Archiv für den Monat Juni 2020

Wo du passenden Erzählstoff für dein Business findest

💎 Alles liegt in dir. Alles ist bereits da. 💎


Diese weisen Worte treffen auf dich genau so zu wie auf die Frage, wo du sinnstiftende Stories für dein Unternehmen oder deine Brand findest. 🔮 Heute möchte ich mit dir vier versteckte Story-Schätze teilen.

1. Geschichten über die Gründung deines Herzensbusinesses. 💎Hinter jeder Gründung steckt eine einzigartige Geschichte. Viele davon scheinen auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär und nicht erzählenswert. Doch in jeder dieser Geschichten steckt ein kleiner Kern und in manchen sogar ein ganzer Sack voll spannender Story-Schnipsel. So oder so: Du solltest deine Gründungsgeschichte einmal gründlich unter die Lupe nehmen und sie auf gar keinen Fall der Welt vorenthalten.

2. Geschichten über die Philosophie deines Herzensbusinesses. 💎 Es ist kein Geheimnis: Die Werte, Visionen und Ziele deines Businesses sind das, was die Menschen begeistert. Lass die Welt an den Geschichten rund um deine ganz persönliche Unternehmenskultur und das individuelle Selbstverständnis deines Businesses teilhaben, damit sie mitfühlen können, was deine Leidenschaft ist und warum und wie du dieser Aufgabe mit Hingabe nachgehst.

3. Geschichten über deine glücklichen Kunden. 💎 Kunden-Geschichten beinhalten einfach alles, was gutes Storytelling benötigt: Einen Hauptdarsteller und Helden, ein Problem und eine Lösung. Lass deine begeisterten Kunden für dich sprechen und erzählen, warum sie dir vertrauen und von dir und deinem Business überzeugt sind. Natürlich solltest du darauf achten, dass die Aussagen authentisch sind und nicht werblich klingen.

4. Geschichten über für deine Zielgruppe relevante, allgemeingültige Wahrheiten. 💎 Wenn du deine Kunden bereits ein wenig kennst, hast du mit Sicherheit eine Idee davon, welche Themen sie beschäftigen und was sie interessiert. Sammele diese Insights und verpacke sie in kleine Geschichten. Es geht hierbei nicht darum, eine absolut neue Erkenntnisse zu teilen – im Gegenteil. Der entscheidende Fakt ist, dass diese Information bereits bekannt, aber oft einfach nicht bewusst sind und/oder ausgesprochen wurde.

Viel Spaß beim Finden deiner Story-Perlen! 🔮

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Warum deine Lebensgeschichte deine Vision einzigartig macht

“Desire is the lifeblood of a story.” (Robert McKee)


Viele großartige Filme zeigen uns eindrucksvoll die enorme Power dieses Storytelling-Elements: Das Streben nach etwas Größerem. Nach Freiheit, Selbstverwirklichung oder nach Liebe. Wir alle haben sicherlich schon mehr als 1 x im Kino gesessen und gebannt auf die Leinwand gestarrt (und dabei vielleicht die ein oder andere Träne verdrückt), als der Protagonist sich auch von den größten Tiefschlägen nicht aufhielten lies, weil er ein größeres Ziel, einen Traum oder eine Vision hatte. Diese Heldengeschichten fesseln, gerade weil sie unperfekt sind. Und weil sie sich als Antrieb einem unserer vier menschlichen Grundbedürfnisse bedienen: Sicherheit, Liebe, Freiheit, Entfaltung. Auch, wenn deine persönliche Motivation eine andere ist als die des Helden im Film, so kannst du zumindest seine Geschichte nachempfinden und dich in ihn – seine Gefühle und Handlungen – hineinversetzen. •
Was bedeutet das jetzt für dich?

1. Du kannst dich entspannen, wenn deine persönliche Lebensgeschichte und/oder die deines Businesses eher einer Achterbahnfahrt ohne rotem Faden gleicht. Menschen lieben Helden, weil sie sich leicht mit ihnen und ihren brüchigen, emotionsgeladenen Geschichten identifizieren können – und das auch noch gern. Oder kennst du einen einzigen Helden, der einen „gesellschaftsfähigen“ Lebenslauf hat? Batman vielleicht? 🦇 Eher nicht. Mach das, was du als deine Schwäche betrachtest, zum Kern deiner Story!

