe überhaupt erst interessant macht. Du zeigst damit die Stärken und Qualitäten deines Produkts oder deiner Dienstleistung auf (USP = Unique Selling Point) mit dem Ziel, von deiner Zielgruppe klar und positiv von anderen Mitbewerbern unterschieden zu werden. Mit einer Positionierung wird dir die Kommunikation für dein Business so viel leichter fallen, weil du deine Zielgruppen treffsicher erkennst, ihre Bedürfnisse verstehst und das Wichtigste: Du erreichst sie.

Warum ist eine Positionierung so wichtig für deine Kommunikation? Deine Business-Positionierung zeigt dir und anderen auf einen Blick, WAS du anbietest, für WEN du es machst, was dein WARUM ist und WIE du deine Idee anbietest.

Wie kannst du heute sofort mit der Positionierung deiner Business-Idee starten? Nimm dir ein wenig Zeit, schreib dein Business-Konzept auf und stell dir dabei die folgenden Fragen: .

1. Was: Welchen Nutzen stiftest du für deine Kunden mit deinem Angebot?

2. Wen: An welche Kundenkreise richtest du dich mit deinem Business?

3. Warum: Warum tust du, was du tust? (Einen ausführlichen Artikel dazu findest du auf meinem Blog -> LINK IN BIO)

4. Wie: Wie bringst du deine Einzigartigkeit in dein Unternehmen ein und machst es damit unverwechselbar? (Geschäftsmodell, Kommunikationskanäle etc.)

Das hört sich erst mal nach super langweiliger Konzeptionierungsarbeit an – und jaaa…, ein Stück weit ist es das auch. Aber ich verspreche dir: Es macht auch unfassbar viel Spaß! Vor allem, wenn du am Ende deine Idee von allen Seiten beleuchtet hast und sie, wie dein Lieblingskinderbuch, in- und auswendig kennst. Dann hast du auf jede mögliche Frage und jedes Worst Case Szenario – von dir oder anderen – eine Antwort und fühlst dich so sicher im Sattel wie ein Cowboy beim texanischen Rodeo (also, wie ein richtig guter, meine ich :-P). Damit fällt es dir auch super easy, treffende, emotionale Formulierungen zu finden, die die Botschaften deiner Vision transportieren und die Menschen mitten im Herzen erreichen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren.

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Wie du die Sprache für deine Vision findest

Heute teile ich mir dir 10 Inspirationen, wie du die ersten Schritte auf dem Weg zu deiner ganz persönlichen Sprache für deine Herzensvision gehst, die du sofort umsetzen kannst.

  1. Orientiere dich mit deinen Worten und deiner Sprache am Kommunikationsstil deines Gegenübers.
  2. Werde zum Storyteller und verpacke jede Information und Botschaft in Geschichten.
  3. Kommuniziere kurz, klar & knackig. Immer.
  4. Kommunikation Plus: In jeder Botschaft, die du teilst, muss ein Mehrwert für den Empfänger liegen.
  5. Ehrlichkeit statt Marketing-Bla-Bla: Du musst nicht alles sagen, aber was du sagst, muss 100% wahr sein.
  6. Emapthy rocks: Fühl dich in das Gefühlsleben deines Gegenübers hinein.
  7. Lege vor jeder Kommunikation dein Ziel und deinen Standpunkt zu dem Thema fest, über das du sprechen möchtest.
  8. Make it easy: Verwende Verben statt Substantive, verzichte auf Genitivketten und Passivsätze.
  9. Kommunikation ist mehr: Achte neben deinen Worten auch auf deine Tonlage und deine Körpersprache – und die Reaktion deines Gegenübers darauf.
  10. Dialog statt Monolog: Baue Fragen ein und schaffe Raum für Interaktion.

Sprache und Kommunikation sind mein absolutes Herzensthema. Ich finde es so unfassbar spannend, weil jeder von uns damit ein Mega-Tool im Gepäck hat das er oder sie „nur“ verstehen muss, um es sinnvoll für die eigenen Herzensangelegenheiten zu nutzen.

In meinem bald erscheinenden Online-Programm befasst sich ein ganzes Modul genau damit: Wie du deiner Herzensvision eine Sprache gibst.

Was ist dein Herzensthema, das du mit der Welt teilst oder teilen möchtest?

