Archiv für den Monat August 2020

Wie du deine Vergangenheit für dein Herzensprojekt nutzt

Wir alle haben sie, einige lehnen sie ab, andere haben sie angesehen und bearbeitet. Und noch viel zu viele identifizieren sich mit ihr wie mit ihrem Namen: Unsere Vergangenheit.

Geschichten, die uns über uns und die Welt erzählt wurden oder die wir uns in unseren Köpfen als Erklärung zurechtgelegt haben. Für Erfahrungen, schöne und schmerzhafte, die wir erlebt haben.

Es ist super spannend, sich mit der eigenen Vergangenheit zu beschäftigen, weil sie uns viele Hinweise darauf gibt, warum wir heute so sind, wie wir sind. Eins sollten wir dabei aber nie vergessen: Unsere Vergangenheit ist vorbei und nur wir selbst können und dürfen entscheiden, wie unser Leben heute und morgen aussehen soll. Unsere Vergangenheit sollte nie unsere Gegenwart oder unsere Zukunft bestimmen.


Dennoch – sie ist nun mal da. Und ich bin der festen Überzeugung, dass dir deine Geschichten heute sogar richtig gut helfen können – bsp beim Herausbringen deiner Vision, deines Herzensprojektes.

Denn erst wenn du deiner Herzensvision deinen Stempel aufgedrückt hast, kann sie wirklich durch dich in die Welt kommen. Vorher ist es nur eine Idee von vielen – erst durch dich, deine erlebten Erfolge und Krisen, deine Lebensgeschichte, die dich überhaupt erst zu deiner Vision gebracht hat, wird sie einzigartig – magisch.

Also, worauf wartest du? Verknüpfe deine einzigartige Lebensgeschichte mit den Geschichten deiner Herzensvision und teile DEINE Botschaften mit der Welt! Du wirst sehen, was es für einen Unterschied machen wird, wenn du dich und deine Geschichte miteinander verbindest.


Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren! GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

Wie du gehirnfreundlich kommunizierst

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum manche deiner Postings unfassbar viele Likes und Kommentare generieren und andere scheinbar gar nicht zur Kenntnis genommen werden?

Oder warum du im Gespräch mit einem Kunden sofort ein Feuer beim anderen entfachst und bei einem anderen Überzeugungsarbeit leisten musst als wolltest du den anderen dazu bringen, dir sein Haus inklusive Auto und Hund zu überlassen – for free, versteht sich?

Dabei geht es in allen Fällen um ein und dasselbe: Um die Botschaften deines Herzensprojektes.

Dafür kann es zwei mögliche Gründe geben:

1. Viele Wörter, die wir in unserer täglichen Kommunikation gebrauchen, sind bedeutungsleer, schwer verständlich und abstrakt – auch wenn uns das selbst oft gar nicht bewusst ist. Damit das Gehirn sie verarbeiten kann, müsste es einen enormen Aufwand betreiben.

2. Unsere kommunizierten Botschaften wirken nicht authentisch, also passen nicht zu uns und/oder unserem Herzensprojekt und der Empfänger glaubt uns einfach nicht, was wir da erzählen.

Beides führt dazu, dass das Gehirn unseres Gegenübers unmerklich, aber sofort dicht macht. Da unser Gehirn allein 25% der Gesamtenergie im Körper für die Aufrechterhaltung aller lebensnotwendigen Funktionen benötigt, muss es so handeln, um unser Überleben zu sichern und schickt die Worte zum Ohr rein – und zum anderen wieder raus.

Sinn und Funktion von Sprache ist es, etwas auszulösen, zu bewirken oder zu verhindern. Das Gehirn entscheidet sekundenschnell, ob eine Assoziation zu den Worten besteht und ordnet ihnen eine entsprechende, emotionale Wertigkeit zu – oder auch nicht –, um anschließend eine der Grundreaktionen auszulösen: Zustimmung, Ablehnung, Angriff, Flucht, Neugier, Desinteresse.

Deine neue Challenge ist also, deine Botschaften ab sofort „gehirnfreundlich“ zu teilen.


Ich hoffe ich konnte dich mit dem Post inspirieren.

