Wieso du dich selbst daran hinderst, deine Herzensvision zum Fliegen zu bringen (und wie du das sofort ändern kannst)

Kennst du das? Gestern warst du noch in deiner höchsten Energie, hast von innen nach außen gestrahlt und dein Bild über das, was du raus in diese Welt bringen möchtest, war so klar und schillernd vor deinen Augen wie der Sternenhimmel in einer wolkenlosen Nacht. Du konntest förmlich sehen, wie dein Herzensprojekt große Flügel bekommt und in die Lüfte abhebt. Kein einziger Gedanke, ob dieser Weg der richtige ist. Oder ob du das alles kannst. Und finanziell schaffst. Einfach nur die volle Ladung Zuversicht, Motivation und Begeisterung für dich und deine Idee.

Und heute? Ja, heute ist von diesem großartigen Gefühl noch ungefähr so viel übrig wie der letzte Schluck kalter Kaffee in deiner Tasse. Irgendwie fühlt sich alles nicht mehr so überragend an und in deinem Kopf läuft die Kinovorstellung „Worst-Case-Szenario Part I” – und zwar in Dauerschleife: Wie soll ich das alles schaffen? Bin ich überhaupt gut genug für das, was ich vorhabe? Als wenn die Welt auf mich gewartet hätte – es gibt doch schon 1000 andere wie mich am Markt? Warum sollte sich bitte genau jemand für mich interessieren? Und mal angenommen, ich schaffe – wie auch immer – die ersten Schritte. Wie soll ich an Kunden kommen, die mir für diese Schnapsidee auch noch Geld bezahlen? Was habe ich mir eigentlich bloß bei der ganzen Sache gedacht?

Davon abgesehen, dass diese Vorstellung schön zeigt, was negativer Selftalk mit uns macht, möchte ich dir den Regisseur dieser Drama-Aufführung vorstellen; gestatten – die Angst. Sie kommt in Form von Zweifeln, Sorgen und anderen schlechten Gedanken und zwar genau immer dann, wenn wir uns raus wagen aus der Komfortzone. Wenn wir unsere „sichere“ Umgebung verlassen und neues wagen. Neues, das unser Herz höher hüpfen lässt, aber das gleichzeitig auch Risiken birgt – wie jede neue Erfahrung. Max Herre besingt es in einem seiner Songs so schön: „Hoch geflogen und so oft verbrannt“. Und es stimmt, denn wenn wir 100% Herzblut in ein neues Projekt stecken, sind das definitiv zwei Optionen, die eintreten können. An dieser Stelle möchte ich aber gleich zwei Fragen einwerfen: 

1. Wie hoch ist der Preis für dich, es nicht zumindest zu versuchen, dein Herzensprojekt in die Welt zu bringen?
2. An wie vielen Herausforderungen in deinem Leben bist du schon zerbrochen (ich meine nicht gescheitert)?

Da du heute hier bist und diesen Post liest, lässt sich die zweite Frage eindeutig beantworten: an keiner einzigen. Auf die erste Frage wirst du deine ganz persönliche Antwort finden. Aber wenn dein Herzensprojekt, deine Vision, tief aus deinem Herzen kommt, dann wirst du nicht mit 90 Jahren in deinem gemütlichen Schaukelstuhl in der Abendsonne sitzen wollen und dir eingestehen müssen, dass du dich einfach nicht getraut hast, deinem Herzen zu folgen.

Das Ganze ist also hausgemacht – Moment, das ist eine gute Nachricht. Denn das bedeutet, dass du allein es wieder auflösen kannst. Was kann dir dabei helfen, wenn sich die Angst mal wieder in deinen Kopf schleicht?

1. Versuche zuallererst, wieder zurück in dein Herz zu kommen. Hieraus entspringt deine ganze Fantasie und Kreativität – hier passiert die Magie. Unser Kopf und unser Gehirn sind wichtig, damit wir auch in die Umsetzung kommen und uns nicht in schönen Wunschvorstellungen verlieren. Aber Angst wird im Kopf geboren, denn auf diese Weise gleicht unser Gehirn alles ab, was passiert, und versucht die Dinge einzuordnen und vor allem, uns zu schützen. Dein Kopf möchte nicht, dass du glücklich bist. Er möchte, dass du sicher bist. Wer besorgte Eltern hat oder sich selbst zu diesen zählt, weiß, was es für einen riesigen Unterschied in der Art und Weise der Ratschläge macht. Und Sicherheit bietet die Komfortzone, aber ganz bestimmt nicht das wild life da draußen.


2. Du musst nicht wissen, wie die Dinge passieren – wie deine Kunden zu dir kommen, wie du einen Verlag findest oder was auch immer gerade deine größte Sorge ist. Du musst einzig und allein daran glauben, dass es passieren wird. Und wenn dir dieser Shift nicht gelingt, frag dich mal, ob du selbst zu 100% an dich und deine Idee glaubst. Denn: Wie sollen andere von dir begeistert sein und gerne für deine Leistung bezahlen, wenn du es selbst nicht tust? Das ist genau wie mit der Liebe. Erst, wenn du dich selbst liebst, werden es auch andere tun.

3. Punkt 3 knüpft an Nr. 2 an: Wenn du Zweifel oder Ängste hast, kann es sein, dass du deine Vision noch nicht richtig fühlst. Versuche, deine Idee zu schärfen und noch detaillierter auszuarbeiten, was du wirklich erreichen möchtest. Schreibe es auf, zeichne Bilder dazu, visualisiere deine Idee, sag dir jeden Morgen die gleiche Affirmation in den Spiegel – was auch immer du brauchst und dir dabei hilft, damit du selbst felsenfest davon überzeugt bist, dass es funktionieren wird. 🎯 Manchmal fehlt auch einfach ein großes Warum. Falls deine Vision aktuell noch stark auf dich und deine Person fixiert ist – öffne den Kreis und schau, wie du anderen, der Welt, einen Mehrwert damit bieten kannst. Denn wenn du wirklich verstehst, dass du mit deinen Fähigkeiten und der Umsetzung deiner Vision anderen Menschen helfen kannst, kannst du nicht mehr nicht losgehen.

4. Manchmal, oder nein, sehr oft sogar ist die Verwirklichung und Umsetzung eines Herzensprojektes an Bedingungen geknüpft. Wenn du ein Buch schreiben möchtest, wirst du weniger mit deinen Freunden in der Sonne sitzen und ein leckeres Eis essen können. Wenn du dich in einem Bereich weiterbilden möchtest, wirst du an den Wochenenden früh aufstehen und lernen müssen und natürlich dein ganzes Urlaubsgeld zurückhalten, um dir das Studium leisten zu können. Und wenn du deine Ernährung umstellen und ein Fitnessprogramm starten möchtest, werden sich vermutlich Teile deines Umfeldes von dir abwenden, weil du nicht mehr jeden Abend ein Bierchen mit ihnen trinken gehen möchtest und sie mit deinem neuen Lebensstil nichts mehr anfangen können. Das alles sind Bedingungen, die du erfüllen musst, um deine Vision aus vollem Herzen zu leben. Frag dich, ob du wirklich und mit jeder Faser deines Körpers bereit dazu bist – auch bei 36 Grad im Schatten.

Ich hoffe sehr, dass ich dich mit diesem Post inspirieren konnte. Falls ja, schenk mir gern ein Herz. Und jetzt: Go for your vision!

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

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