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Wie Flexibilität dir dabei hilft, deine Vision zu formen

Flexibility is the key to stability.“ (John Wooden)

Hör auf, in einer Welt, in der das Angebot an Produkten, Dienstleistungen und Business-Ideen immer größer und gleichzeitig ähnlicher wird, nach dem „Big Bang“ zu suchen. Nach etwas Großem, Neuem, das es noch nicht gibt.

Fang lieber an, offen UND anders zu denken, bleib dabei neugierig und flexibel, anstatt in deinen alten Schuhen zu verharren. Lass neue Einfälle zu dir kommen, wie du mit deinem Herzensprojekt einen Unterschied auf dieser Welt machen und den Menschen einen echten Mehrwert bieten kannst. Ein anderer Fokus, ein spezifischeres Wording – es sind oft nur mini-kleine Stellschrauben, an denen du drehen musst.

Die Welt wünscht sich nichts Neues. Sie wünscht sich etwas, das sie WIRKLICH braucht.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren.

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Wie du die magische Kraft der Einfachheit für dein Visiontelling nutzt

Simplicity als Superkraft für dein Visiontelling? Was erst einmal klingt wie ein alter Hut, ist wohl eine der elementarsten Eigenschaften von richtig guten Geschichten (und Kommunikation allgemein) – und gleichzeitig das, woran die meisten scheitern. Warum? Weil „Einfachheit“ oft mit „leicht“ im Sinne von „zu leicht“, „zu einfach“ gleichgesetzt wird. Das verwundert nicht, wenn du mal “einfach” im Duden nachschlägst. Was du aber auch in dem dicken, gelben Schinken findest, ist das Synonym „leicht verständlich“. Und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Einfachheit in der Kommunikation und den Geschichten für deine Vision bedeutet in erster Linie, dass du die Botschaften rund um dein Herzensprojekt kurz, knapp – also leicht verständlich – UND emotional erzählst. Mit dieser Kombi landen sie auf kürzestem Wege im Kopf und Herzen deiner Zuhörer. Der Grund dafür ist, ganz genau, simpel: Neben Geschichten (anstelle von trockenen Fakten) liebt unser Gehirn Automatismen, weil es dadurch Energie einsparen kann. Alle eintreffenden Informationen werden also von den unbewusst arbeitenden Hirnarealen sofort auf Bekanntheit untersucht und mit bereits abgespeicherten Mustervorlagen aus früheren Erfahrungen abgeglichen. Gibt es ein Match, dann, und erst dann kann der Zuhörer weiter in die Tiefe und die wesentlichen Botschaften eintauchen. Deshalb ist es absolut ratsam, an diesem Punkt auf überflüssige Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu verzichten, auch wenn es dir noch so schwer fällt und du am liebsten noch ganz viel tolle Insights teilen möchtest – keep it simple! Der Zuhörer würde sie gar nicht wahrnehmen bzw. annehmen und im Worst Case sogar ablehnen, weil er sich noch nicht verbunden fühlt mit dir und der Geschichte.

Einfachheit im Visiontelling heißt also nicht, sich mit der erstbesten Lösung zufriedenzugeben, wie viele fälschlicherweise vermeintlich „einfachen“ Stories unterstellen („Das hätte ich auch gekonnt!“). Es heißt, die Geschichte auf das Wesentliche zu reduzieren, durchdacht zu kürzen und wegzulassen, bis alles Überflüssige verschwunden ist. 

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Was emotionsgeladende Botschaften im menschlichen Gehirn bewirken

Kennst du das? Du hast viel Zeit und Geld in das Design deiner Website und deines Logos investierst aber irgendwie bleibt der große Bähm! aus… Das könnte an deinem Fokus liegen. Denn Marken, Business-Ideen und Herzensprojekte sind so viel mehr als nur ein Logo oder eine Website. Sie sind, im Idealfall, alle Eindrücke und vor allem Emotionen, die du aussendest und die bei den Empfängern ankommen. Ein großartiger Test, um herauszufinden, ob deine Zielgruppe deine Botschaften wirklich verstanden und verinnerlicht hat, ist, wenn sie deine Inhalte auch ohne dein Logo mit dir oder deinem Herzensbusiness verbinden.

