Archiv für den Monat Januar 2020

Warum deine Business Stories schon längst da sind und du sie nur noch erzählen musst!

Storytelling ist das älteste Knowledge-Sharing-System der Menschheitsgeschichte. Die Praxis, Geschichten zu erzählen, ist fest in unserer Kultur verankert und war vor dem Fernsehen die primäre Form der Unterhaltung. Die erfolgreichsten Politiker und kompetentesten Journalisten beherrschen das Storytelling perfekt. Das Erzählen von Fakten und Botschaften in emotionalisierter Form ist nach wie vor eine der effektivsten Möglichkeiten, Menschen zu erreichen und sie mit der eignen Botschaft zu bewegen. Es geht darum, Wissen zu teilen. Damit bietet Storytelling einen ganz entscheidenden Vorteil: Es hat kein Ablaufdatum wie es bsp. zeitgebundene News haben. Das sind ja schon mal gute Nachrichten ;-). Und der zweite Vorteil: Viele der Geschichten existieren bereits – du musst sie nur ausgraben und zum Leben erwecken. Der folgende Blog-Artikel gibt dir Inspirationen, wo du nach den Stories für dein Business suchen musst.

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„Ich erfinde mich mal eben neu!“: Was du bei einer Business-Repositionierung kommunikativ beachten solltest

„Nichts ist beständiger als der Wandel“ (Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.)

Was schon die alten Griechen wussten ist heute, in Zeiten der Digitalisierung, aktueller denn je. Neue Technologien und Techniken sprießen wie Unkraut aus dem Boden. Unabhängig davon, ob dein Business oder deine Dienstleistung direkt davon betroffen ist – beispielsweise wenn du Software-Tools anbietest -, so beeinflusst dich diese Entwicklung zumindest indirekt: Der Shift in eine digitalisierte Gesellschaft wirkt sich auch auf die Anforderungen und die Bedürfnisse der Menschen, deine Kunden, aus. Das zeigt sich bsp. ganz simpel in der Art und Weise, wie und wo Informationen heutzutage konsumiert werden. Um weiterhin am Markt zu bestehen und, noch wichtiger, hervorzustechen, musst du zwangsläufig reagieren. Und das kann bedeuten, neue Wege zu beschreiten, die du noch nicht gegangen bist und vielleicht sogar vorher abgelehnt hast. Ein Beispiel: Dein Fokus lag bisher aus Überzeugung auf der klassischen und oftmals als persönlicher empfundenen Offline-Kommunikation, sprich Print-Materialien wie Brief oder Flyer, was deine Kunden – eine überwiegend ältere Zielgruppe – sehr geschätzt haben. Jetzt planst du, deinen Kundenstamm zu erweitern und deine Kommunikation zukünftig zu 90% online stattfinden lassen. Wie werden deine Bestandskunden ggf. reagieren? Aber wir müssen thematisch gar nicht so weit ausholen. Vielleicht möchtest du zukünftig Produkte oder Dienstleistungen in dein Angebot aufnehmen, die nur auf den zweiten Blick mit deinem Business verwandt sind. Ein Beispiel: Du führst einen Gassi-Service für Hunde und weil du seit kurzem ein zweites Standbein hast – Ernährungsberatung für Tiere – schickst du deinen Kunden ungefragt Werbemails für den Kauf von Hundefutter. In beiden Fallbeispielen hast du dein ursprüngliches Business-Angebot verändert – ergänzt oder komplett neu ausgerichtet. Warum sollte das ein Problem sein, fragst du dich vielleicht. Punkt 1: Die Kunden vertrauen deiner Marke und deinem Namen. Veränderungen können schnell Unsicherheiten auf Kundenseite mit sich bringen. Und nichts ist schwieriger aufzubauen und schneller zerstört als das Vertrauen deiner Kunden – gerade, wenn du auf einem Markt mit starkem Wettbewerb unterwegs bist. Allein eine andere Art der Kommunikation (Sprache oder Kanäle) kann bei deiner Zielgruppe auf Ablehnung stoßen, weil sie mit den neuen Tools, Kanälen oder der Tonalität nicht vertraut sind. Punkt 2: Auch kann es sein, dass Themen, die du neu bespielst, für einen Teil deiner Zielgruppe unstimmig zu deiner bisherigen Markenpositionierung sind. Daher ist es absolut unumgänglich genau zu prüfen, wie du deine Kunden in der Kommunikation abholst, damit die Neupositionierung oder auch der Relaunch in deine bisherige Story passen. Denn am Ende möchtest du Kunden gewinnen oder deine bisherigen Beziehungen vertiefen, nicht verlieren.

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