2. Schau dir einmal dich, dein Business und dein bisheriges Leben ganz genau an und prüfe, welchem der vier menschlichen Grundbedürfnisse du dich am ehesten zuordnen kannst. Sicherheit, Gemeinschaft/Liebe, Unabhängigkeit oder Selbstverwirklichung – wähle deinen höchsten Wert aus, der am besten passt, positioniere dich klar und zahle zukünftig mit jeder Kommunikation genau und nur darauf ein. Nichts anderes machen Marken wir Coca-Cola (= Gemeinschaft/Zusammengehörigkeit) oder Nike (= Selbstverwirklichung).

Fang heute an, deine Heldengeschichte (neu) zu schreiben und zu feiern! 🥳

Start from „Why“: Wie du mit dem „Golden Circle“ deine Vision formst


In meinem letzten Post ging es um dein „Warum“ (= Vision) und warum es so wichtig ist, den Fokus nicht primär auf dein „Was“ (= Produkt) zu legen. Heute möchte ich noch etwas tiefer eintauchen und euch den „Goldenen Kreis“ von dem großartigen Simon Sinek vorstellen. •
Die meisten Unternehmen oder Marken kommunizieren nach dem folgenden Schema: Sie erklären dem Kunden lang und breit, was sie anbieten (Ergebnisse / Fakten / Produkte), nur, um im Anschluss bis ins kleinste Detail auszuführen, wie sie arbeiten und was sie vom Wettbewerb unterscheidet. Viele stoppen hier und glauben, ihre Kommunikationspflicht erfüllt zu haben. Nur einige wenige schließen noch den wichtigsten aller drei Punkte an (und wenn sie Glück haben, sind noch ein paar wenige nicht eingeschlafen… 😬); ihre Vision, Werte und Motivation. Kurz: Ihr Warum. Dabei gibt erst dein Warum deinem Business einen Sinn und ein Ziel. Und das zu kennen und vor allem zu erzählen, ist ganz entscheidend für die Überzeugungskraft und den Erfolg deiner Idee.

Der „Goldene Kreis“ oder auch „Golden Circle“ stellt diese Formel in drei kreisförmigen Bahnen dar. Ganz in der Mitte steht das „Warum“, im nächst äußeren Kreis folgt das „Wie“ und ganz außen ist das „Was“. Die meisten Unternehmen kommunizieren von außen nach innen – inspirierende und emotionalisierende Kommunikation geht aber genau andersherum – also: Du startest immer mit dem Warum deiner Arbeit, deiner Vision und deinem Ziel für die Welt, und baust es als Fundament in deine gesamte Kommunikation ein. Anschließend erklärst du den Prozess der Umsetzung, also wie du arbeitest und erst am Ende – fast beiläufig – erzählst du, welches Produkt oder welche Dienstleistung du anbietest.

Warum. Wie. Was. Nutzt du schon die unfassbare Power des „Golden Circle“ für dein Herzensprojekt?

Warum dein „Warum“ wichtiger ist als dein USP


Ist deine Business-Idee einzigartig in deiner Stadt, deinem Land, auf dieser Welt? Oder gibt es von deinem Produkt oder deiner Dienstleistung eher schon so an die 25.000 identische Versionen auf dem Markt? Was erst mal wie eine mittelgroße Katastrophe klingt, ist nicht nur für viele von uns Realität. Es ist vor allem eins: halb so schlimm. Denn in einer Welt, in der Produkte und Dienstleistungen immer ähnlicher werden und die Unterschiede und damit die Wettbewerbsvorteile gar nicht mehr oder nur auf den zweiten Blick erkennbar sind, reicht der kommunikative Fokus auf den USP („Unique Selling Point“ / Alleinstellungsmerkmal) ohnehin nicht mehr aus, um deine Idee in die Welt und zum Strahlen zu bringen.