Damit deine Botschaften die Menschen auch wirklich erreichen und etwas in der Welt verändern, muss deine Zielgruppe also eine emotionale Assoziation aufbauen. Du kennst es sicher: Hochemotionale Marken wie Apple bewirken eine enorm starke Bindung bei ihren Kunden. Trotzdem wird immer noch diskutiert, ob die Handlung von bestimmten Zielgruppen (beispielsweise im B2B-Bereich) rational statt emotional ist. Das liegt vor allem daran, dass Emotionen lange Zeit als Störung der Vernunft galten. Dank der Arbeit einiger Neurobiologen wie Antonio Demasio und Joseph LeDoux Mitte der 90er ist aber heute eindeutig bewiesen, dass Entscheidungen ohne Emotionen gar nicht möglich sind.

Warum ist das so? Emotionen entstehen im limbischen System – noch bevor das Großhirn davon weiß. Wenn eine emotionsgeladende Botschaft ausgesendet wird, löst sie starke Gefühle im Bereich des limbischen Systems, vor allem in der Amygdala aus. Die Amygdala steuert unsere Emotionen, Lust und den Wunsch nach Belohnung. Ein Verlangen entsteht, sobald unser Belohnungssystem aktiv wird. Emotionen sind also auch bei rationalen Entscheidungen eine ganz wichtige Komponente.

In der Kommunikation für dein Lieblingsprojekt reicht die Kommunikation der Produktfeatures oder deiner Leistung längst nicht mehr aus. Im Gegenteil: Mach es dir zum Ziel, mit Sprache, konsistenten Geschichten und Botschaften deine emotionale Erlebniswelt zu erschaffen und lade die Welt dazu ein.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

Wie du dein Herzensthema zu deiner Herzensvision machst

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Herzensthema, einem Herzensprojekt, einem Herzensbusiness und einer Herzensvision? Inhaltlich geht’s bei allen vier Bezeichnungen um das Gleiche: Um deine größte(n) Leidenschaft(en) – das, wofür dein Herz brennt. Wo du eintauchen kannst und in den Flow kommst und komplett Zeit und Raum um dich vergisst. Das kann eine konkrete Thematik sein wie Nachhaltigkeit, es kann andere Menschen oder Lebewesen betreffen wie bsp. Hunde oder – größer gefasst – das Thema Tierschutz. Oder es kann um ganz konkrete Problemstellungen gehen: Toxische Beziehungen auflösen, Hautprobleme heilen, ein erfülltes Leben führen. Vielleicht ist deine Leidenschaft auch eine besondere Gabe wie bsp. das Schreiben. Oder Musik machen oder unterrichten. Oft verknüpfen sich auch zwei Aspekte miteinander, wenn du bsp. zum Thema Liebeskummer einen Blog ins Leben rufst und dort selbst Beiträge über deine Erfahrungen schreibst und veröffentlichst.

Es geht also immer um etwas, für das du eine überdurchschnittlich große Affinität hast, es dir sehr leicht fällt, dich in dem Bereich weiterzuentwickeln und du große Begeisterung dafür hast, dir neues Wissen anzueignen. Oft besteht der Drang, diese Leidenschaft und dieses Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Der Unterschied ist also ganz offensichtlich nicht das „Was“, sondern welchen Stellenwert du deiner Leidenschaft in deinem Leben einräumst. Schauen wir uns das einmal genauer an:

1. Herzensthema: Du hast eine Affinität und ein großes Interesse für einen Bereich, dem du vielleicht in deiner Freizeit hin und wieder nachgehst. Vielleicht ist es auch schon zu einem Hobby geworden, vielleicht wertschätzt du es aber auch noch gar nicht, weil es dir so „normal“ und selbstverständlich vorkommt. Oft siehst du zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass du mit deiner Person in diesem Bereich einen wirklichen Unterschied in der Welt machen kannst.

2. Herzensprojekt: Du hast eine Affinität und ein großes Interesse für einen Bereich plus den großen Wunsch, dein Wissen und deine Leidenschaft dafür mit anderen Menschen zu teilen und ihnen damit einen Mehrwert zu schenken. Du träumst bereits davon, etwas Großes damit zu erreichen und der Gedanke, dass du damit raus in die Welt gehst, ist nicht mehr ganz so abwegig wie noch in Stadium 1 (Herzensthema).