Dein Lisa

Wann zielgruppenspezifische Kommunikation wirklich sinnvoll ist

Ohne Frage, es ist es super wichtig, dass du weißt, mit wem du deine Botschaften teilen möchtest. Du solltest eine Vorstellung oder sogar ein sehr genaues Verständnis von deiner Zielgruppe haben – also von den Menschen, die du für deine Idee begeistern möchtest und die langfristig deine Kunden werden sollen. Das kannst du mit fundierten, aber auch aufwendigen (und teuren) Marktforschungsstudien herausfinden und dir so eine spezifische Persona kreieren. Es gibt aber auch einfachere Wege wie Umfragen oder die Resonanz auf Postings und Blogbeiträge.


Fakt ist: Im Visiontelling funktionieren die Gehirne von uns Menschen – von Politikern, Supermarktverkäuferinnen, Hochschulabsolventen – alle gleich. Der Grad der Bildung oder Expertise in einem bestimmten Gebiet spielt bei der Annahme oder Ablehnung von Informationen und Botschaften in Form von Stories erst einmal keine Rolle. Dazu kannst du super gern noch mal meinen letzten Post zum Thema „Keep it simple“ lesen, wann es eine Information in unser Gehirn schafft und wann nicht. Unserem Gehirn geht es nicht um Perfektion. Nicht jedes Detail einer Botschaft oder einer Story muss 120%ig korrekt sein. Ausschlaggebend ist eine ausreichende Wahrscheinlichkeit. Es macht hier sogar Sinn, die Story nicht zu engmaschig zu stricken, um der Fantasie Raum zu lassen. Wir halten fest: Eine einzige Geschichte kann für ein gemischtes Publikum funktionieren und ist sogar die optimalere Lösung – wenn sie sich auf die Superzutat „Einfachheit“ beruft und an Mustervorlagen im Gehirn anknüpft, also an bereits bekannte Inhalte, Formen und Themen bzw. Metaphern (bsp. „David gegen Goliath“).

Was wirklich ganz unterschiedlich bei uns Menschen ist, ist unser Sprachverständnis – die Worte, Begriffe und die Grammatik, die wir verstehen und zu denen wir Assoziationen haben. Im besten Fall ist es eine Sprache, die bei uns positive Emotionen, Vertrauen und ein starkes Gefühl der Verbundenheit mit dem Absender hervorruft. Es macht also Sinn, deine „One Story“ zu deiner Vision sprachlich für deine unterschiedlichen Zielgruppen anzupassen.

Ich hoffe ich konnte dich mit dem heutigen Post inspirieren. GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa

Wie du die magische Kraft der Einfachheit für dein Visiontelling nutzt

Simplicity als Superkraft für dein Visiontelling? Was erst einmal klingt wie ein alter Hut, ist wohl eine der elementarsten Eigenschaften von richtig guten Geschichten (und Kommunikation allgemein) – und gleichzeitig das, woran die meisten scheitern. Warum? Weil „Einfachheit“ oft mit „leicht“ im Sinne von „zu leicht“, „zu einfach“ gleichgesetzt wird. Das verwundert nicht, wenn du mal “einfach” im Duden nachschlägst. Was du aber auch in dem dicken, gelben Schinken findest, ist das Synonym „leicht verständlich“. Und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Einfachheit in der Kommunikation und den Geschichten für deine Vision bedeutet in erster Linie, dass du die Botschaften rund um dein Herzensprojekt kurz, knapp – also leicht verständlich – UND emotional erzählst. Mit dieser Kombi landen sie auf kürzestem Wege im Kopf und Herzen deiner Zuhörer. Der Grund dafür ist, ganz genau, simpel: Neben Geschichten (anstelle von trockenen Fakten) liebt unser Gehirn Automatismen, weil es dadurch Energie einsparen kann. Alle eintreffenden Informationen werden also von den unbewusst arbeitenden Hirnarealen sofort auf Bekanntheit untersucht und mit bereits abgespeicherten Mustervorlagen aus früheren Erfahrungen abgeglichen. Gibt es ein Match, dann, und erst dann kann der Zuhörer weiter in die Tiefe und die wesentlichen Botschaften eintauchen. Deshalb ist es absolut ratsam, an diesem Punkt auf überflüssige Informationen zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung zu verzichten, auch wenn es dir noch so schwer fällt und du am liebsten noch ganz viel tolle Insights teilen möchtest – keep it simple! Der Zuhörer würde sie gar nicht wahrnehmen bzw. annehmen und im Worst Case sogar ablehnen, weil er sich noch nicht verbunden fühlt mit dir und der Geschichte.