Ob Coaching, Smartphone, Friseur oder vegane Naturkosmetik: Die Produktpaletten wachsen in den einzelnen Bereichen gefühlt täglich und das ins Unermessliche. Der Anspruch an die Basis-Features ist gestiegen, sodass die Produkte sich immer mehr angleichen und vorhandene, minimale Unterschiede oft nur noch bei sehr genauer Betrachtung, im Design oder im Leistungsspektrum, erkennbar sind. Der Laie entscheidet auch nach intensiver Recherche und eingehendem Vergleich am Ende oft intuitiv, aus dem Bauch heraus. Wenn die alleinige Begeisterung über das Produkt selbst nicht (mehr) funktioniert, sind die Gesichter hinter dem Produkt gefragt. Du – mit deiner Geschichte, deiner Vision, deinen Träumen, und Ideen, die die Welt verändern wollen. Anstatt über das „Was“ („Was bietest du an?“) – also dein Produkt – zu sprechen, fokussiere dich auf dein „Warum“ („Warum machst du, was du machst?“). Dein Warum macht dich nicht nur einzigartig, es liefert dir auch grandiose, sinnstiftende Geschichten in Einklang mit deiner ganz persönlichen Vision, an die sich die Menschen viel leichter erinnern werden als an komplizierte, austauschbare Produktspezifikationen.


Erzählst du der Welt schon deine Geschichte?

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Wie du dich mit deiner Herzensvision verbindest

Heute möchte ich mit dir einen Gedanken teilen, der dir dabei helfen kann, dich und deine persönliche Geschichte noch stärker mit deiner Botschaft oder Herzens-Vision zu verbinden.

Schreib deine Geschichte auf! Genauer gesagt, deine Heldengeschichte. Ja, du hast richtig gelesen. Schreib auf, wer du bist – was dich ausmacht, welche für dich wichtigen Stationen (beruflich/privat) es in deinem Leben gibt und gab, unvergessliche happy Moments und Erfolge. Und vergiss dabei nicht deine Tiefs und Herausforderungen. Deine Heldengeschichte ist kein aalglatter Lebenslauf. Krisen kennt jeder von uns. Das Spannende daran ist, dass und wie du sie am Ende gelöst hast. Denn dass du heute hier bist und diese Zeilen liest ist der Beweis, dass du sie erfolgreich gemeistert hast. Schau, welche positiven und herausfordernden Aspekte und Ereignisse in deinem Leben einen emotionalen Wert für dich haben und wie sie dich zu dem Menschen gemacht haben, der du heute bist.

Deine Heldengeschichte aufzuschreiben schafft dir Klarheit darüber, warum genau du der oder die Richtige dafür bist, deine persönliche Herzens-Message raus in die Welt zu tragen. Denn oft sind es bestimmte Ereignisse in unserem Leben, die gerade uns dazu befähigen, Botschafter eines bestimmten Themas zu sein.

Folgende 4 Fragen können dir dabei als Orientierung dienen:

1. Wie bist du zu deinem Herzensthema gekommen?
2. Was möchtest du mit deiner Idee in der Welt verändern?
3. Welche Erfahrungen haben dich zu der Person gemacht, die du heute bist?
4. Welche 3 Charaktereigenschaften beschreiben dich am treffendsten?

Integriere die Antworten in deine Geschichte und du wirst sehen, welche Power deine Heldengeschichte für deine Herzens-Vision bekommt – ganz nach dem Motto „Connecting the dots“.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Post inspirieren!

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Deine Lisa

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“: Wie du Goethes Mindset für dein Herzensbusiness nutzen kannst

Wenn du mit deinem Herzensthema einen Unterschied auf dieser Welt machen möchtest, dann halt doch mal kurz inne und hör in dein Herz rein, bevor du einen Post auf Instagram online stellst oder über einen anderen Weg deine Botschaften nach draußen gibst. Mit leeren Worthülsen oder Geschichten ohne Emotionen und Mehrwert wird deine Vision nicht viele Herzen erreichen.