3. Herzensbusiness: Wie in Stadium 1 + 2 plus der hohen Motivation, aus deiner Vorliebe oder deinem Hobby eine professionelle Geschäftsidee zu machen, damit noch mehr Menschen deine Botschaften hören und von deinem Wissen profitieren können. Du gehst deiner Leidenschaft nicht mehr nur in deiner Freizeit nach und lässt Freunde und Familie an deiner Projektidee teilhaben, sondern arbeitest Vollzeit (und am Wochenende) dafür. Du wertschätzt dich, deine Leistung und deinen Traum, indem du ihm einen Preis gibst.

4. Herzensvision: Wie in den Stadien 1-3 plus starken Zielen, was du mit deiner Geschäftsidee langfristig und nachhaltig erreichen möchtest. Eine Vision ist längst kein Traum mehr oder eine Vino-Idee und beschränkt sich nicht mehr nur auf dein Business selbst. Es ist zu deiner Wahrheit geworden, die du mit jeder Faser deines Körpers lebst – auch nach Feierabend. Der Welt und den Menschen etwas (zurück) zu geben steht hier häufig stark im Fokus der energiegeladenen Motivation, während viele großartige Herzensthemen leider viel zu selten fliegen lernen.

Ich finde es unglaublich, aus einer Idee, einer Vorliebe oder einem Hobby eine Vision zu machen, die die Welt berühren und verändern kann und finde es super spannend, mich immer mal wieder zu fragen, wo ich gerade stehe und langfristig hinmöchte. Was ein Herzensthema am Ende zu einer Herzensvision macht, ist eine Menge Leidenschaft, Durchhaltevermögen und Disziplin gepaart mit extremer Motivation, Begeisterung und Business-Spirit.

An welchem Punkt deiner Reise bist du gerade?

GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

Warum du dein „Warum“ in deiner Biografie findest

Welche Geschichten haben mich geprägt? Welche Geschichten haben mich bestärkt? Welche Geschichten möchte ich zukünftig von mir – und damit auch von meinem Herzensprojekt – erzählen? Wie du weißt, sind deine persönliche Lebensgeschichte und die Geschichte deines Business untrennbar miteinander verbunden (oder sollten es zumindest sein, wenn du die Botschaften deiner Vision in die Welt bringen möchtest).

Wer wir für uns und andere sind, beruht nicht zuletzt auf den Geschichten, die wir uns und anderen von uns erzählen. Aus all diesen Erzählungen bildet sich unsere Identität und beeinflusst unser Sein und unser Handeln.

Setz dir mal die Forscherbrille auf und untersuch deine persönliche Lebensgeschichte, alle Hochs und Tiefs, und entwickle neue Sichtweisen und Perspektiven. Und wenn du bei diesem Prozess Unterstützung brauchst, kontaktiere mich sehr gern. Denn natürlich ist das Eintauchen in die eigene Vergangenheit und vor allem in schmerzhafte Situationen nicht immer ganz leicht. Oft ist es mit einer Menge Scham verbunden und manche Erlebnisse und Erfahrungen sind ganz tief im Unterbewusstsein vergraben. Lass uns diesen Schatz heben – denn genau diese Herausforderungen machen dich und dein Projekt einzigartig. Du brauchst sie, um deinem Herzensprojekt ein stabiles Fundament, ein (individuelles) Gesicht und vor allem, ein ganz starkes Warum, dein Warum, zu geben. Und vielleicht gibt es da draußen jemanden, der genau deine Geschichte hören muss.

Ich hoffe du konntest neue Inspirationen aus diesem Post mitnehmen und bist jetzt on fire, deine eigene Geschichte zu entdecken und dein Herzensprojekt damit zum Fliegen zu bringen. 

Wie du unbewusst eine Abwehrhaltung mit deiner Kommunikation hervorrufst und wie du es verhinderst

Die menschliche Reaktanz – ein super spannendes Thema, wie ich finde, und unfassbar wichtig zu verstehen, wenn du die Welt mit deiner Sprache für deine Idee und deine Botschaften begeistern möchtest. Dabei wirst du nämlich zwangsläufig auf Widerstände zu deiner Kommunikation für dein ❤️-Thema treffen – seien es Zweifel, Kritik, Ignoranz oder einfach nur Desinteresse.