Einfachheit im Visiontelling heißt also nicht, sich mit der erstbesten Lösung zufriedenzugeben, wie viele fälschlicherweise vermeintlich „einfachen“ Stories unterstellen („Das hätte ich auch gekonnt!“). Es heißt, die Geschichte auf das Wesentliche zu reduzieren, durchdacht zu kürzen und wegzulassen, bis alles Überflüssige verschwunden ist. 

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Warum du nie ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufst

Ich finde es so unfassbar spannend, wie sich deine gesamte Kommunikation drehen kann, sobald du den Fokus vom Produkt auf die Idee dahinter, die größere Vision, legst. Denn auch wenn der Verstand beim Prozess für oder gegen einen Kauf eine Rolle spielt – entscheidend ist das Gefühl dabei.

Und weil unser Gehirn Geschichten kennt und liebt, ist der direkte Weg zu unseren Emotionen der über Geschichten – keine Fake-Stories oder falschen Versprechungen, sondern authentische, sinnstiftende Geschichten, die deine Botschaften und deine Vision transportieren und zu dir und deinem Herzensprojekt passen.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Was emotionsgeladende Botschaften im menschlichen Gehirn bewirken

Kennst du das? Du hast viel Zeit und Geld in das Design deiner Website und deines Logos investierst aber irgendwie bleibt der große Bähm! aus… Das könnte an deinem Fokus liegen. Denn Marken, Business-Ideen und Herzensprojekte sind so viel mehr als nur ein Logo oder eine Website. Sie sind, im Idealfall, alle Eindrücke und vor allem Emotionen, die du aussendest und die bei den Empfängern ankommen. Ein großartiger Test, um herauszufinden, ob deine Zielgruppe deine Botschaften wirklich verstanden und verinnerlicht hat, ist, wenn sie deine Inhalte auch ohne dein Logo mit dir oder deinem Herzensbusiness verbinden.

Damit deine Botschaften die Menschen auch wirklich erreichen und etwas in der Welt verändern, muss deine Zielgruppe also eine emotionale Assoziation aufbauen. Du kennst es sicher: Hochemotionale Marken wie Apple bewirken eine enorm starke Bindung bei ihren Kunden. Trotzdem wird immer noch diskutiert, ob die Handlung von bestimmten Zielgruppen (beispielsweise im B2B-Bereich) rational statt emotional ist. Das liegt vor allem daran, dass Emotionen lange Zeit als Störung der Vernunft galten. Dank der Arbeit einiger Neurobiologen wie Antonio Demasio und Joseph LeDoux Mitte der 90er ist aber heute eindeutig bewiesen, dass Entscheidungen ohne Emotionen gar nicht möglich sind.

Warum ist das so? Emotionen entstehen im limbischen System – noch bevor das Großhirn davon weiß. Wenn eine emotionsgeladende Botschaft ausgesendet wird, löst sie starke Gefühle im Bereich des limbischen Systems, vor allem in der Amygdala aus. Die Amygdala steuert unsere Emotionen, Lust und den Wunsch nach Belohnung. Ein Verlangen entsteht, sobald unser Belohnungssystem aktiv wird. Emotionen sind also auch bei rationalen Entscheidungen eine ganz wichtige Komponente.

In der Kommunikation für dein Lieblingsprojekt reicht die Kommunikation der Produktfeatures oder deiner Leistung längst nicht mehr aus. Im Gegenteil: Mach es dir zum Ziel, mit Sprache, konsistenten Geschichten und Botschaften deine emotionale Erlebniswelt zu erschaffen und lade die Welt dazu ein.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

GIVE YOUR VISION your VOICE!

Deine Lisa