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Was emotionsgeladende Botschaften im menschlichen Gehirn bewirken

Kennst du das? Du hast viel Zeit und Geld in das Design deiner Website und deines Logos investierst aber irgendwie bleibt der große Bähm! aus… Das könnte an deinem Fokus liegen. Denn Marken, Business-Ideen und Herzensprojekte sind so viel mehr als nur ein Logo oder eine Website. Sie sind, im Idealfall, alle Eindrücke und vor allem Emotionen, die du aussendest und die bei den Empfängern ankommen. Ein großartiger Test, um herauszufinden, ob deine Zielgruppe deine Botschaften wirklich verstanden und verinnerlicht hat, ist, wenn sie deine Inhalte auch ohne dein Logo mit dir oder deinem Herzensbusiness verbinden.

Damit deine Botschaften die Menschen auch wirklich erreichen und etwas in der Welt verändern, muss deine Zielgruppe also eine emotionale Assoziation aufbauen. Du kennst es sicher: Hochemotionale Marken wie Apple bewirken eine enorm starke Bindung bei ihren Kunden. Trotzdem wird immer noch diskutiert, ob die Handlung von bestimmten Zielgruppen (beispielsweise im B2B-Bereich) rational statt emotional ist. Das liegt vor allem daran, dass Emotionen lange Zeit als Störung der Vernunft galten. Dank der Arbeit einiger Neurobiologen wie Antonio Demasio und Joseph LeDoux Mitte der 90er ist aber heute eindeutig bewiesen, dass Entscheidungen ohne Emotionen gar nicht möglich sind.

Warum ist das so? Emotionen entstehen im limbischen System – noch bevor das Großhirn davon weiß. Wenn eine emotionsgeladende Botschaft ausgesendet wird, löst sie starke Gefühle im Bereich des limbischen Systems, vor allem in der Amygdala aus. Die Amygdala steuert unsere Emotionen, Lust und den Wunsch nach Belohnung. Ein Verlangen entsteht, sobald unser Belohnungssystem aktiv wird. Emotionen sind also auch bei rationalen Entscheidungen eine ganz wichtige Komponente.

In der Kommunikation für dein Lieblingsprojekt reicht die Kommunikation der Produktfeatures oder deiner Leistung längst nicht mehr aus. Im Gegenteil: Mach es dir zum Ziel, mit Sprache, konsistenten Geschichten und Botschaften deine emotionale Erlebniswelt zu erschaffen und lade die Welt dazu ein.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

„Ich erfinde mich mal eben neu!“: Was du bei einer Business-Repositionierung kommunikativ beachten solltest

„Nichts ist beständiger als der Wandel“ (Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.)

Was schon die alten Griechen wussten ist heute, in Zeiten der Digitalisierung, aktueller denn je. Neue Technologien und Techniken sprießen wie Unkraut aus dem Boden. Unabhängig davon, ob dein Business oder deine Dienstleistung direkt davon betroffen ist – beispielsweise wenn du Software-Tools anbietest -, so beeinflusst dich diese Entwicklung zumindest indirekt: Der Shift in eine digitalisierte Gesellschaft wirkt sich auch auf die Anforderungen und die Bedürfnisse der Menschen, deine Kunden, aus. Das zeigt sich bsp. ganz simpel in der Art und Weise, wie und wo Informationen heutzutage konsumiert werden. Um weiterhin am Markt zu bestehen und, noch wichtiger, hervorzustechen, musst du zwangsläufig reagieren. Und das kann bedeuten, neue Wege zu beschreiten, die du noch nicht gegangen bist und vielleicht sogar vorher abgelehnt hast. Ein Beispiel: Dein Fokus lag bisher aus Überzeugung auf der klassischen und oftmals als persönlicher empfundenen Offline-Kommunikation, sprich Print-Materialien wie Brief oder Flyer, was deine Kunden – eine überwiegend ältere Zielgruppe – sehr geschätzt haben. Jetzt planst du, deinen Kundenstamm zu erweitern und deine Kommunikation zukünftig zu 90% online stattfinden lassen. Wie werden deine Bestandskunden ggf. reagieren? Aber wir müssen thematisch gar nicht so weit ausholen. Vielleicht möchtest du zukünftig Produkte oder Dienstleistungen in dein Angebot aufnehmen, die nur auf den zweiten Blick mit deinem Business verwandt sind. Ein Beispiel: Du führst einen Gassi-Service für Hunde und weil du seit kurzem ein zweites Standbein hast – Ernährungsberatung für Tiere – schickst du deinen Kunden ungefragt Werbemails für den Kauf von Hundefutter. In beiden Fallbeispielen hast du dein ursprüngliches Business-Angebot verändert – ergänzt oder komplett neu ausgerichtet. Warum sollte das ein Problem sein, fragst du dich vielleicht. Punkt 1: Die Kunden vertrauen deiner Marke und deinem Namen. Veränderungen können schnell Unsicherheiten auf Kundenseite mit sich bringen. Und nichts ist schwieriger aufzubauen und schneller zerstört als das Vertrauen deiner Kunden – gerade, wenn du auf einem Markt mit starkem Wettbewerb unterwegs bist. Allein eine andere Art der Kommunikation (Sprache oder Kanäle) kann bei deiner Zielgruppe auf Ablehnung stoßen, weil sie mit den neuen Tools, Kanälen oder der Tonalität nicht vertraut sind. Punkt 2: Auch kann es sein, dass Themen, die du neu bespielst, für einen Teil deiner Zielgruppe unstimmig zu deiner bisherigen Markenpositionierung sind. Daher ist es absolut unumgänglich genau zu prüfen, wie du deine Kunden in der Kommunikation abholst, damit die Neupositionierung oder auch der Relaunch in deine bisherige Story passen. Denn am Ende möchtest du Kunden gewinnen oder deine bisherigen Beziehungen vertiefen, nicht verlieren.

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Storytelling-Marketing: Die Macht der Geschichten

„Lasst uns doch auch mal ein bisschen Storytelling machen!“ Diesen „Auftrag“ hat, so oder so ähnlich, bestimmt jeder von uns schon bekommen – dicht gefolgt von dem oft verzweifelten Ruf nach Content Marketing. Doch welche Geschichten teilt man überhaupt mit seinen Kunden? Und warum ist Storytelling nicht gleich Content Marketing? Weiterlesen