Unsere Sprache und alles, was dazu gehört – jedes Wort, jeder Buchstabe –, ist das mächtigste Tool, das wir haben. Wir können damit Emotionen bei unserem Gegenüber hervorrufen – und das for free, ohne, dass wir irgendetwas dafür benötigen oder kaufen müssen. Kein Produkt. Und auch kein Programm.


Bist du dir dieses mächtigen Werkzeugs bewusst, mit dem du die buntesten Bilder malen und die mitreißendsten Geschichten erzählen kannst? Und vor allem, nutzt du es schon, um deine Vision in die Welt zu tragen – damit die Menschen deine Botschaften nicht nur hören, sondern auch verstehen und fühlen?

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Deine Lisa

Visiontelling-Inspiration: Die Sache mit den Emotionen

“Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommele nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen. Lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.”

Ich liebe dieses wundervolle Zitat von Antoine de Saint-Exupéry und möchte euch noch einen Gedanken mit in den Sonntag geben:
Wenn du Menschen für deine Idee, deine Vision, begeistern möchtest, lade sie ein, das komplette Bild zu sehen – deine ganze Geschichte, in allen Facetten. Stecke sie mit deinen Worten an, so dass sie deine Begeisterung und Leidenschaft genau so fühlen können wie du und es gar nicht erwarten können, mit dir raus aufs Meer zu fahren.
Emotions on – worauf wartest du noch?

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Gedanken inspirieren.

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Deine Lisa

Wieso du dich selbst daran hinderst, deine Herzensvision zum Fliegen zu bringen (und wie du das sofort ändern kannst)

Kennst du das? Gestern warst du noch in deiner höchsten Energie, hast von innen nach außen gestrahlt und dein Bild über das, was du raus in diese Welt bringen möchtest, war so klar und schillernd vor deinen Augen wie der Sternenhimmel in einer wolkenlosen Nacht. Du konntest förmlich sehen, wie dein Herzensprojekt große Flügel bekommt und in die Lüfte abhebt. Kein einziger Gedanke, ob dieser Weg der richtige ist. Oder ob du das alles kannst. Und finanziell schaffst. Einfach nur die volle Ladung Zuversicht, Motivation und Begeisterung für dich und deine Idee.

Und heute? Ja, heute ist von diesem großartigen Gefühl noch ungefähr so viel übrig wie der letzte Schluck kalter Kaffee in deiner Tasse. Irgendwie fühlt sich alles nicht mehr so überragend an und in deinem Kopf läuft die Kinovorstellung „Worst-Case-Szenario Part I” – und zwar in Dauerschleife: Wie soll ich das alles schaffen? Bin ich überhaupt gut genug für das, was ich vorhabe? Als wenn die Welt auf mich gewartet hätte – es gibt doch schon 1000 andere wie mich am Markt? Warum sollte sich bitte genau jemand für mich interessieren? Und mal angenommen, ich schaffe – wie auch immer – die ersten Schritte. Wie soll ich an Kunden kommen, die mir für diese Schnapsidee auch noch Geld bezahlen? Was habe ich mir eigentlich bloß bei der ganzen Sache gedacht?

Davon abgesehen, dass diese Vorstellung schön zeigt, was negativer Selftalk mit uns macht, möchte ich dir den Regisseur dieser Drama-Aufführung vorstellen; gestatten – die Angst. Sie kommt in Form von Zweifeln, Sorgen und anderen schlechten Gedanken und zwar genau immer dann, wenn wir uns raus wagen aus der Komfortzone. Wenn wir unsere „sichere“ Umgebung verlassen und neues wagen. Neues, das unser Herz höher hüpfen lässt, aber das gleichzeitig auch Risiken birgt – wie jede neue Erfahrung. Max Herre besingt es in einem seiner Songs so schön: „Hoch geflogen und so oft verbrannt“. Und es stimmt, denn wenn wir 100% Herzblut in ein neues Projekt stecken, sind das definitiv zwei Optionen, die eintreten können. An dieser Stelle möchte ich aber gleich zwei Fragen einwerfen: 

1. Wie hoch ist der Preis für dich, es nicht zumindest zu versuchen, dein Herzensprojekt in die Welt zu bringen?
2. An wie vielen Herausforderungen in deinem Leben bist du schon zerbrochen (ich meine nicht gescheitert)?