Reaktanz ist eine äußerst komplexe, menschliche Abwehrreaktion und eigentlich kein Verhalten, sondern die zugrunde liegende Motivation. Es erfolgt unbewusst und wird durch verschiedene Reize im Innen oder Außen ausgelöst. Reaktanz tritt – ganz grob – ein, wenn wir uns unter Druck gesetzt oder manipuliert fühlen oder wenn wir unseren Freiheitsspielraum, die Wahlmöglichkeiten, eingeschränkt sehen. Das kann durch emotionale Argumentation, bsp. im Streit, passieren, aber auch durch Verbote oder Zensur. Oder durch stark Produkt fokussierte oder werbliche Kommunikation. Die Folge: Argumente für das Produkt oder die Dienstleistung werden grundsätzlich, quasi ungeprüft, abgelehnt – egal, wie wahr oder vorteilhaft sie für die Welt sind.

Hier kommen die Stories, die ganz individuelle Sprache deines Herzensprojektes ins Spiel. Wenn du deine Business-Idee, das Angebot deines Projektes oder das Produkt selbst in einen kommunikativen Rahmen, in Geschichten, packst und dieses teilst, sinkt die menschliche Abwehrhaltung auf fast 0, da wirklich gute, nicht werbliche Geschichten weder manipulieren oder unter Druck setzen noch die Handlungsfreiheit einschränken. Sie begeistern und sie berühren unsere Fantasie, aber sie geben keine Handlungsempfehlung vor. Ob deine Sprache und Geschichten dieses wichtigste Kriterium auch tatsächlich erfüllen, solltest du immer überprüfen bzw. im Hinterkopf haben, wenn du das Gefühl hast, deine Botschaften werden nicht verstanden oder erzielen nicht die gewünschten Emotionen.

Wo du passenden Erzählstoff für dein Business findest

💎 Alles liegt in dir. Alles ist bereits da. 💎


Diese weisen Worte treffen auf dich genau so zu wie auf die Frage, wo du sinnstiftende Stories für dein Unternehmen oder deine Brand findest. 🔮 Heute möchte ich mit dir vier versteckte Story-Schätze teilen.

1. Geschichten über die Gründung deines Herzensbusinesses. 💎Hinter jeder Gründung steckt eine einzigartige Geschichte. Viele davon scheinen auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär und nicht erzählenswert. Doch in jeder dieser Geschichten steckt ein kleiner Kern und in manchen sogar ein ganzer Sack voll spannender Story-Schnipsel. So oder so: Du solltest deine Gründungsgeschichte einmal gründlich unter die Lupe nehmen und sie auf gar keinen Fall der Welt vorenthalten.

2. Geschichten über die Philosophie deines Herzensbusinesses. 💎 Es ist kein Geheimnis: Die Werte, Visionen und Ziele deines Businesses sind das, was die Menschen begeistert. Lass die Welt an den Geschichten rund um deine ganz persönliche Unternehmenskultur und das individuelle Selbstverständnis deines Businesses teilhaben, damit sie mitfühlen können, was deine Leidenschaft ist und warum und wie du dieser Aufgabe mit Hingabe nachgehst.

3. Geschichten über deine glücklichen Kunden. 💎 Kunden-Geschichten beinhalten einfach alles, was gutes Storytelling benötigt: Einen Hauptdarsteller und Helden, ein Problem und eine Lösung. Lass deine begeisterten Kunden für dich sprechen und erzählen, warum sie dir vertrauen und von dir und deinem Business überzeugt sind. Natürlich solltest du darauf achten, dass die Aussagen authentisch sind und nicht werblich klingen.

4. Geschichten über für deine Zielgruppe relevante, allgemeingültige Wahrheiten. 💎 Wenn du deine Kunden bereits ein wenig kennst, hast du mit Sicherheit eine Idee davon, welche Themen sie beschäftigen und was sie interessiert. Sammele diese Insights und verpacke sie in kleine Geschichten. Es geht hierbei nicht darum, eine absolut neue Erkenntnisse zu teilen – im Gegenteil. Der entscheidende Fakt ist, dass diese Information bereits bekannt, aber oft einfach nicht bewusst sind und/oder ausgesprochen wurde.

Viel Spaß beim Finden deiner Story-Perlen! 🔮

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa