Hilfe, ich bin ein Generalist! Wie du mit deiner Vielseitigkeit deine starke Vision aufbaust

Diese Woche tauchte in meiner Mastermind-Gruppe eine spannende Frage auf, die mir immer wieder über den Weg läuft und ich deshalb gern heute mit euch teilen möchte: „Was, wenn ich viele verschiedene Ideen, Projekte und Themen habe, an denen ich gerne arbeite. Ist das nicht in Zeiten überlaufener Märkte, Fokus-Mantras und der verzweifelten Suche nach dem USP ein absolutes K.O. Kriterium?“

Ich finde: überhaupt gar nicht. Denn, wenn du vielseitig breit aufgestellt bist, kann genau DAS dich und dein Angebot einzigartig machen. Einzige Bedingung: Es muss ein roter Faden erkennbar sein. Hilf Menschen, die dich noch nicht kennen, auf den ersten Blick zu verstehen, wer du bist, was deine Passionen sind und warum du dich für genau diesen Weg entschieden hast. Oberste Prio hat also, dass du sie nicht allein lässt mit den Informationen und ihren Gedanken, sie sich ihre eigenen Erklärungen stricken müssen und es einen Kommunikationsabbruch infolge von Missverständnissen gibt. Erzähl ihnen von dir – von deinem Weg mit allen Höhen und Tiefen, mit jedem Umweg, jedem Fragezeichen und wieder zur Kreuzung zurücklaufen, um doch in einen anderen Weg einzubiegen. Es geht nicht um einen perfekten Lebenslauf oder dass alles zueinander passt. Es geht darum, dass du und jeder Mensch dich in deiner Vielseitigkeit wiederfindet und sich sogar denkt: „WOW, sie bietet Copywriting an UND hat eine nachhaltige Kosmetik-Linie herausgebracht! Das macht sie gleich noch viel sympathischer und eine Zusammenarbeit mit ihr viel stimmiger für mich.“

Zu diesen WOW-Momenten verhelfen dir deine Geschichten.

Lasst uns das mal an einem Beispiel genauer betrachten. Sagen wir, du warst lange Jahre Flugbegleiterin, bist in der Welt herumgereist und hast an vielen verschiedenen Orten gelebt und baust dir jetzt ein Business im Bereich Persönlichkeitsanalyse auf, um mit bestimmten Tools jedem Menschen seine Einzigartigkeit und seine ganz spezielle Aufgabe im Leben bewusst zu machen und ihm dabei zu helfen, ein rundum stimmiges Leben zu führen. Ein, by the way mega-mega tolles und spannendes Thema, bei dem ich auch schon viel über mich selbst herausfinden durfte und darf. Gleichzeitig interessierst du dich sehr für Yoga, Ayurveda und planst, demnächst einen Bulli auszubauen und das als Tutorial herauszugeben. Okay, erst mal: Das sind natürlich eine ganze Menge an großen (und großartigen :)) Themen und vielleicht solltest du überlegen, dich zu vierteilen. 😀 Aber davon ab, wann und wie du alles in der Praxis umsetzt, ist die Vielseitigkeit deiner Vorlieben zuerst einmal gar kein Problem.

Wie erschaffst du dir daraus jetzt deine Geschichte? Ich nutze dafür ein einfaches, aber sehr effektives Tool. Dazu arbeitest du am besten mit Notizzetteln oder einem Blatt Papier, aus denen du gleich große Kreise ausschneidest (die zweite Version wirkt noch mal etwas tiefer – für alle unter uns, die eine visuelle Ader haben). Schreibe deinen Namen auf und lege den Zettel / den Kreis auf den Boden vor dich hin. Dann beschrifte die weiteren Notizzettel / Kreise mit deinen Tätigkeiten oder Themen, die dir am Herzen liegen („Yoga“, „Ernährung“, „Ayurveda“, „Inneneinrichtung“…). Und jetzt kommt der schöne Teil: Connecting the dots. Nimm dir ein wenig Zeit und brainstorme, wie Zettel 1 zu Zettel 2 passt und wo die Verbindung zur Mitte, zu dir, besteht. Das schreibst du in Stichworten auf einen weiteren Notizzettel und legst ihn als Verbindung dazwischen. Die Übung kann zu Beginn vielleicht noch etwas abstrakt wirken, macht aber mit ein bisschen Training richtig viel Spaß! In dem genannten Beispiel oben könnte die ehemalige Flugbegleiterin bsp. eine schnelle und einfache Verknüpfung zwischen ihrem alten Job und dem dort erworbenen Blick für fremde Kulturen, verschiedene Menschentypen und Persönlichkeiten herstellen und hätte die Erklärung, warum sie sich heute mit Persönlichkeitsanalyse beschäftigt und aufgrund ihrer Erfahrungen genau die Richtige für dieses Thema ist. Der Link zum kreativen Ausbau eines Bullis mit Designelementen aus aller Herren Länder ist dann fast ein Selbstläufer. Diese einzelnen Storyschnipsel kannst du im Anschluss richtig schön zu Geschichten ausschmücken und am Ende alles zu deiner Vision zusammenfassen.

Du siehst, viele spannende Stories für deine Herzensvision musst du nicht erfinden, sondern liegen wie ein Schatz in dir verborgen – bereit zum Ausbuddeln.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren und wünsche dir viel Spaß beim Heben all deiner Story-Schätze!

Diese und viele weitere Inspirationen und Tools, wie du deiner Vision eine Stimme schenkst, findest du in meinem neuen Programm „GIVE YOUR VISION your VOICE“ (coming soon! :))

Deine Lisa

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