Da du heute hier bist und diesen Post liest, lässt sich die zweite Frage eindeutig beantworten: an keiner einzigen. Auf die erste Frage wirst du deine ganz persönliche Antwort finden. Aber wenn dein Herzensprojekt, deine Vision, tief aus deinem Herzen kommt, dann wirst du nicht mit 90 Jahren in deinem gemütlichen Schaukelstuhl in der Abendsonne sitzen wollen und dir eingestehen müssen, dass du dich einfach nicht getraut hast, deinem Herzen zu folgen.

Das Ganze ist also hausgemacht – Moment, das ist eine gute Nachricht. Denn das bedeutet, dass du allein es wieder auflösen kannst. Was kann dir dabei helfen, wenn sich die Angst mal wieder in deinen Kopf schleicht?

1. Versuche zuallererst, wieder zurück in dein Herz zu kommen. Hieraus entspringt deine ganze Fantasie und Kreativität – hier passiert die Magie. Unser Kopf und unser Gehirn sind wichtig, damit wir auch in die Umsetzung kommen und uns nicht in schönen Wunschvorstellungen verlieren. Aber Angst wird im Kopf geboren, denn auf diese Weise gleicht unser Gehirn alles ab, was passiert, und versucht die Dinge einzuordnen und vor allem, uns zu schützen. Dein Kopf möchte nicht, dass du glücklich bist. Er möchte, dass du sicher bist. Wer besorgte Eltern hat oder sich selbst zu diesen zählt, weiß, was es für einen riesigen Unterschied in der Art und Weise der Ratschläge macht. Und Sicherheit bietet die Komfortzone, aber ganz bestimmt nicht das wild life da draußen.


2. Du musst nicht wissen, wie die Dinge passieren – wie deine Kunden zu dir kommen, wie du einen Verlag findest oder was auch immer gerade deine größte Sorge ist. Du musst einzig und allein daran glauben, dass es passieren wird. Und wenn dir dieser Shift nicht gelingt, frag dich mal, ob du selbst zu 100% an dich und deine Idee glaubst. Denn: Wie sollen andere von dir begeistert sein und gerne für deine Leistung bezahlen, wenn du es selbst nicht tust? Das ist genau wie mit der Liebe. Erst, wenn du dich selbst liebst, werden es auch andere tun.

3. Punkt 3 knüpft an Nr. 2 an: Wenn du Zweifel oder Ängste hast, kann es sein, dass du deine Vision noch nicht richtig fühlst. Versuche, deine Idee zu schärfen und noch detaillierter auszuarbeiten, was du wirklich erreichen möchtest. Schreibe es auf, zeichne Bilder dazu, visualisiere deine Idee, sag dir jeden Morgen die gleiche Affirmation in den Spiegel – was auch immer du brauchst und dir dabei hilft, damit du selbst felsenfest davon überzeugt bist, dass es funktionieren wird. 🎯 Manchmal fehlt auch einfach ein großes Warum. Falls deine Vision aktuell noch stark auf dich und deine Person fixiert ist – öffne den Kreis und schau, wie du anderen, der Welt, einen Mehrwert damit bieten kannst. Denn wenn du wirklich verstehst, dass du mit deinen Fähigkeiten und der Umsetzung deiner Vision anderen Menschen helfen kannst, kannst du nicht mehr nicht losgehen.

4. Manchmal, oder nein, sehr oft sogar ist die Verwirklichung und Umsetzung eines Herzensprojektes an Bedingungen geknüpft. Wenn du ein Buch schreiben möchtest, wirst du weniger mit deinen Freunden in der Sonne sitzen und ein leckeres Eis essen können. Wenn du dich in einem Bereich weiterbilden möchtest, wirst du an den Wochenenden früh aufstehen und lernen müssen und natürlich dein ganzes Urlaubsgeld zurückhalten, um dir das Studium leisten zu können. Und wenn du deine Ernährung umstellen und ein Fitnessprogramm starten möchtest, werden sich vermutlich Teile deines Umfeldes von dir abwenden, weil du nicht mehr jeden Abend ein Bierchen mit ihnen trinken gehen möchtest und sie mit deinem neuen Lebensstil nichts mehr anfangen können. Das alles sind Bedingungen, die du erfüllen musst, um deine Vision aus vollem Herzen zu leben. Frag dich, ob du wirklich und mit jeder Faser deines Körpers bereit dazu bist – auch bei 36 Grad im Schatten.

Ich hoffe sehr, dass ich dich mit diesem Post inspirieren konnte. Falls ja, schenk mir gern ein Herz. Und jetzt: Go for your vision!

GIVE YOUR VISION your VOICE!
Deine Lisa

Kennst du schon deine Superpower?

Alle sprechen immer von ihrem Herzensprojekt, Herzensbusiness oder ihrer Vision. Vielleicht fragst du dich, was denn damit eigentlich genau gemeint ist. Im ersten Schritt ist es erst mal nichts Anderes als ein Thema, dass dir ganz besonders am Herzen liegt. Über das du vermutlich eine Menge Wissen und Expertise hast. Oder es ist eine Fähigkeit, die du außerordentlich gut beherrscht. Doch damit hört es nicht auf. Gleichzeitig ist es etwas, für das du regelrecht brennst und von dem du so begeistert bist, dass du es mit der Welt teilen möchtest. Es ist also nichts, dem du in deinem stillen Kämmerchen nachgehst und was du nur für dich haben möchtest. Den Mehrwert davon erachtest du als so riesig, dass du am liebsten den ganzen Tag darüber sprechen oder der Sache nachgehen würdest. Das kann ALLES sein, vom Bücherschreiben über Yoga praktizieren, kochen bis zum Wellenreiten – und noch viel mehr.
Hast du schon eine Idee, was es bei dir sein könnte?


Diese besondere Fähigkeit oder das Faible für dieses bestimmte Thema haben wir oft schon von Kindesbeinen an. Das ist auch genau der Grund, warum es uns oft gar nicht bewusst ist. Wir nehmen es als selbstverständlich, dass wir bsp. Menschen auf den ersten Blick verstehen und sie mit guten Ratschlägen aus Krisen leiten können und denken gleichzeitig keine Sekunde daran, dass diese Fähigkeit nicht selbstverständlich ist. Und schon gar nicht, dass wir es zum Beruf machen könnten – gerade nicht, wenn wir eigentlich eine ganz andere Laufbahn eingeschlagen haben. Oder wir haben bsp. einen ganz besonderen Zugang zur Natur und wir brennen für das Thema Natur- und Tierschutz – aus dieser Leidenschaft „etwas zu machen“ oder gar den Menschen einen Mehrwert damit zu bieten, übersehen wir dabei oft. Es kann natürlich auch eine Sache sein, die erst viel später in dein Leben getreten ist. Vielleicht hattest du eine Krise – Jobverlust, Trennung – mit ganz bestimmten Tools besonders schnell und nachhaltig gemeistert. Oder du hattest ein Problem, vielleicht ein Ernährungsproblem, das du für dich gelöst hast und schwebst mit deinem neuen Leben jetzt auf Wolke 7. 


Long story short: Dein Leben, deine Begeisterung für eine Sache ist nicht selbstverständlich. Gerade weil niemand durch deine Augen sehen kann oder deine Gedanken, deine Motivation und deine Lösungsvorschläge gewählt hat (auch wenn es am Markt natürlich Wettbewerber gibt, die ähnliche Wege gegangen sind) – kurz: Dass niemand so ist wie du, ist DEINE Superpower. Frag dich mal: Was ist einzigartig an mir? Was sind meine besonderen Fähigkeiten und Talente? Was fällt mir so leicht, dass ich es als Selbstverständlichkeit betrachte? Wenn du dir diese Fragen beantwortet hast, bist du deiner Superpower, deinem Herzensthema, mit Sicherheit ein ganzes Stück näher gekommen. Und wenn der Wunsch, dieses Thema mit der Welt zu teilen, immer größer wird, mach es zu deiner Vision und zu deinem Herzensprojekt. Ich bin gespannt – was ist dein Herzensthema?